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ECA International untersucht Lebenshaltungskosten weltweit: Tokio vorne, deutsche Städte im oberen Mittelfeld

04.12.201010:26 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) Länder der Eurozone werden wegen schwacher Währung für Ausländer billiger

- Angolanische Hauptstadt Luanda auf Platz zwei des Rankings

- Oslo teuerstes Pflaster in Europa



London, 03. Dezember 2010 ---- Die teuerste Stadt der Welt ist Tokio. Das geht aus der neuesten Lebenshaltungskostenstudie des Personalberatungsunternehmens ECA International hervor. Die Studie untersucht und vergleicht die Lebenshaltungskosten für Manager an 400 Standorten in der ganzen Welt. Die einzige nicht-japanische Stadt unter den Top 5 ist die angolanische Hauptstadt Luanda auf Platz zwei. Es folgen Nagoya, Yokohama und Kobe. Kostspieligstes Pflaster in Europa bleibt Oslo auf Platz sechs des weltweiten Rankings. Hierzulande müssen ausländische Manager in Berlin am tiefsten in die Taschen greifen.

Lebenshaltungskosten in Deutschland

Der Euro schwächelt gegenüber anderen wichtigen Währungen. Deshalb sind die Lebenshaltungskosten in vielen Städten in der Eurozone für ausländische Manager günstiger geworden. Entsprechend belegt Berlin als teuerste deutsche Stadt im weltweiten Vergleich nach Platz 19 im Vorjahr jetzt Platz 40, München nach 26 heute 57. Düsseldorf steht auf Rang 69, Stuttgart als viertteuerster deutscher Standort auf Platz 75. Frankfurt (79.), Hamburg (88.) und Bonn (95.) folgen.

"Der geschwächte Euro führt dazu, dass es für Unternehmen billiger wird, Mitarbeiter in die Eurozone zu entsenden", sagt Susanne Grimm, Client Services Executive bei ECA International. "Geringere Zuschläge reichen hier aus, um dem entsendeten Mitarbeiter – dem Expatriate – einen guten Lebensstandard zu ermöglichen. Auf der anderen Seite muss dadurch beispielsweise ein Unternehmen aus München, das einen Mitarbeiter nach Hongkong entsendet, höhere Zuschläge bezahlen als noch im vergangenen Jahr. Damals war die bayerische Landeshauptstadt noch acht Prozent teuerer als Hongkong, heutzutage hat sich dieses Verhältnis nahezu umgedreht."

Im Vergleich zum Vorjahr sind in Deutschland vor allem Flachbildfernseher im Preis gefallen und heute fast 20 Prozent billiger zu haben, digitale Speicherkarten nahezu 15 Prozent. Pasta wiederum ist teurer geworden und kostet jetzt drei Prozent mehr, und auch für die Zutaten für eine passende Sauce müssen die Deutschen tiefer in die Tasche greifen: Zwiebeln kosten zwölf Prozent und Tomaten acht Prozent mehr als im Vorjahr – Käse immerhin drei Prozent weniger. Auberginen und Zucchini schlagen mit 20 beziehungsweise 23 Prozent Aufpreis zu Buche. Immerhin ist eine Flasche Rotwein zur Mahlzeit heute ungefähr fünf Prozent günstiger. Fleisch ist auch billiger geworden – Rindersteak um ungefähr ein Prozent, Hühnchen um etwa vier Prozent; Lamm allerdings hat zwölf Prozent zugelegt. Beim Bier zum Steak kann man ebenfalls sparen: minus vier Prozent pro Flasche. Nur in einer Bar genossen wird ein Aufschlag von einem Prozent fällig – bei Softdrinks sogar sieben Prozent. Shopping macht Frauen dieses Jahr wieder mehr Spaß: Jeans sind fünf Prozent, Röcke immerhin drei Prozent günstiger als im Vorjahr. Männer müssen beim Hosenkauf dagegen ein Prozent drauflegen.

