(openPR) Nein! Denn das Ende der Feminismusdebatte ist noch lange nicht in Sicht! Der neueste Band der Freiburger Geschlechterstudien „Feminisms Revisited“ befasst sich mit dem Wandel des Feminismus in der Gesellschaft.
Viele Frauen stellen sich die Fragen: Alte, neue oder überhaupt keine Feministin? In welche Richtung soll ich weitergehen? Ist Feminismus überhaupt noch aktuell? Vor allem die Antwort auf die letzte Frage ist nicht leicht zu finden. Doch in diesem Buch versuchen Sozial- und Geisteswissenschaftlerinnen dieser und anderen Fragen in Bezug auf einen wiederentdeckten und neu-aufgelegten Feminismus auf den Grund zu gehen. Postfeminismus, Popfeminismus und weitere Feminismen stehen hierbei im Mittelpunkt
Die angesehene Literaturwissenschaftlerin Tina-Karen Pusse wendet sich in ihrer Streitschrift gegen pseudowissenschaftliche Erkenntnisse und deren Verfechtern wie Eva Herman und Norbert Bolz. Geschickt nutzt Pusse die Argumente der beiden Autoren gegen sie und zeigt Widersprüche Hermans und Bolz’ auf. Tina-Karen Pusse macht mit ihrer Streitschrift deutlich, dass die Feminismusdebatte noch längst nicht am Ziel angekommen ist. Vorurteile und Unwahrheiten über Frauen und Feminismus sind immer noch im Umlauf. Dieser Band zeigt den Wandel und neue Arten der Auseinandersetzung mit ungeliebten Themen und wie man sie erfrischend aufgreifen und anders diskutieren kann.
Die Zeitschrift FGS erscheint einmal jährlich bei Budrich UniPress. Die Ausgabe 24 erschien im Oktober 2010. Die Herausgebrin Meike Penkwitt arbeitet am Zentrum für Anthropologie und Gender Studies an der Universität Freiburg.
Meike Penkwitt (Hrsg.)
Feminisms Revisited
Freiburger Geschlechterstudien
Ausgabe 24/2010
468 Seiten. Kart.
29,90 € (D), 30,80 € (A), 43,90 SFr
ISBN 978-3-940755-63-6
http://www.budrich-unipress.de/product_info.php?products_id=86
http://www.budrich-journals.de/index.php/fgs




