(openPR) Sie werden es kaum glauben – doch hierunter verbirgt sich die Birke. Im Altertum symbolisierte sie bei den Frühlingsfesten die jungfräuliche Göttin. Gesundheit und Schönheit spielten schon immer eine wichtige Rolle. Auch heute noch.
Es mag sein, dass das zarte seidige Grün der frischen Blätter und das leuchtende Weiß der Rinde solchen Vergleich zulässt. Auf alle Fälle: Die Birke und der Frühling gehören zusammen. Noch heute werden traditionell in vielen Städten und Dörfern in der Nacht zum 1. Mai die Maibäume aufgestellt. Zu Pfingsten schmückt ihr Grün die Bauernhäuser und manch Radler hat bei seiner Pfingsttour ein paar frische Zweige an seinem Fahrrad befestigt.
Frischer Birkensaft wirkt anregend, blutreinigend, diuretisch, harntreibend, salzausscheidend ,er schwemmt die Gelenke aus und schmeckt. In Lettland ist dieses Wissen anders als bei uns viel wacher im Bewusstsein der Menschen.
Im Frühling heißt es in den Wälder: „O’zapft is!“ („Es ist angezapft!“). Doch ist hier nicht vom Bier, sondern vom Birkensaft die Rede. Im Frühling ist das angesagteste Getränk der frische süßlich-wässrige Birkensaft.
Wer es darf, der bohrte er ein Loch in den Baum. Ein kleines Stöckchen darein gesteckt fungiert als Rinne, die den Saft in einen Eimer leitet. Wer nicht darf, der kann ihn in den Monaten April/Mai überall an den Straßen kaufen. Birkensaft sollte ganz frisch genossen werden, sonst gehen seine wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Außerdem schmeckt der frische Saft süß. Mit dem Stehen wird er zunehmend bitter.Manchmal findet man ihn sogar auf der Karte von Cafés, gleich anderen Säften.
Auch in den Bereichen von Gesundheit und Erholung findet sich frischer Birkensaft heute. Reiseveranstalter wie Jeni Turserviss und Hotels wie das Haus Ezeri in Sigulda bieten im Frühling die Möglichkeit frisch gezapften Birkensaft zu genießen und Lettland zu erleben.













