(openPR) Berlin. Seit 2006 werden auf dem Portal Unternehmerinnenabend.de selbständig tätige Frauen portraitiert. Mit dieser Portraitreihe will das Frauenprojekt die unterschiedlichen Lebenswege und Leistungen der Frauen vorstellen, welche das Unternehmerinnen-Sein in seiner heutigen Vielfalt repräsentieren.
Zum Beispiel Renate Roginas. Die 57jährige hat eine beeindruckende Biografie. 35 Jahre lang lebte die gebürtige Hechingerin in Frankreich. Hier leitete sie von 1980 bis 1999 als Produzentin die internationale Koproduktions-Abteilung von TELFRANCE, eine der führenden Produktionsfirmen Frankreichs. Mehr als 400 Stunden hochwertige Spiel- und Fernsehfilme sowie Dokumentarfilme produzierte sie in dieser Zeit. Für ihre Koproduktionen wurde sie 1999 auf dem Filmfest in Monte Carlo mit dem ersten Europäischen Produzentenpreis ausgezeichnet.
Seit 1988 ist Renate Roginas Mitglied der European Film Academy. 1991 wurde sie als freie Autorin Mitglied der französischen Autoren-verwertungsgesellschaft SACD.
Sie engagiert sich auch für die Aus- und Fortbildung von Berufsnachwuchs im audiovisuellen Bereich – unterrichtet unter anderem an der Media Business School in Madrid, dem Institut National Audiovisuel in Paris und am Institut für Schauspiel, Film- und Fernsehberufe Berlin. An der Filmakademie Baden-Württemberg leitete sie vier Jahre das Studienprogramm „International Producing“.
Die Deutsch-Französin sieht sich als Medienexpertin, die dafür sorgt, dass Filme ihr Publikum im Kino oder im Fernsehen finden. „Das ist allumfassend: vom Drehbuch bis zur künstlerischen Besetzung, von der Finanzierung bis zur Produktion, vom Vertrieb bis zum Verleih der Kinosäle, vom Internet bis zur Pressearbeit“, umreißt sie das große Spektrum.
Im Mai 2008 zog Renate Roginas mit ihrer Familie nach Berlin. Hier will sie nun gemeinsam mit ihrem Mann eine neue Lebensaufgabe verwirklichen. Die von ihr gegründete "Villa Kult" in Berlin-Lichterfelde möchte sie zu einem internationalen Treffpunkt für Kreative aus Kunst, Kultur und Medien etablieren.
Aus der „ehemals erbärmlichen Ruine einer preußischen Offiziersvilla aus dem Jahr 1887“, wie sie das Haus beschreibt, dass sie 2008 übernahm, ist mittlerweile ein kleines Schmuckstück geworden. Ehemann Nillo sorgt als französischer Chefkoch im Bistrot Kult für kulinarische Erlebnisse und Entdeckungen. Die Kult Residenz bietet Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten für kurze oder längere Aufenthalte.
Doch ehe sie sich nur noch dem Projekt widmen kann, steht eine neue Aufgabe an. Nach der Berlinale ist sie für ein dreijähriges Projekt in Nordafrika engagiert und wird helfen, dort die audiovisuelle Industrie aufzubauen. Darum muss Renate Roginas noch einige Male zwischen ihren Arbeitsplätzen im Ausland und ihrer "Villa Kult", wo der Bertrieb freilich weiger geht, pendeln.
Da vollständige Portrait,das die Journalistin Dagmar Möbius auftrags Unternehmerinnenabend von Renate Roginas erstellt hat, ist unter folgendem Link zu finden: http://www.unternehmerinnenabend.de/unternehmerinnen/portrait/Renate-Roginas.html













