openPR Recherche & Suche
Presseinformation

40 Millionen für Ruhr-Logistik: Tante Emma 2.0

05.01.201117:03 UhrLogistik & Transport
Bild: 40 Millionen für Ruhr-Logistik: Tante Emma 2.0

(openPR) Der EffizienzCluster LogistikRuhr ist einer der Sieger des Spitzenclusterwettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Damit sicherte sich das Konsortium unter der Leitung des Dortmunder Fraunhofer Instituts IML für die kommenden fünf Jahre Fördermittel in Höhe von rund 40 Millionen Euro. Insgesamt 124 Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstitute haben sich im EffizienzCluster LogistikRuhr zusammengeschlossen. Für die logscout-Redaktion Grund genug, eines dieser Projekte einmal genauer zu betrachten. Im Forschungsprojekt „Urban Retail Logistics“ kooperieren Wettbewerber, um bestehende Handels-, IT- und Logistikkonzepte in Bezug auf das zukünftige Konsumverhalten anzupassen. Was verbindet nun eine rüstige Seniorin, einen Juniormanager und einen Opernpianisten? Ganz einfach: Ihr Bedarf an individuellen Handelskonzepten. Eine mögliche Antwort könnte „Tante Emma 2.0“ lauten. Aber lesen Sie selbst!



Hannelore Wiesner ist 76 Jahre alt, aber kann sich noch selbst versorgen. Einzig das tägliche Einkaufen fällt ihr immer schwerer, da sie kein Auto hat. Jörg Mendel hingegen ist als Juniorberater in einer Consulting-Firma zwar äußerst mobil, aber durch seinen 15-Stunden-Tag zeitlich stark eingeschränkt. Quan Li ist Pianist an der Oper und lebt gern in Deutschland. Einzig die Auswahl im Lebensmittelmarkt seiner Wohngegend ist ihm für die Zubereitung seiner Heimatküche zu einseitig.

Die Rentnerin, der Juniorberater und der Pianist haben einen gemeinsamen Wunsch: Handelskonzepte, die ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Stark diversifizierte Kundengruppen sind ein typisches Beispiel für den derzeitigen Wandel gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, denen sich auch der Lebensmittelhandel stellen muss.

Kunden wollen heute Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe, in denen sie frische Lebensmittel kaufen und weitere Produkte bestellen können, um sie am nächsten Tag abzuholen. Sie wollen bessere Bestellmöglichkeiten über Handy oder Internet, flexible Anlieferungen am späten Abend oder eine problemlose Verfügbarkeit exotischer Artikel. Gleichzeitig haben sie ein Bewusstsein für Gesundheit und Umwelt und verlangen zunehmend „Bio“ und „regionale Herkunft“.

Kundenwünsche spiegeln Individualität

Handelskonzepte müssen zukünftig immer individuellere Kundenwünsche befriedigen. Zur Erlangung einer höheren Flexibilität spricht mancher Händler z. B. von einer „Renaissance“ des Tante-Emma-Konzeptes auf geringerer Gesamtfläche. Doch schlicht zurück zum Althergebrachten reicht nicht aus, denn die Kundenanforderungen von heute lassen sich nicht einfach mit Konzepten von gestern zufriedenstellen. So arbeiten verschiedene Händler derzeit an der Kombination von Nahversorgung mit Bio-Sortimenten und Erlebnisgastronomie.

Auch die Logistik wird hierdurch deutlich gefordert. So werden sich Bestellmengen durch die Senkung der Ladenfläche weiter reduzieren und Anlieferungen werden im Schnitt kleiner; nicht gerade eine kostenoptimale Entwicklung. Hinzu kommt in verkehrsstarken Ballungsgebieten, dass eine effiziente Belieferung immer stärker eingeschränkt wird, sei es durch eine steigende Anzahl von Verkehrsstaus oder durch Restriktionen von Anlieferungszeiten. Und auch das Thema Umweltzone sorgt bei der Gestaltung der zukünftigen Belieferung von urbanen Regionen für Verunsicherung.

