(openPR) Aachen, 4.1.2011. Vor mehr als 9 Monaten startete die Lernplattform cobocards.com eine Kooperation mit der NMS Spittal in Österreich mit dem Ziel, die Effektivität des Lerntools in Notebookklassen zu testen. Die Ergebnisse der Studie wurden nun veröffentlicht.
Jungen zeigen eher Interesse an CoboCards
Die Studie zeigt, dass Jungen eher ein Interesse haben, mit dem Computer zu lernen als Mädchen. Im Schnitt geben sie CoboCards die Schulnote 1,3 und nutzen CoboCards häufiger als Mädchen. Im Gegensatz dazu bewerten Mädchen CoboCards mit 1,8 und nutzen weniger den Dienst.
Jungen lernen für mehrere Fächer, Mädchen meist nur für Englisch
Wo Mädchen ausschließlich für das Fach Englisch mit CoboCards gelernt haben, haben Jungen Lernkarten für Englisch, Deutsch, Biologie, Mathematik und sogar für ihre Hobbies erstellt. Englischvokabeln sind sicherlich schnell eingetippt. Zu mehr konnten sich die Mädels nicht motivieren.
Schüler schreiben lieber ihre Karten selbst
Fast 100% der Schüler haben angegeben, ihre Lernkarten lieber selbst schreiben zu wollen als auf fertige zurückzugreifen. Mit Sicherheit spielen hier auch finanzielle Aspekte eine Rolle. Dennoch bevorzugen es Schüler, Karten in der eigenen Sprache zu formulieren, die dann besser verinnerlicht werden können. Beim Schreiben beginnt schon der Lernprozess, so dass diese Methode auch von Experten empfohlen wird.
Kollaboration + regelmäßige Nutzung = bessere Noten
Sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen zeigt sich, dass diejenigen, die entweder ausschließlich oder zeitweise mit Klassenkameraden gelernt haben, auch eine Verbesserung in den Noten gesehen haben. Dies zeigt, dass Kollaboratives Lernen effektiv ist und der Mitschüler immer noch die Nr. 1 Quelle ist, wenn es um die Vorbereitung auf Prüfungen geht.
Die Schüler, die CoboCards “oft” oder “sehr oft” eingesetzt haben (Jungen) und fleißig waren, haben auch die Früchte geerntet. Sie gaben an, dass die regelmäßige Nutzung ihre Noten verbessert hat. Gelegentliche Nutzung hingehen hatte keine großen Auswirkungen auf die Noten.
Weiterhin mit CoboCards
Alle Schüler geben an, weiterhin mit CoboCards arbeiten zu wollen.
Beurteilung des Lehrers
Herr Rohrer, Lehrer an der NMS Spittal und Kooperationslehrer vor Ort urteilt:
Erstens: die Qualität des Produktes ist nach wie vor hoch.
Zweitens: mit CoboCards arbeiten können/sollen nur Lehrer, die in ihren Klassen den Gegenstand auch selbst unterrichten.
Drittens: Der Einführungsunterricht in CoboCards muss verbindlich sein und dann muss die Kontrolle seitens einer Lehrperson gegeben sein. Damit spreche ich die Nachhaltigkeit an. Solange ich das bei meinen SchülerInnen auch eingefordert habe, habe ich es auch bekommen.
Viertens: Der Weg zur selbstständigen und selbsttätigen Verwendung von CoboCards geht über die Erkenntnis, dass es ein echter Lernvorteil ist. Wenn der nicht gelungen ist, dann leidet die regelmäßige Verwendung/Anwendung darunter.
Fünftens: Für meine SchülerInnen kann ich festhalten, dass bei den Sprachlernkarteien die Regelmäßigkeit eher gegeben wear, da wir häufiger damit zu tun hatten. Weniger hat es mir geholfen mit Informatik. Die Kinder haben zu weninge Stunden pro Woche.
Fazit
Die Studienergebnisse zeigen, dass der Fokus mehr auf das Kollaborative Lernen gelegt werden muss. “Kollaboration statt Ellebogen” heißt die Devise, die nicht nur für bessere Noten sorgt, sondern die Schüler auch für zukünftige berufliche Tätigkeiten vorbereitet.
Außerdem müssen Anbieter von Lerntools und die Lehrer auf die regelmäßige Nutzung achten. Sicherlich können da Entwickler der Plattform technische Hilfestelltung leisten (so wie den Leitner-Algorithmus, der das Lernpensum vorrechnet).










