(openPR) Mit Wirkung zum 01.Februar 2011 geht die Braintrustcompany UG an den Start. Die Braintrustcompany ist eine Unternehmensberatungsgesellschaft, welche sich maßgeblich mit Zahlungsverkehrsthemen, Projekt- und Unternehmensorganisationen beschäftigt.
1. Fachbeitrag:
"Zahlungsverkehr 3.0" im Handel- Organisationsfaktoren
Im Zuge der weiteren Ausbreitung unbarer Zahlungsmittel im deutschen Handel, wird es zusehens komplexer für die Entscheider aus deren Positionen heraus die Zahlungslösungen zu bewerten und eigentätig umzusetzen. Eine ganze Reihe von Faktoren sind u.a. seitens der Technik, Zulassung, rechtliche Vorgaben und Dienstleistungspartner zu beachten.
Man spricht beispielsweise von mobilen Zahlungsdiensten, also Bezahlmöglichkeiten, welche den Handel durch eine rasche Zahlungsverarbeitung unterstützen und zwar gerade dann, wenn es um einen raschen Checkout Prozess an der Kasse geht. Die Lösungen zu werten, hierbei ist der Entscheider im Handelsunternehmen massiv gefordert.
Letztlich auch dadurch, dass die mobilen Zahldienste unterschiedlicher technischer Ausprägung sind, und somit auch unterschiedlich implementiert werden müssen. Wir reden hier z.B. von Near Field Technologie im Kartenumfeld auf Chipkartenbasis und auch Handyzahlungen, Social Media, Zielgruppenmarketing und Umsatzsteuerung.
Völlig unterschiedliche Systempartner und Dienstleister bedienen diese unterschiedlichen Themenfelder, so dass der Entscheider bei der Weiterentwicklung seines bereits bestehenden Zahlungssystems, intensive fachliche Einarbeitung benötigt um sicherzustellen, die richtige Lösung umzusetzen.
Themenfelder wie die Kostenseite, Dienstleister, technische Ausbaufähigkeit, Zulassungen, Internationalität sind dediziert zu betrachten. Zu erstgenannten Faktoren hinzu, kommen weitere Kernpunkte und Rahmenbedingungen wie Serviceline, technischer Support und Finanzierung.
In wieweit der Kunde innovative Bezahlsysteme an der Kasse akzeptieren und nutzt, hängt letztlich auch von seiner persönlichen technischen Ausstattung ab. Genannt seinen hier Handy, Chipkarte, Chipuhr und weitere.
Hinzu kommt das Handling, also die Ergonomie und die Kundenführung an der Kasse. Ein entscheidender Faktor hierbei ist das Marketing. Das Marketing des Unternehmens und des Dienstleisters gleichwohl. Akzeptanz wecken, Bekanntheitsgrad erhöhen, Mehrwert für den Kunden schaffen, gehen miteinander einher.
Findet sich der Kunde an der Kasse einfach zurecht, hat er auch die Freiheit eine leicht geänderte Zahlungsroutine wahrzunehmen. Möglichst einfach und wenig Erklärungsbedarf baut Hemmschwellen beim Kunden ab und unterstützt das Handelsunternehmen hin zum Quick-Check-out. Entsprechende Verhaltensmuster müssen analysiert und abschließend einer praxisgerechten Form zugeführt werden.
Sowohl für den Kunden, als auch für das Handelsunternehmen, muss der Nutzen für den Einstieg in modernen Bezahlmittel erklärbar und nachvollziehbar sein. Ein Win-Win Effekt ist der Garant für den Erfolg.
Interessant wird die Betrachtung bei einer Close- Loop Betrachtung. Einerseits hat man Kosten für die reine Abwicklung der Zahlungstransaktionen mit Girocard, Kredit- oder Kundenkarte, andererseits auch Aufwände für die technische Ausstattung und die Betriebsmittel für die Abwicklung.
