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Warum sind ESD-Behälter eigentlich schwarz?

03.01.201115:07 UhrLogistik & Transport
Bild: Warum sind ESD-Behälter eigentlich schwarz?

(openPR) Jeder kennt es: Man streift sich ein T-Shirt oder einen Pullover über den Kopf und plötzlich stehen einem die Haare knisternd in alle Himmelsrichtungen ab. Die Ursache: elektrostatische Aufladung. Ähnliches passiert uns gelegentlich, wenn wir etwa nichtsahnend über einen Teppich laufen und beim Berühren eines Gegenstands oder einer anderen Person „eine gewischt“ bekommen. Auch hier ist die Ursache Reibungselektrizität, die zunächst zu einer unbemerkten Aufladung und dann zur unangenehmen und oft erschreckenden Entladung führt. Ein Problem, das nicht nur uns im Alltag, sondern auch Transport- und Verpackungsexperten beschäftigt.

Kohle leitet – und ist schwarz

Während Kunststoffbehälter und Verpackungen in verschiedenen Farben erhältlich sind, sind ESD-Behälter aus leitfähigem Kunststoff in aller Regel schwarz. Das liegt daran, dass dem Material bei der Herstellung Kohlefasern beigefügt werden. Diese sind nicht nur außerordentlich leitfähig, sondern eben auch schwarz. Entsteht nun beim Transport empfindlicher elektronischer Produkte oder Bauteile elektronische Ladung, leiten die ESD-Behälter diese gefahrlos ab. Wie wichtig der sorgsame Umgang mit elektronischen Bauteilen oder Waren mit mikroelektronischer Technik ist, zeigt ein einfacher Vergleich: Im Verhältnis zur Masse verhält sich die Energie einer statischen Entladung in einen Halbleiter wie die Energie eines Blitzschlags in einen Baum. Man kann sich leicht vorstellen, was für Schäden auf diese Weise entstehen können. Manche Geräte vertragen indessen nur Sperrspannungen von fünf bis 30 Volt. Manche elektronischen Bauteile werden sogar schon durch den Transport in einer Plastiktüte zerstört. Da man Entladungen aber erst ab ca. 3000 Volt spüren kann, müssen Maßnahmen getroffen werden, die Aufladungen zuverlässig zu verhindern. Experten in der Elektronikproduktion, Industrieelektronik, Computertechnik, Telekommunikationstechnik und Automobilelektronik befassen sich damit, die sogenannte ESD-Festigkeit von Produkten, Baumaterialien o. ä. sicherzustellen.

Unter www.boxline.de finden Sie selbstverständlich Stapelbehälter und Faltboxen aus leitfähigem Material. Außer an der schwarzen Farbe sind diese leicht am gelb-schwarzen Logo (siehe Abbildung) zu erkennen. Mit diesen Lager- und Transportbehältern sorgen Sie dafür, dass auch hochempfindliche Elektronikteile sicher und unbeschadet bei ihrem Empfänger ankommen.

Gefahr für empfindliche Güter: ESD

Durch Reiben und Trennen von zwei Materialien entstehen elektrostatische Aufladungen von bis zu 35.000 Volt. Aber schon bei einer Aufladung von 20 Volt können empfindliche elektronische Bauteile beschädigt oder zerstört werden, wenn es zu einer plötzlichen Entladung kommt.

Das bedeutet:

-Die Produktion elektronischer Bauteile kann empfindlich beeinträchtigt werden.
-Elektronische Geräte können durch Funktionsausfall und Reparaturen hohe Kosten und Betriebsstörungen auslösen.
-Elektronisch gesteuerte Produktionsabläufe können durch elektrostatische Entladungen gestört oder unterbrochen werden.

Manche Kunststoffe sind besonders gute Ladungsträger und verursachen dadurch besonders starke Entladungen, z. B. Verpackungschips, Luftpolsterfolie oder Stretchfolie.

Die Lösung:
Die richtige Verpackung kann das Risiko für elektrostatische Entladungen (ESD) minimieren. Antistatisches oder ableitendes Material verhindert Aufladungen, Kästen aus leitfähigem Kunststoff transportieren empfindliche Elektronikteile sicher.

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