(openPR) Für die Verkettung mehrerer Bearbeitungsmaschinen in einer Gießerei hat INDAT ein Anlagenkonzept auf Basis des neuen Industrieroboters IRB 6620 LX von ABB realisiert. Dieser Industrieroboter verbindet die Vorteile von Linearportalen und Knickarmrobotern, nämlich einen großen Arbeitsbereich entlang der X-Achse – 26 m beträgt der Verfahrweg entlang der Linearachse – und eine hohe Flexibilität beim Be- und Entladen der Maschinen! Daraus folgen einerseits sehr kurze Zykluszeiten, andererseits ist die Fertigungslinie einfach an unterschiedliche Produktionsanforderungen anpassbar und erweiterbar.
Die Anlage zählt zu den ersten Verkettungsprojekten, die auf dem ABB-Industrieroboter IRB 6620 LX basieren und wurde als schlüsselfertige Lösung einschließlich Werkstück-transfer, Reinigungskabine, Sicherheitstechnik sowie Anlagensteuerung und BDE-Anbindung realisiert.
„Mit dem neuen Roboter lassen sich Automatisierungskonzepte im Bereich Bearbeitung und Montage künftig noch effizienter und flexibler gestalten,“ erzählt Klaus Scholl, Geschäftsführer von INDAT. Das Unternehmen mit Sitz in Ginsheim-Gustavsburg bei Mainz ist auf maßgeschneiderte Roboterlösungen zur Automatisierung von Bearbeitungsprozessen spezialisiert. „Durch den hängenden Roboter am Portalsystem lassen sich die Vorzüge einer Linearportal- und einer Knickarmroboter-Lösung perfekt miteinander kombinieren.“
Mehrere Bearbeitungsmaschinen können in Reihe aufgestellt werden und nach Bedarf in die Fertigungslinie eingebunden werden. Wird eine einzelne Maschine nicht benötigt, bleibt sie aber für andere Aufgaben zugänglich. Damit kann die Gesamtanlage einfacher an unterschiedliche Marktanforderungen angepasst werden. Im vorliegenden Fall lassen sich zudem weitere Bearbeitungsmaschinen ohne großen Aufwand ergänzen, da der große Arbeitsbereich des Roboters entlang der 26 m langen Linearachse noch nicht voll ausgenutzt wurde.
Der auf der Schiene montierte Knickarmroboter ermöglicht eine hohe Flexibilität bei der Be- und Entladung der Bearbeitungsmaschinen und kompensiert damit einen Nachteil von reinen Linearportalen. So können z.B. Einfädelbewegungen in allen drei Richtungen realisiert werden. Diese Agilität des Roboters sowie ein Doppelgreifer sorgen für sehr kurze Zykluszeiten. Darüberhinaus erlaubt die neue Robotertechnik den Einsatz von weiteren innovativen Lösungen, wie z.B. einer elektronischen Auflagekontrolle an den Vorrichtungen oder die Absicherung von Bereichen, in denen sich Bediener aufhalten können.
Unter www. indat.net veranschaulicht eine 3D-Simulation die Vorteile dieser Anlage.








