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DAX: Risiken steigen und der Trend kippt

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(openPR) Eine gefährliche Entwicklung bahnt sich an, nachdem die US-Arbeitsmarktdaten wieder einmal enttäuschend ausgefallen waren. Anstatt der erhofften 136.000 neugeschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft konnten nur 36.000 neue Jobs generiert werden. Damit haben die Konjunkturmaßnahmen bzw. das Nullzinsniveau und die Liquiditätsspritzen seitens der Notenbanken keine Verbesserung am Arbeitsmarkt gebracht.
Im Gegenteil, hier bahnt sich eine Katastrophe mit enormen Dimensionen an. Der riesige Liquiditätsüberhang bei den Geldmitteln sorgt für eine Preisexplosion bei den Rohstoffen und einen Inflationsanstieg Früher oder später wird sich dies auch auf die Konsumentenpreise niederschlagen.
Die Aktienmärkte steigen weiter und ignorieren nach wie vor die sich nun anhäufenden Risiken. Die Krise in Ägypten greift bereits auf andere Staaten im Nahen Osten über und könnte sich zu einem Flächenbrand entwickeln.
Im Gegensatz dazu steigt der Ölpreis bei der Marke Brent auf über 100 Dollar je Fass und an Ende des Anstiegs ist nicht zu denken. Sorgen, dass es hier zu Lieferengpässen im Kanal von Suez kommen könnte, lassen die Nachfrage nach oben schnellen, die Staaten stocken ihre Reserven vorsichtshalber auf.
Aber nicht nur der Ölpreis steigt, auch andere Rohstoffe wie Baumwolle, Zucker oder Kaffee verzeichnen massive Preisanstiege und bringen vorerst die Produzenten in Bedrängnis und später wenn die hohen Preise weiter gegeben werden, die Konsumenten in Schwierigkeiten – die Inflation wird sich massiv ausweiten.
Der Anstieg am Aktienmarkt seit dem Vorjahr ist bereits sehr weit fortgeschritten und bei den Trendfolgern beginnen die ersten Indizes bereits ihren Longtrend auf Short zu wechseln.
Sollten die Aktienmärkte in der nächsten Woche schwächer tendieren, dann switchen die Trendfolger auf Short, und die Rally seit September des Vorjahres geht zu Ende.
Überwiegend gute Meldungen kamen im Rahmen der Berichtssaison in dieser Woche von den Unternehmen. Beim S&P 500 Index haben bislang 183 Gesellschaften ihre Ergebnisse veröffentlicht. Die Konzerne haben die in sie gesteckten Erwartungen zumeist übertroffen, sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Gewinnseite lagen die Zahlen mit mehr als 70 Prozent über den Marktschätzungen der Analysten.
Anfangs der Woche erhielten die Märkte einen mächtigen Dämpfer durch die Herabstufung des Ratings von Irland. Die Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat die langfristige Bonität Irlands um eine Stufe von “A” auf “A-” gesenkt. Außerdem teilte S&P mit, dass Irland nach wie vor auf einer Beobachtungsliste (CreditWatch) geführt wird. Die Kreditratingsenkungen beginnen sich nun zu häufen und es ist von dieser Seite mit weiteren negativen Überraschungen zu rechnen.
Die Ratingagentur begründete ihren Schritt mit einer Revision der Risikoeinschätzung für die irischen Banken. Darüber hinaus bestünden Unsicherheiten mit Blick auf den zusätzlichen Kapitalbedarf für den weitgehend im Staatsbesitz liegenden Finanzsektor.
Die dieswöchige Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) hat keine Veränderung in der Zinslandschaft gebracht. In den Erläuterungen zum Zinsentscheid der EZB unterstreicht Präsident Jean-Claude Trichet das aktuell unverändert belassene Leitzinsniveau als angemessen. Wie der EZB-Chef in seiner Erklärung vor der Presse mitteilte, sehe man nach wie vor kurzfristigen Aufwärtsdruck in Punkto Inflation. Dies sei vor allem durch steigende Energie- und Rohstoffpreise verursacht. Allerdings, so Trichet, deuteten die aktuellen Daten auf eine positive Entwicklung der Konjunktur in der Eurozone hin. Jedoch bleibe die Ungewissheit auf der Tagesordnung. Die weiteren Entwicklungen werden daher weiterhin sehr genau beobachtet. Erste zarte Hinweise bzgl. einer möglichen Zinserhöhung lassen sich meiner Meinung nach bereits aus diesen Zeilen herauslesen.
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