(openPR) Einen Scheck über 1.000 Euro überreichte die Theatergesellschaft Bad Endorf auf der diesjährigen Weihnachtsfeier im Gasthaus Hilger an den Volovec-Verein Bad Endorf. Das Geld kommt einem ukrainischen Jungen zu Gute, der eine teure, aber lebensnotwendige medizinische Behandlung benötigt. Vorstand Markus Mädler händigte die Spende an Markus Heiss, den zweiten Vorsitzenden des Endorfer Volovec-Vereins und Basil Ivanovic Stepantschuk, Chefarzt des Krankenhauses Volovec aus. Die Empfänger bedankten sich herzlich für die Spende – und erlebten eine zweite Weihnachtsüberraschung: In einer spontanen Abstimmung entschloss sich der als Patenverein des Theaters anwesende Rauchclub 200 Euro draufzulegen.
Umrahmt wurde die Weihnachtsfeier von stimmungsvoller Harfenmusik, die Theaterkinder zeigten einen Nikolaus mit Burnout-Syndrom, der sich endlich zur Ruhe setzen will. Engel, Kalendermann und sogar der Osterhase zeigen sich entsetzt, aber am Ende siegt – wie bei jeder Weihnachtsgeschichte – das Herz. Die Enttäuschung eines kleinen Jungen rührt den Nikolaus so sehr, dass er seine Ruhestands-Pläne mit Freuden wieder aufgibt.
Herr Pfarrer Bauhofer durfte dieses Jahr zum ersten Mal ein auf der Theater-Weihnachtsfeier langjähriges und beliebtes Ritual durchführen: Das Vorlesen einer besinnlichen oder lustigen Geschichte. Mit seiner Erzählung über Kinder, die ein Hirtenspiel für ein spendierfreudiges Altenheim aufführen sollen, traf er den Zeitgeist und bewies echtes Talent als Referent. Herr Pfarrer Prell erheiterte das Publikum in fränkischer Mundart mit einer Geschichte vom Nürnberger Christkindlmarkt, die ebenfalls starken Bezug zum derzeitigen Weihnachts-Konsumwahnsinn hatte.
Frisch erholt vom Burnout kehrte daraufhin der Nikolaus zurück und stellte fest, dass Bad Endorf „Unverdorben, aber pleite“ ist. Es folgte ein jubiläumsbedingt etwas längerer Rückblick auf die erfolgreiche Theatersaison 2010. Nikolaus geizte nicht mit Lob, sein Begleiter der Krampus durfte die Rute dieses Mal stecken lassen. Am Ende gab es jede Menge Geschenke für die Kinder.
Markus Mädler dankte den Ortspfarrern, Frau Bürgermeisterin Gudrun Unverdorben, Kulturreferent Erwin Freese, dem Rauchclub und dem Volovec-Verein für ihre Anwesenheit. Vereinsmitglieder, die sich im Jubiläumsjahr besonders engagierten, erhielten als Dank Blumen und Essensgutscheine. Besonders geehrt wurde Herbert Ramoser für seine langjährige Spielleiter-Tätigkeit. In seine Fußstapfen tritt Josef Kößlinger, der für 2011 eine komplett überarbeitete Fassung des Erfolgsstückes „Hildegard von Bingen“ ankündigte. Premiere feiert das Stück am Pfingsmontag, 13. Juni 2011 um 14 Uhr im Theaterhaus. Die Hauptrolle spielt Paula Aiblinger.















