(openPR) Leipzig, 17.01.2011 (sp) - Ganze 40,2 Prozent der Gemeinden und Kommunen in Sachsen-Anhalt favorisieren laut einer aktuellen Umfrage den sogenannten „Big Bang“. Doch die harte Umstellung der Software von der kameralen auf die neue doppische Buchführung ist vor allem inzwischen auch eine zeitliche Herausforderung. Für die Erfüllung der gesetzlichen Frist einer Umstellung bis 2013 bleiben nur noch zwei Jahre.
„Eine flächendeckende, fristgerechte Umsetzung der gesetzlichen Pflichten ist eher nicht zu erwarten“, ist die abschliessende Erkenntnis einer aktuellen Studie, die Autor Stefan Persich, seines Zeichens Diplom-Soziologe, zuletzt vorgelegt hat.
In Ausgabe Nr. 12-2010 der Kommunal-Kassen-Zeitschrift stellt Persich als Gastautor in einem redaktionellen Beitrag nun die aktuellen Ergebnisse einer Befragung zum Stand der Doppik in Sachsen-Anhalt vor. Darin zeigt er auf, dass bislang nur 3,6 Prozent der Befragten mit der neuen doppischen Buchführung im Land Sachsen-Anhalt arbeiten würden.
Nachdem bereits im Jahre 2003 gesetzlich vorgeschrieben wurde, dass bundesweit sämtliche Kommunen und Gemeinden die herkömmliche kamerale Buchführung aufgeben und die neue doppische Buchführung bis zum Jahr 2013 eingeführt haben müssen, sei es inzwischen „Fünf vor Zwölf“, so sein Fazit.
Dipl.-Soziologe Stefan Persich: „Da unserer Erfahrung als Beratungsunternehmen nach durchschnittlich 3,5 Jahre an Zeitrahmen für eine Umstellung nötig sind, und zusätzlich jederzeit unvorhersehbare Probleme auftreten können, ist ein Stillhalten oder Aussitzen der Thematik mehr als leichtsinnig.“
Unter http://www.sh-rewiconsult.de/CMS/index.php/veroeffentlichungen stehen die Ergebnisse der Befragung zum Stand der Doppik in Sachsen-Anhalt als Download bereit.












