(openPR) Der Humanistische Verband Berlin und die Humanismus Stiftung Berlin vergeben 2011 zum fünften Mal einen Preis, der der Förderung von Aufklärung, Toleranz und Selbstbestimmung und der Einhaltung der Menschenrechte in der Gesellschaft dienen soll. Er ist mit 2.500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre jeweils einer Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, einem Projekt, einer Gruppe oder einer Institution übergeben, die sich auf wissenschaftlichem, politischem, weltanschau¬lich-philosophischem oder künstlerischem Gebiet oder aber durch praktisches soziales Engagement für die Verwirklichung humanistischer Werte und Ziele eingesetzt hat.
In Erinnerung und Anerkennung an den Politologen und Zukunftsforscher Prof. Ossip K. Flechtheim als Theoretiker eines modernen Humanismus und lang-jähriges Mitglied des Humanistischen Verbandes, trägt der Preis seinen Namen.
Über die Preisträgerin bzw. den Preisträger entscheidet eine siebenköpfige Jury, die sich aus Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Politik zusammen-setzt. In der Jury sind u.a. tätig:
- Carola Bluhm, Berliner Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales
- Prof. Dr. Rolf Kreibich, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung in Berlin
- Lea Rosh, Vorsitzende des Förderkreises e.V. Denkmal für die ermorde-ten Juden Europas
- Prof. Dr. Christina Thürmer-Rohr, Erziehungswissenschaftlerin an der Technischen Universität Berlin.
Bisherige Preisträger
2002
Dr. Konrad Riggenmann (Volksschullehrer) für sein Engagement, das Schulkreuz in bayerischen Klassenzimmern abzuhängen.
2004
Prof. Peter Grottian, für sein langjähriges Engagement in zentralen gesellschaftspolitischen Fragen und seine damit verbundenen sozialen Initiativen (u.a. Projekt-Tutorien für Studierende, Schwarzfahrtaktionen gegen Streichung der Sozialtarife)
2006
Seyran Ates, für ihr Engagement als Anwältin und Menschenrechtsaktivistin für türkische Einwanderinnen sowie vier Schüler/-innen der Fritz-Karsen-Schule in Berlin-Neukölln für ihren aktiven Einsatz gegen die drohende Abschiebung einer Mitschülerin nach Bosnien
2009
Dr. med. Michael de Ridder für sein Engagement den Patienten gegenüber, vor allem auch aus sozialen Randgruppen; sein Aufgreifen brisanter Themen der Gesundheitspolitik und der Problematik von würdigem Leben und Sterben
Vorschläge für die Preisträgerin / den Preisträger 2011 nimmt der Humanistische Verband in Berlin bis zum 30. April 2011 entgegen. Eine ausformulierte Begründung für den Vorschlag ist zu richten an:
Humanistischer Verband Deutschlands, Landesverband Berlin e.V., Wallstr. 61-65, 10179 Berlin oder per E-Mail an











