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Festspiele Bergen 2011 vom 25. Mai – 8. Juni: Programmvorstellung

13.01.201117:09 UhrKunst & Kultur
Bild: Festspiele Bergen 2011 vom 25. Mai – 8. Juni: Programmvorstellung

(openPR) Die Festspiele Bergen, Norwegen, präsentieren ein vielseitiges Konzertprogramm und neue Bühnenproduktionen u. a. aus Grönland, Island und China. Ein roter Faden ist das Verhältnis von Tradition, Erneuerung und Spielfreude quer durch die Generationen.



„Ich bin sehr stolz auf das Programm dieses Jahres. Wir versammeln in Bergen eine Reihe der am meisten gefragten Musiker der klassischen Tradition und bieten neue, interessante und Aufsehen erregende Bühnenproduktionen. Zudem werden wir die charakteristischen Arenen der Stadt auf eine ganz neue Weise bespielen. Bergen gibt einen perfekten Rahmen für Festspiele ab: Hier finden Konzerte in den Heimstätten Edvard Griegs und Ole Bulls statt, und Bergen ist eine quicklebendige urbane Stadt umgeben von der wilden Natur Westnorwegens“, so Per Boye Hansen, der Direktor der Festspiele.

Neue Bühnenproduktionen

Die Festspiele sind bekannt für ihre neuen Bühnenproduktionen; internationales Aufsehen erregte u. a. Vegard Vinges und Ida Müllers Version von Henrik Ibsens Die Wildente vor zwei Jahren. Auch dieses Jahr hat das Festival eine Reihe markanter Regisseure eingeladen.

Ausgehend von Grönlands Geschichte und Gegenwart haben der Regisseur Christoph Marthaler und sein Team ein neues Musiktheaterstück geschaffen. Die Vorstellung ¬+-0 untersucht sowohl die eigenartige Kultur als auch die heutige Situation, geprägt von Klimawandel und großen sozialen Problemen. Die Festspiele Bergen sind Koproduzent und eine der ersten Stationen auf einer langen Europa-Tournee.

Aus Island kommt die erfolgreiche Vorstellung Gerpa in der Regie von Baltasar Kormákur, der hier humorvoll mit der Idealisierung altnordischer Kultur abrechnet. Der norwegische Regisseur Erik Stubø inszeniert die Eröffnungsoper Oedipus Rex von Strawinsky, wofür der Dramatiker Jon Fosse den Text bearbeitet hat. Chinesische Aufführungen von Stücken Jon Fosses und Henrik Ibsens eröffnen neue Perspektiven auf die norwegische Dramatik. Der Regisseur Tore Vang Lid (der zu den eingeladenen jungen Regisseuren der Salzburger Festspiele gehörte), hat eine neue Version von Gerhart Hauptmanns Vor Sonnenaufgang geschaffen.

Sharon Eyal aus Israel hat eigens für die norwegische nationale Kompanie für zeitgenössischen Tanz eine Vorstellung eingerichtet, und die französisch-tunesische Tänzerin Héla Fattoumi gastiert bei den Festspielen mit der viel diskutierten Solovorstellung zur islamischen Bekleidung.

Breit gefächertes Musikprogramm

Das Musikprogramm besteht aus Konzerten mit anerkannten Künstlern wie Evgeny Kissin, Andreas Scholl, Patricia Kopatchinskaja/Fazil Say, Phantasm und Khatia Buniatishvili. Außerdem haben die Festspiele eine Spitzengruppe Streicher eingeladen, um an dem neuen Projekt Ole Bulls Flamme mitzuwirken, das mehr als zwanzig Konzerte, Gespräche und Meisterklassen umfasst. Bergen bekommt u. a. Besuch von Ida Haendel (82) – einer Legende in der Welt der Musik – und die besten norwegischen Streicher wie Vilde Frang und Truls Mørk geben sich ein Stelldichein in der Stadt. Während des nordischen Solistenwettbewerbs wird das Publikum auch Gelegenheit haben, junge, viel versprechende Musiker kennen zu lernen.

„Zusätzlich zu seinem blendenden Saitenspiel hatte der norwegische Violinist Ole Bull Gespür für die Entwicklung von Talenten und für internationale Volksmusik. All diese Seiten soll das Projekt Ole Bulls Flamme widerspiegeln“, sagt Per Boye Hansen. Er unterstreicht, dass die Festspiele Türöffner für neue Vermittlungsformen sein und Schnittpunkte und Verbindungslinien zwischen den verschiedenen Kunstarten erforschen sollen.

Was geschieht, wenn Musik in neuen Umgebungen aufgeführt wird? In einem Saal, der mit Rasen ausgelegt ist? Zwischen Bildschirm und Filmleinwand? Der norwegische Komponist Henrik Hellstenius ist Kurator von vier Konzertvorstellungen, in denen über dreißig Musiker verschiedene Themen untersuchen. Hier wird eine Reihe internationaler Komponisten der Gegenwart in einem neuen Rahmen vorgestellt. Und das alte Gefängnis der Stadt wird zu einer Spielstätte, die dem Publikum ein ganz spezielles Erlebnis bietet: Man ist eingeladen in den Zellen zu übernachten und an einer Reihe künstlerischer Ereignisse teilzunehmen.

Weitere Informationen sowie das komplette Festivalprogramm unter www.fib.no

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