(openPR) antispameurope gibt einen Überblick über Sinn und Unsinn verschiedener Maßnahmen gegen Spam
Hannover, 20.12.2010 – Nicht nur an den niedrigen Temperaturen, den vielfach geschmückten Häusern und Wohnungen oder der hektischen Suche nach Winterreifen fällt auf, dass sich das Jahresende nähert – auch beim Blick in das eigene E-Mail-Postfach wundern sich viele über die erhöhte Zahl an Geschenk-Tipps, Weihnachtsgrüße, Rabatte und Gutscheine. Aber wie gerät die eigene E-Mail-Adresse in die Empfängerlisten von Anbietern und Unternehmen, die mit unschlagbaren Angeboten oder Hilfeaufrufen werben? Und was ist zu tun, um der Spamflut Herr zu werden? antispameurope, Anbieter von Spam- und Webfiltern über die Cloud, gibt einen Überblick, welche Maßnahmen eher geringe Aussicht auf Erfolg haben und welche greifen.
Sorgsamer Umgang mit der eigenen E-Mail-Adresse
Viele Ratgeber sprechen den Tipp aus, mit seiner E-Mail-Adresse sorgsam umzugehen, wenn ein Nutzer nicht zu viele Spamnachrichten erhalten möchte. Seine eigene elektronische Anschrift nicht zu verbreiten widerspricht jedoch dem ursprünglichen Sinn einer solchen Adresse, denn der Besitzer möchte ja durchaus kontaktiert werden. Dies trifft im besonderen Maße auf die geschäftliche Ebene zu. Generell ist die Kommunikation per E-Mail aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Zudem dient der Austausch von Kontaktdaten zwischen Geschäftspartnern auch der Unternehmensentwicklung. Die Geheimhaltung der E-Mail-Adresse ist da kaum praktikabel. Ein weiterer Punkt: geschäftliche E-Mail-Adressen lassen sich häufig erraten, da sie meist nach einer bestimmten Regel erstellt sind, wie etwa
Rechtliche Maßnahmen gegenüber Spamversendern
Das Versenden von Spam ist in den meisten Staaten sinnvollerweise verboten. Leider halten sich Spammer nicht an nationale Gesetze und Grenzen, verschleiern ihre Identität und versenden aus für sie sicheren Staaten, so dass sie in der Regel gar nicht juristisch belangt werden können. Die Möglichkeit, Spammer zu verklagen, ist daher zwar theoretisch gegeben, in der Praxis aber kaum durchführbar. Die hohen, durch Spam erzielbaren Gewinne, führen deshalb ungeachtet aller Verbote dazu, dass es Spam auch zukünftig geben wird.
Geschlossene Netze
Ein weiterer Vorstoß, um die Spamflut einzudämmen, ist die Einrichtung von geschlossenen E-Mail-Systemen wie zum Beispiel De-Mail. Der Gedanke dahinter ist, dass sich die Mitglieder dieses Systems vorab autorisiert haben, sie somit identifizierbar sind und im Fall von Rechtsverstößen belangt werden können. Problematisch ist jedoch, dass Zugangsdaten wie Passwörter grundsätzlich ausspähbar sind und auch Unbefugte auf diesem Weg Zutritt erlangen können. Schlimmer noch, die so kompromittierten Konten werden vom System als vertrauenswürdig eingeschätzt, was den Versand von Spam erleichtert. Zudem entsteht die Frage, wie mit Personen außerhalb des geschlossenen Netzes kommuniziert werden soll, bei De-Mail etwa mit Personen außerhalb Deutschlands. Zur Kommunikation mit diesen Personen muss der Nutzer dann doch wieder auf herkömmliche, offene Netze zurückgreifen.
Technische Maßnahmen
Wirksamen Schutz vor Spam bieten nur technische Lösungen. Egal, ob Installation vor Ort oder die Filterung per Cloud Computing: Spezialisierte Anbieter sorgen dafür, dass nur noch erwünschte Nachrichten im Postfach landen. Hierfür analysieren sie den Datenstrom und beobachten die Netze um unerwünschte Mails zu blockieren. Gerade für Unternehmen überwiegen klar die Vorteile einer wirksamen technischen Lösung, trotz damit verbundener Kosten. Es ist erheblich teurer, wenn sich die Mitarbeiter selbst um lästige Spam-Mails und die Suche nach korrekten E-Mails im Postfach kümmern müssen. Wesentliches Kriterium für guten Spamschutz: Eine hohe vertraglich garantierte Trennschärfe zwischen Spam und erwünschten Nachrichten.








