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Erhöhter Aufwand bei agiler SW Entwicklung und gesteigerte Qualität durch IT Offshoring

24.12.201011:18 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Im Rahmen des dritten Workshops des Arbeitskreises „Benchmarking im IT Outsourcing" der European Outsourcing Association Germany e.V. am 3.12.2010 haben mehrere Anwender konkrete Daten zu Ihren SW Projekten ausgetauscht und überzeugende, z.T. überraschende Einblicke gewonnen.



Entsprechend den Zielen des Arbeitskreises hatten die Teilnehmer zunächst die Regeln der strikte Vertraulichkeit und der nicht kommerziellen Nutzung abgestimmt. Darüber hinaus einigte man sich bereits im letzten Workshop zunächst die global verteilte SW Entwicklung (Offshoring, Nearshoring) als ersten konkreten Fall zu untersuchen. Es folgte die Definition, welche Parameter sich am besten eignen und wie diese exakt erhoben und berechnet werden.

Im letzten Workshop am 03.12.2010 wurden nun zwei dieser Parameter auf Basis mehrerer Projekte im Detail verglichen und die Ergebnisse ausgiebig diskutiert, im Einzelnen (i) der Aufwand für notwendige Qualitätssicherungsmaßnahmen und (ii) die Fehlerdichte (Anzahl und Schwere) in der Produktion und Betrieb

Die von den Anwendern vorgestellten Projekte zeigten wesentliche Unterschiede auf bzgl. der zugrunde liegenden Technologien (von JAVA, C++ bis zu Standard CRM Systemen), der Entwicklungsmethoden (von „klassisch“ bis hin zu agil nach SCRUM), der Projektstrukturen (von vollständiger interner Entwicklung an einem Standort, über die Einbeziehung von großen Teilen an freien Mitarbeitern „vor Ort“ bis hin zu einer praktisch vollständigen Entwicklung in Osteuropa oder Indien) und bzgl. der Projektvolumina (von mehreren hundert Personentagen bis hin zu mehreren zehntausend).

Auch wenn aus Gründen der Vertraulichkeit hier keine quantitativen Ergebnisse vorgestellt werden können, sind auch qualitative Erfahrungen von Bedeutung.

Entgegen den ersten Erwartungen beeinflussen weder die Größe der Projekte noch die zugrunde liegenden Technologien die Vergleichbarkeit der Projekte in hohem Maße. Die Ergebnisse der einzelnen Projekte ließen einen Vergleich und konkrete Rückschlüsse auf den Status bzw. Optimierungspotenziale im Einzelfall zu.

Überaschend zeigte von allen Faktoren vor allem die eingesetzten Entwicklungsmethoden (z.B. klassisch vs. agil) den größten Einfluss auf die Projekte. Beispielsweise erfordert die agile Entwicklung im Vergleich zu klassischen Vorgehensweisen signifikant höhere Kosten für die Qualitätssicherung und kann den Business Case von Projekten merklich ändern. Dieser auch quantitativ bewertbare Einfluss auf einen Business Case eines Projektes wird wohl nicht allen Anwendern und vor allem den Endkunden entsprechend transparent sein.

Generell erscheint es selbst für Anwender mit umfangreicher Projekterfahrung sinnvoll, vorhandenen Business Cases mit den Erfahrungen anderer Anwender zu vergleichen und gemeinsam „Referenz-Cases“ zu berechnen.

Aus Sicht der Teilnehmer boten der Vergleich „echter Projekte“ und Diskussion konkreter Ergebnisse vor allem folgende Mehrwerte:
- Fachliche Einblicke in Zusammenhänge, die selbst auch nach längerer Zeit von einem Anwender alleine nur schwer einschätzbar sind
- Festlegung von konkreten Kriterien und Parametern zum Vergleich von Projekten und der Aufbau eines Verständnisses über deren Zusammenhänge
- Direkter Vergleich der agilen Entwicklung (SCRUM) und Entwicklung mit klassischen Methoden (Wasserfall, RUP), insbesondere der bestehende, massive Einfluss auf die Testaufwände und der SW Qualität
- Der Beweis, dass auch verschiedenste Projekte mit den richtigen Parametern verglichen werden können
- Die ergänzenden Hintergrundinformationen zu jedem Projekt
- Die sehr offene Diskussion im kleinen Kreis, reale Projekte, entsprechend gemeinsamen Definitionen aufbereitet
- In doch recht kurzer Zeit ein Vorgehensmodell gefunden zu haben, mit dem Projekte aussagekräftig verglichen werden können
- Einzigartige Einblicke und verwertbare Hinweise zur Optimierung eigener Prozesse, ohne nennenswerte Kosten.

Auf Grund der überzeugenden Ergebnisse sucht der aktuell mehrheitlich in München angesiedelte Arbeitskreis interessierte Anwenderunternehmen um entsprechenden Gruppen auch in Frankfurt, Düsseldorf bzw. Köln/Bonn, Hamburg und Berlin durchzuführen.

Der nächste Workshop ist am 11. Februar 2011 um 13:00 bei Telefonica o2 Germany in München. Kompetente Anwender, die einen fundierten Einblick in die Mechanismen für erfolgreiche SW Outsourcing Projekte erhalten wollen und auch bereit sind, eigene Erfahrungen beizutragen, sind herzlichst eingeladen.

Über den Arbeitskreis „Benchmarking im IT Outsourcing“ der EOA Germany e.V.
Ziel des Arbeitskreises ist es die operative Steuerung von Outsourcing Projekten zu verbessern. Eine Positionsbestimmung der Leistung des Dienstleisters im Projekt dient dazu, die Optimierungspotenziale aufzudecken und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Seit dem ersten Treffen am 22.09.2010 wurde im Rahmen von inzwischen drei Workshops nicht nur die Grundlagen für eine sehr enge, vertrauensvolle Zusammenarbeit geschaffen, sondern ein aus Sicht der Anwender passender Satz an Parameter inklusive deren exakter Berechnung definiert. Der darauf erfolgte Austausch konkreter Daten aus verschiedensten Projekten lieferte inzwischen überzeugende und z.T. überaschende Ergebnisse. Die involvierten Anwender planen einen gezielten Ausbau des aus ihrer Sicht einzigartigen Mehrwertes. So sind gleichartige Aktivitäten mit entsprechenden Anwendern in England für das erste Quartal 2011 in Planung.

Ansprechpartner für die Teilnahme bzw. der Anforderung weiterer Information zur Arbeitsgruppe sind Herr Dr. Andreas Maaser (E-Mail) und die Vorstände der EOA Germany, Prof. Dr. Wolfgang Fritzemeyer (E-Mail) bzw. Dr. Jörg Stimmer (E-Mail).

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