Ein sehr wichtiges Ziel ist es hierbei, den Anteil der Bargeldtransaktionen zusehens maßgeblich zu reduzieren. Dies ist nur Möglich, wenn die Akzeptanz der Karte im Handel weiter unterstützt wird, und für den Kunden über Geldausgabeautomaten nachfolgend geschlossene Bargeldsysteme zum Einsatz kommen. Diese begrenzen den Bargelddurchlauf. Die Kosten für das Bargeldhandling werden reduziert, Wertstellungen der Umsätze bleiben just-in-time.
Ein weiteres Merkmal in der Betrachtung „Moderne Zahlungsmittel“ ist der soziodemographische Wandel in der Kundenklientel und in der Altersstruktur. Wir unterscheiden hier die Kunden, welche aufgrund Ihrer persönlich finanziellen Situation, oder auch aus Überzeugung nur mit Bargeld zahlen und jene Kunden, welche aus Überzeugung heraus, mit steigendem Maße die Zahlung bargeldlos vollziehen.
Nachdem man davon ausgeht, dass die „Bestager“ Generation häufig bar zahlt, oder ohne PIN Nummereingabe das Lastschriftverfahren bevorzugt, findet man im mittleren Alterssegment zwischen 30 und 50 Jahre, jenen Kunden, der vorwiegend seine Zahlkarten zum Einsatz bringt.
Im Bereich der jungen Kunden, als der Web 2.0, oder auch Facebook Generation, finden sich die Kunden, welche spielerisch und mit hohem Spaßfaktor ausgestattet, innovative Zahlungstechniken einsetzen, bzw. einsetzen möchten. Diese Zielgruppe wächst stetig und wird in den kommenden Jahren die Hauptzielgruppe darstellen, welche sich dann von den Joungsters nicht mehr unterscheiden wird.
Wie verhält sich der Handel derzeit? Abwartend- der Handel positioniert sich hierbei i.d.R. eher als Innovationscontroller. Man nimmt innovative Lösungen gerne auf, prüft diese auf Wertigkeit und Umsetzungsmöglichkeit in Future Stores, verharrt dann aber oftmals in einer Warteposition, bis sich die Rahmenbedingungen für eine Umsetzung soweit entwickelt haben, dass der Einsatz der Lösung sinnvoll erscheint. Hierbei setzt man oft auch auf das Modell 2nd Mover, getreu dem Motto, andere können ja erst mal starten. Wir machen dann nach, aber besser.
Da die Dienstleistungsorganisationen rund um den bargeldlosen Zahlungsverkehr, oftmals nur spezifische Leistungen erbringen können, nutzt der Handel oft ein ganzes Bündel unterschiedlicher Leistungserbringer. Wie stellt man nun sicher, dass man in den Teilsegmenten, die beste verfügbare Lösung erhält, technische Schnittstellen zwischen den Leistungserbringern reibungslos funktionieren und der Handel ein hohes Maß an Ausfallsicherheiten dadurch hat.
Betrachtet man die unterschiedlichen Leistungserbringer, so fokussieren diese auf Ihre Kerngeschäftsthemen und Unternehmensziele. In der Tat- was passiert, wenn dieses Unternehmensziel nicht mit dem Unternehmensziel des Handelsunternehmens übereinstimmt?
Im Umfeld internationaler Handelsexpansionen stellen sich weitreichende Fragen der technischen Gestaltung, Funktionalitäten, Systemanbindungen, Geschäftspartner.
Vor allem dann, wenn das Handelsunternehmen international, möglichst nahe an der etablierten nationalen Lösung arbeiten möchte. Klassisches Ziel, wenig landesindividuelle Abweichung, grenzüberschreitend durchgängige Systemlandschaft.
Aufgrund unterschiedlicher nationaler Zulassungsbestimmungen, Monopol nationaler Player im Rechts- und Finanzbereich in einigen Ländern, sowie der eigentlichen Systemverwendbarkeit in einem anderen Land, besteht akuter Beratungsaufwand.
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