Diese Entwicklungen machen es notwendig, die bestehende Handelslogistik grundlegend auf den Prüfstand zu stellen. Mit dem Forschungsprojekt „Urban Retail Logistics“ soll ein großer Schritt zur Erneuerung und Verbesserung der urbanen Handelslogistik gemacht werden. Das Vorhaben ist in drei Themenbereichen aufgebaut: Logistische, informationstechnische und handelsbezogene Perspektiven werden ganzheitlich betrachtet.

Bestehende Handelskonzepte weiterentwickeln und ergänzen

Im Forschungsprojekt ist eine Umgestaltung und Ergänzung vorhandener Einzelhandelskonzepte geplant. Unter dem Titel „Tante Emma 2.0“ wird derzeit die Vision eines Geschäftskonzeptes geführt, das in direkter Wohnumgebung liegt und neben dem vorhandenen Sortiment auch ein virtuelles Sortiment anbietet. Damit muss nicht mehr das Gesamtsortiment in der Filiale vorhanden sein, seltener frequentierte Artikel werden vom Kunden bestellt und innerhalb eines kurzen Zeitraums geliefert. Teure Ladenfläche in Ballungsräumen wird eingespart, die hohe Warenverfügbarkeit jedoch bleibt erhalten. Dieses Konzept soll außerdem durch neue Bestell- und Liefermodelle ergänzt werden, die z.B. einen Kauf über Smart Phones oder das Internet ermöglichen.

Um neue Handelskonzepte über die Logistik optimal zu bedienen und gleichzeitig Restriktionen in der Belieferung von Innenstadtlagen zu reduzieren, sind auch neue Ansätze für die Handelslogistik notwendig. Im Projekt werden dazu Möglichkeiten von Kooperationsformen auf Basis von Ad-hoc-Netzwerken erforscht. Zielsetzung ist die vereinfachte Bildung von kooperativen Logistikstrukturen unter Wettbewerbern.

IT als verbindendes Element zwischen Handelskonzepten und Logistiklösungen

Zukünftig soll eine IT-Plattform eine kurzfristige und bedarfsgerechte Kooperation ermöglichen. Auf der Plattform können die Transporte gebündelt werden, so dass sich die Anzahl der tatsächlich notwendigen Fahrten reduziert. Leerfahrten werden vermieden, die Effizienz der Transporte nimmt zu und gleichzeitig profitieren die Handelspartner von höherer Flexibilität. Grundlage dafür ist eine standardisierte informationstechnische Kommunikation.

Mit erfolgreicher Umsetzung des Projekts werden die Logistikstrukturen flexibler und sind gegen die zunehmende Dynamisierung der Märkte gewappnet. Auf diese Weise werden individuelle Handelskonzepte für die Rentnerin, den Juniorberater und den Pianisten möglich und durch die Logistik kosten- und ressourcenoptimal erfüllbar. „Logistik schafft Effizienz“ – so lautet der Slogan des EffizienzClusters LogistikRuhr. Durch Projekte wie „Urban Retail Logistics“ wird er mit Leben gefüllt.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 498846
 1485

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „40 Millionen für Ruhr-Logistik: Tante Emma 2.0“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von WALTHER Faltsysteme GmbH

