(openPR) Der erste Blick schon genügt und man weiß, dass dieses Schiff eine besondere Geschichte zu erzählen hat - die Geschichte der chinesischen Hochsee-Dschunke Mau Yee, was sinngemäß nichts anderes heißt als „Münchner Freiheit“. Damit ist die Frage verbunden, was der quirlige Platz in Schwabing mit dem Schiff im slowenischen Hafenstädtchen Portoroz zu tun hat. Um eine Antwort zu finden, muss man sich schon ein wenig in die Historie der Landeshauptstadt eingraben und einlesen. 1945 war es Rupprecht Gerngross, der die Münchner Bevölkerung noch vor dem Einmarsch der amerikanischen Truppen zum Widerstand gegen das Naziregime aufgerufen hatte und damit ein sinnloses Blutvergießen und die weitere Zerstörung Münchens verhinderte. Im Gedenken an diese Aktion bekam die Münchner Freiheit ihren Namen. Und eben dieser Gerngross ließ 1962 in Hongkong eine Dschunke bauen und überführte sie unter abenteuerlichen Umständen ins Mittelmeer. 1981 erwarb Hannes Schacht die Dschunke und setzte sie im Balkankrieg für humanitäre Hilfen ein - entlang der Küste und für die notleidende Bevölkerung. Kurz vor dem finanziellen und technischen Aus der Dschunke entschlossen sich Carina Beierling und Josef Huber aus Fürstenfeldbruck, ihren lange gehegten Traum vom besonderen Schiff zu verwirklichen und investierten Unsummen in ihre „große Liebe“, die seit Mai 2010 insbesondere von Jugendgruppen, aber auch von Behinderten und Vereinen gechartert werden kann. Elf Personen finden ausreichend Platz, die Skipper kennen jeden Winkel der Küste und sorgen so für einen abwechslungsreichen Segelurlaub – einen Urlaub mit einer langen (Vor-) Geschichte.
www.mau-yee.de












