(openPR) Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheit und Prävention e. V. (dggp.org) mit Sitz in Wuppertal betreut und fördert freie Berufe im Gesundheitswesen. Ernährungsberater und -trainer, Entspannungs- und Gesundheitspädagogen, Pflegeassistenten, Seniorenbetreuer, Betreuungskoordinatoren, Heilpraktiker, Psychotherapeuten (HPG) und andere Fachberater aus der Gesundheitsmedizin können hier ein breitgefächertes Angebot an Fachfortbildungen wahrnehmen. Das jährliche Fortbildungsprogramm der DGGP beinhaltet Supervisionsseminare und Vorträge, in denen Teilnehmer ihre beruflichen Fachkenntnisse vertiefen können. Sie können sich außerdem in der Gruppe austauschen, Probleme des Berufsalltags diskutieren und gemeinsam Lösungskonzepte entwickeln. Erfahrene Dozenten schulen und beraten in allen Belangen rund um die Themen gesunde Ernährung, Entspannung und Prävention.
Als Verband für fachberatende Berufe im Gesundheitswesen hat die DGGP e. V. das vorrangige Ziel, die fachliche Kompetenz und Arbeitsqualität seiner Mitglieder sicherzustellen und darüber hinaus zu verbessern. Strenge Qualitätsrichtlinien schaffen dabei Ausbildungsstandards auf einem hohen fachlichen Niveau.
Qualitätssicherung durch supervisionäre Fachfortbildungen – das hört sich zunächst umständlich an, dahinter steckt jedoch ein einfacher Gedanke: Weiterbildung schafft Klasse. Die Qualität beruflicher Arbeit wird durch den Besuch von fortbildenden Veranstaltungen optimiert und gesichert. In Supervisionsseminaren setzen sich die teilnehmenden Berater und Pädagogen konstruktiv mit ihren Erlebnissen, Problemen, Konflikten und Fragen aus dem beruflichen Alltag auseinander.
Ein ausgebildeter Ernährungsberater, der sich selbstständig machen möchte und damit im häufigsten Fall berufliches Neuland betritt, kann durch die Teilnahme an Kursen der DGGP einen erheblich müheloseren Berufseinstieg erfahren. Auch die weitere Karriereplanung wird thematisiert. Die Seminare sind selbstreflexiv und lernzielorientiert aufgebaut. Sie gewährleisten eine persönlich-berufliche Weiterentwicklung und fördern kreatives Denken. Durch das „professionell begleitende Nachdenken“ können neue berufliche Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten entdeckt und erprobt werden.
Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheit und Prävention e. V. hat Qualitätsrichtlinien für Berufe im Gesundheitswesen festgesetzt, um für eine hochwertige Ausbildung seiner Mitglieder Sorge tragen zu können. Ein Ernährungsberater wird beispielsweise an vielen verschiedenen Stellen zu Rate gezogen: er klärt Menschen in Büros, Schulungsräumen, Klassenzimmern, in Hörsälen oder online über eine richtige, gesunde Ernährungsweise auf. Als Mitglied der DGGP e. V. verpflichtet sich der Berater, die Leitlinien des Berufsverbandes in der Ausübung seiner Tätigkeit zu befolgen. Dazu gehört, seinen Kunden stets Achtung und Respekt entgegen zu bringen, ferner verantwortungsbewusst und fachlich kompetent zu handeln: „Die Mitglieder des Berufsverbandes […] unterziehen die eigene Haltung und Handlungskompetenz einer ständigen selbstkritischen Prüfung und aktualisieren durch regelmäßige Fortbildung sowie Studium der einschlägigen Literatur ihr Wissen“, so heißt es in den Leitlinien der DGGP. Die laufende Qualitätssicherung erfolgt allerdings nicht nur durch das regelmäßige Fachfortbildungsangebot, bereits der Ausbildungsverlauf seiner Mitglieder unterliegt bestimmten Richtlinien.
380 Unterrichtsstunden sind maßgebend für die fundierte Ausbildung eines Ernährungsberaters im Sinne der Qualitätsrichtlinien der DGGP e. V.. Davon sind mindestens 350 Stunden theoretisch und 30 praktisch. Es sollen Grundlagen der Ernährungslehre und Nahrungsbestandteile, Ernährung bei Erkrankungen und pädagogische Techniken erlernt werden. Die Aneignung von der Anatomie und Physiologie des Verdauungsapparates und geeignete Mittel zur Gewichtsabnahme erweitern das Fachwissen des angehenden Beraters. Die Ausbildung soll höchstens ein Jahr dauern und mit einem Zertifikat abgeschlossen werden.
Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind ist eine Mitgliedschaft beim Berufsverband möglich.
Bislang richtete sich das Fortbildungsangebot exklusiv an Absolventen des Bildungsnetzwerks für therapeutische Berufe (BTB www.btb.info) und der Bergischen Akademie für Erwachsenenbildung (BA www.bergische-akademie.de). Seit Dezember 2010 steht es allen ausgebildeten Fachberatern aus dem medizinisch-sozialen Bereich frei, Fachfortbildungen der DGGP e. V. zu besuchen.
Grundsätzlich steht eine Anmeldung für Fachfortbildungen sowohl Mitgliedern, als auch Nicht-Mitgliedern des Verbandes frei. Absolventen fremder Berufsakademien können durch die Teilnahme an fortbildenden Veranstaltungen eine vollwertige Mitgliedschaft beim Berufsverband anstreben.
Der aktuelle Fortbildungskalender ist online unter www.dggp.org abrufbar; das Anmeldeformular für Veranstaltungen ist dort als PDF-Dokument hinterlegt.












