(openPR) Einer der interessantesten unter den neapolitanischen Geigern und Künstlern war Angelo Ragazzi, der sich sehr zeitig dem Solo-Konzert und dem Concerto grosso widmete, während seine Landsleute noch eher der Vokalmusik huldigten. Seine virtuose Meisterschaft zeigt sich im Concerto Pastorale für Violine und Streicher op 1, Nr. 12, G-Dur, das in der diesjährigen Adventsgala im Ernst-Reuter-Saal zu hören sein wird.
Weihnachtliche Instrumentalwerke von Angelo Ragazzi und seinen italienischen Zeitgenossen, Antonio Vivaldi und Giuseppe Porsile, gehören zum bevorzugten Repertoire des in Italien lebenden Violinvirtuosen Christoph Timpe, der sich seit über 25 Jahren der Barockgeige widmet. Ihre Werke werden Arien und Duetten aus Georg Friedrich Händels großem Werk „Giulio Cesare“ gegenübergestellt.
Händel schrieb die politisch wie erotisch legendäre Begegnung von Cäsar und Cleopatra dem damaligen sängerischen Traumpaar Londons auf den Leib: dem Kastraten Senesino und der Sopranistin Francesca Cuzzoni. Zwei höchst talentierte junge Sänger – die Sopranistin Annika Ritlewski und der Countertenor Yosemeh Adjei – wagen sich in das Wechselspiel sinnlicher Verführungskunst und sanglicher Intimität.
19. Dezember 2010, 18.00 Uhr
Ernst-Reutter-Saal in Berlin (Rheinickendorf)









