(openPR) München, 10. Februar 2011 – Die ersten Kompaktkameras mit 16 Megapixel sind da. Wieder bestätigt sich: Mit jeder neuen Geräte-Generation steigern die Kamera-Hersteller die Auflösung – und das hat dieses Mal sichtbare Folgen. Die Fotos werden nicht besser, sondern sogar eher schlechter wie ein Test von CHIP Online beweist.
Bedeuten mehr Megapixel auch mehr Bildqualität? Von wegen! „Die immer höheren Auflösungen bei den Kompaktkameras sind eher dem Marketing geschuldet und führen ahnungslose Kamera-Käufer in die Irre“, so Christian Riedel, Chefredakteur von CHIP Online. Denn frei nach dem Motto „viel hilft viel“ hoffen die Hobby-Fotografen auf schönere Fotos und werden bitter enttäuscht. „Mit steigenden Megapixel-Zahlen werden die Bilder nämlich nicht automatisch besser“, sagt Christian Riedel.
Oft ist sogar das Gegenteil der Fall, wie ein aktueller Test von CHIP Online jetzt belegt. Dort traten drei Kompaktkameras mit 10,14 und 16 Megapixel gegeneinander an. Ergebnis des direkten Vergleichs: Die besten Bilder lieferte eindeutig die Canon Ixus 300 HS mit nur zehn Megapixel Auflösung. Den Grund dafür sieht Riedel in der Sensor-Technik: „Die Bildsensoren in den kleinen Kompaktkameras werden nicht größer, müssen aber immer mehr Fotodioden Platz bieten. Damit sinkt ihre Lichtempfindlichkeit, was zwangsläufig zu stärkerem Bildrauschen führt.
Riedels Rat an die Kamera-Branche: „Besser wäre es daher, die Hersteller würden nicht die Megapixel erhöhen, sondern größere Bildsensoren einsetzen – wie sie bereits heute in hochwertigen Kompaktkameras zu finden sind.“ Den kompletten Vergleich, Belegfotos und technische Hintergründe zur Megapixel-Rekordjagd samt der aktuellen Kamera-Bestenliste finden Sie auf www.chip.de.
Direkter Link zum Artikel: http://www.chip.de/artikel/Digitalkamera-2011-Die-16-Megapixel-Falle_47131157.html
Hinweis für die Redaktion:
Diese Pressemitteilung und weitere Infos finden Sie auch unter www.chip-xonio.de. Für Fragen und Interviews steht Ihnen die Redaktion gerne zur Verfügung.