Bild: Einhorn-Faltbox für die UmweltBild: Einhorn-Faltbox für die Umwelt
Einhorn-Faltbox für die Umwelt
Eigentlich ist es ganz einfach: wenn wir weniger wegwerfen und stattdessen Behälter und Verpackungen immer wieder benutzen, vermeiden wir Müll und schonen so die Umwelt. So logisch das ist, so schwer ist es, das in der Lebenswirklichkeit umzusetzen. Alte, lange eingeübte Gewohnheiten lassen uns immer wieder zu Plastiktüten und Pappkartons greifen, anstatt solide Behälter zu benutzen, die sich über Jahrzehnte verwenden lassen. Eine Verhaltensänderung lässt sich anscheinend nicht allein von der Vernunft auslösen. Darum greift WALTHER Faltsystem…
Bild: Kunden-Mehrweg-Box im PfandsystemBild: Kunden-Mehrweg-Box im Pfandsystem
Kunden-Mehrweg-Box im Pfandsystem
Der schlechte Ruf von Plastik hat vor allem eine Ursache: Einkaufstüten. Durchschnittlich ist eine Plastiktüte nur 25 Minuten in Gebrauch, wird Zuhause zwischengelagert und schließlich weggeworfen. Über 6 Milliarden Plastiktüten werden so allein in Deutschland jährlich verbraucht. Der Kevelaerer Logistikspezialist WALTHER Faltsysteme hat darum gemeinsam mit einer regionalen EDEKA-Vertretung eine Mehrwegbox aus Kunststoff entwickelt, die von Einzelhandelskunden immer wieder genutzt werden kann. Abfall entsteht nicht mehr. Der Idee ist im Grun…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Reelles geschäftliches Wachstum mit maßgeschneidertem Webdesign und Online-Marketing von MintSe.comBild: Reelles geschäftliches Wachstum mit maßgeschneidertem Webdesign und Online-Marketing von MintSe.com
Reelles geschäftliches Wachstum mit maßgeschneidertem Webdesign und Online-Marketing von MintSe.com
… aller Internet-Euphorie immer noch um echte Menschen geht, die es mit Online-Marketing zu erreichen gilt […] « © Zitat (Auszug): MintSe (Warum wir)mintse.com/leistungen/ Zugegeben, »Tante Emma« hätte es schwer, sich mit ihrer konventionellen Werbung aus Plakaten, Beschriftungen und Wegweisern im virtuellen Zeitalter bemerkbar zu machen. Dabei gelten …
Bild: Buchprojekt: Tante Emma lebtBild: Buchprojekt: Tante Emma lebt
Buchprojekt: Tante Emma lebt
Autor Tommie Goerz und Fotograf Walther Appelt haben sich auf die Suche den kleinen, bunten Krämerläden in Franken gemachtKennen Sie noch die kleinen »Tante-Emma-Läden«? Oft nur ein paar Quadratmeter groß (oder klein), aber mit allem drin, was man so brauchte? Milch, Waschpulver, Zeitungen, Dosenfisch, Nylonstrümpfe, Drachenpapier, Klobürsten, Brot und …
Seufert spendet zu Weihnachten an lokale Vereine
Seufert spendet zu Weihnachten an lokale Vereine
… zwei lokale Vereine in Rodgau-Jügesheim mit der Spende einer größeren Summe eine Freude zu machen und zu unterstützen. Spende an Vereine "Gemeinsam mit Behinderten" und Tante Emma e. V. "Dieses Jahr möchten wir einmal den Menschen etwas schenken, die unsere Unterstützung besonders brauchen", sind sich Geschäftsführer Thomas Pfaff und Thiemo Burkardt …
Bild: Ostern in aller WeltBild: Ostern in aller Welt
Ostern in aller Welt
Am 2. Februar 2009 ist das Kinderbuch „Emmas Osterabenteuer“ des Schweizer Kinderbuchautors Stephan Sigg erschienen: Die kleine Natascha möchte dem Schoko-Laden ihrer Tante Emma auf die Sprünge helfen, denn die Geschäfte mit Fairtrade-Schokolade laufen nicht mehr so gut. Also organisiert sie ein internationales Osterfest – und trägt Osterbräuche aus …
