(openPR) Düsseldorf, 20. Dezember 2010 – INPS, die italienische Sozialversicherungsbehörde, nutzt SAS-Software und ein Enterprise Data Warehouse (EDW) von Teradata (NYSE: TDC), um möglichst viele missbräuchliche Krankschreibungen zu identifizieren. Das neue System hilft INPS entscheidend dabei, medizinische Kontrollbesuche gezielter durchzuführen und Kosten einzusparen. Die Anwender von INPS analysieren hierzu mehrere Terabyte Daten über Patienten, Ärzte, Krankenhäuser und Behandlungen aus Millionen von Versicherungsanträgen. Auf Grundlage dieser Daten kann die Behörde zudem detaillierte Erkenntnisse über Trends, Kosten und die Qualität der Gesundheitsversorgung gewinnen.
Pro Jahr verarbeitet INPS mehr als 12 Millionen Krankschreibungen und zahlt mehrere Milliarden Euro Transferleistungen für insgesamt 60 Millionen Krankheitstage. Um Krankschreibungen auf Glaubwürdigkeit und Rechtmäßigkeit zu überprüfen, führt INPS 1,5 Millionen medizinische Kontrollbesuche durch, die jährlich zig Millionen Euro kosten. Vom kombinierten Einsatz der eigenen statistischen Modelle, der SAS Analytics-Plattform und dem Teradata Data Warehouse erwartet die Behörde, dass sie die Effektivität dieser Kontrollbesuche steigern und ihre Ausgabe hierfür deutlich senken kann.
„Systeme wie das von INPS zeigen, dass Kunden mit In-Database-Analysen flexible und leistungsfähige Datenmanagement-Lösungen auf einer einzigen Plattform implementieren können“, sagte Hermann Wimmer, President Europe, Middle East and Africa (EMEA), Teradata. „Unternehmen profitieren in doppelter Hinsicht von unserer Partnerschaft mit SAS: Erstens kann das Management Daten besser nutzen und damit schneller auf veränderte Business-Anforderungen reagieren. Zweitens profitiert die IT-Abteilung von den gemeinsamen Standards der Marktführer für Analysesoftware und Data Warehousing. Unternehmen wie INPS, die SAS Analytics innerhalb der Teradata Datenbank durchführen, können ihre vorhandene Technologie optimal nutzen.“
INPS nutzt Data Mining, um Verhaltensmuster und verdächtige Aktivitäten zu erkennen. Grundlage dieser Analysen sind große Datenmengen aus Krankschreibungen und Kontrollbesuchsberichten. Da die zuständigen Mitarbeiter diese Erkenntnisse schnell erhalten, können sie gezielter Kontrollbesuche anordnen und so Betrugsfälle rasch aufdecken.
„SAS sieht einen wachsenden Bedarf von Unternehmen in der Region EMEA nach anspruchsvollen analytischen Lösungen“, sagte Marco Icardi, SAS Italy Country Manager. „Im Rahmen der Zusammenarbeit stellen SAS und Teradata sicher, dass die gemeinsamen Kunden für ihre täglichen Abläufe leistungsfähige Analyse-Lösungen nutzen können, um wettbewerbsfähig zu bleiben und weiter zu wachsen, während andere Unternehmen zu kämpfen haben. Dies trifft nicht zuletzt auf den öffentlichen Sektor zu.“