Bild: Der „Tante Emma Laden“ ist zurückBild: Der „Tante Emma Laden“ ist zurück
Der „Tante Emma Laden“ ist zurück
… Laden an der Petri-Kirche: „Immer wieder gab es Anfragen, ob ich nicht auch andere Lebensmittel mit ins Sortiment aufnehmen kann.“ Von der Idee des kleinen Tante-Emma-Landens im Herzen der Altstadt war Patrick Schmidt sofort begeistert. „Hier gab es keine Möglichkeit mehr, Lebensmittel einzukaufen.“ Diese Lücke wird das „Scharfe Töpfchen“ mit Alltagsprodukten …
Bild: One-to-One-Marketing oder geht Tante Emma online?Bild: One-to-One-Marketing oder geht Tante Emma online?
One-to-One-Marketing oder geht Tante Emma online?
… einzelner Kundenmerkmale (wie Einkommen oder Alter) werden durch Data-Mining oder auf Basis eines CRM Kundenprofile generiert. Von Marketingtreibenden wird One-to-One-Marketing gerne mit dem "Tante Emma Laden" früherer Zeiten verglichen. 1. Kunden werden als Individuen wahrgenommen und persönlich angesprochen: „Guten Morgen Frau Müller, geht es Ihnen gut …
Bild: move:elevator bringt Tante Emma onlineBild: move:elevator bringt Tante Emma online
move:elevator bringt Tante Emma online
Tante Emma trifft New Media: „Emmas Enkel“ bietet seinen Kunden ein zeitgemäßes Einkaufserlebnis im Retrostil – in enger Verknüpfung mit den Möglichkeiten der modernen Kommunikation. Die Oberhausener Werbeagentur move:elevator hat Logo, Corporate Design und Onlineshop für das innovative Einzelhandelskonzept entwickelt und umgesetzt. Tante Emma geht online Tante-Emma-Läden …
Bild: PAYBACK auf der dmexco 2015 oder: Wie der Handel offline, online und mobile mit relevanten Angeboten punktetBild: PAYBACK auf der dmexco 2015 oder: Wie der Handel offline, online und mobile mit relevanten Angeboten punktet
PAYBACK auf der dmexco 2015 oder: Wie der Handel offline, online und mobile mit relevanten Angeboten punktet
• Zukunft des Handels ist multikanal • Motto "Tante Emma 2.0": PAYBACK verknüpft Reichweite von 27 Millionen aktiven Kunden mit Personalisierung • Das richtige Angebot - zur richtigen Zeit - über den richtigen Kanal Köln, München, 2. September 2015 – PAYBACK hat seine Dienstleistungen signifikant digitalisiert und „mobilisiert“ – das präsentiert das …
Bild: Customer Relationshop Management (CRM) – mehr als eine Software auf einer silbernen ScheibeBild: Customer Relationshop Management (CRM) – mehr als eine Software auf einer silbernen Scheibe
Customer Relationshop Management (CRM) – mehr als eine Software auf einer silbernen Scheibe
… Zumindest solange es Menschen gibt, die in irgendeiner Weise Handel miteinander treiben. Nur der Name ist neu. Gehen wir dazu ein paar Jahre zurück. Vielleicht kennen Sie noch den Tante-Emma-Laden um die Ecke. Meine „Tante Emma“, zu der ich als Kind immer geschickt wurde, kannte mich genau. Sie kannte die Vorlieben meiner Eltern für bestimmte Produkte und …
Die Nahversorgung kommt nicht voran, warum?
Die Nahversorgung kommt nicht voran, warum?
… stärker in die Pflicht nehmen, sich Gedanken über die weitere Entwicklung der Versorgung zu machen. Ein Nord-Süd Anstieg ist in dem Bereich der Tante-Emma-Läden festzustellen. Gerade Mitteldeutschland hat hier immensen Nachholbedarf, flächendeckende Läden zu entwickeln. Von Banken, Steuerberatern bis hin zum reinen Unternehmensberater. Alle wollen sie ein …
Sie lesen gerade: 40 Millionen für Ruhr-Logistik: Tante Emma 2.0