Europa

Im europäischen Ranking liegt Oslo vor Zürich und Genf. Der ehemalige Zweitplazierte Kopenhagen landete dieses Jahr auf Platz sieben. Moskau ist wieder in die Top Ten zurückgekehrt und nimmt Platz acht ein. Überhaupt haben die russischen Städte im Europa-Ranking deutlich zugelegt. Das liegt am vergleichsweise starken Rubel. Die Lebenshaltungskosten in Paris liegen europaweit am zehnthöchsten, London landet auf Position 20. Die billigsten europäischen Standorte sind Belgrad, Minsk in Weißrussland und das moldawische Kischinau.

Asien

Japanische Städte stehen im weltweiten Vergleich wegen des starken Yen ganz oben. Das südkoreanische Seoul wurde für Auslandsentsendete wieder deutlich teurer und machte einen Satz von Rang 56 auf den 22. Platz im weltweiten Vergleich. Das ist vor allem auf den wiedererstarkten Won zurückzuführen. Ebenfalls äußerst kostspielig sind derzeit Entsendungen nach Singapur. Nach Position 79 im letzten Jahr liegt Singapur heute auf Rang 42. Nach oben katapultiert durch die Aufwertung der jeweiligen Landeswährungen wurden Bangkok um 37 Platzierungen auf Rang 138 und Jakarta um 70 Plätze auf Platz 104.

Australasien

Standorte in Australien sind ebenfalls teuerer geworden. Vor zwei Jahren lag Sydney noch auf Rang 157 – heute dagegen auf Platz 25. Grund dafür ist einerseits der starke australische Dollar, andererseits der steigende Kupferpreis. Kupfer wird in Australien in großen Mengen abgebaut. Noch kostspieliger ist es für Ausländer nur in der Hauptstadt Canberra (23.).

Amerika

Caracas, die Hauptstadt von Venezuela, ist für Entsendete der hochpreisigste Standort in Südamerika (16.). Das liegt an der rapide steigenden Inflation und daran, dass der Wechselkurs der Parallelwährung von Präsident Hugo Chavez für illegal erklärt wurde. Es folgen die brasilianischen Städte Rio de Janeiro (19.) und Sao Paulo (26.). In Nordamerika liegt Manhattan (28.) vorne, in Kanada Ottawa (53).

Afrika und Naher Osten

Auf dem afrikanischen Kontinent gibt es sowohl einige der teuersten Städte als auch die für Ausländer günstigsten. Auf Platz zwei des weltweiten Rankings befindet sich Luanda: Waren und Dienstleistungen, die typischerweise von Expatriates konsumiert werden, sind in der Hauptstadt von Angola sehr teuer, weil sie größtenteils importiert werden müssen. Darüber hinaus ist die Infrastruktur nach langen Jahren des Kriegs immer noch extrem beschädigt. Die Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, Kinshasa (13.), und die Hauptstadt von Gabun, Libreville (17.), folgen auf den Plätzen. Die günstigste Stadt des Rankings liegt ebenfalls in Afrika. Das ist Maseru, die Hauptstadt von Lesotho. Waren und Dienstleistungen kosten hier 64 Prozent weniger als in Luanda.

Im Nahen Osten sind die Lebenshaltungskosten in Tel Aviv in Israel (18.) am höchsten; Dschidda in Saudi Arabien belegt in der Region den letzten Platz (223.).

"Da Inflation ein Dauerthema ist, sollten Unternehmen klären, ob die Zuschläge, die sie zahlen, ausreichend sind", erklärt Grimm. "Allerdings unterscheiden sich die Konsummuster von Expatriates und Einheimischen natürlich, und die Inflationsraten basieren auf den Konsumgewohnheiten der Einheimischen. In Entwicklungsländern trifft damit eine Teuerung von Basisgütern die – eher gut verdienenden – Expatriates weniger als Angestellte mit einem niedrigen Einkommen."

ECA International ermittelt zweimal pro Jahr Lebenshaltungskosten auf Basis eines Warenkorbs von gängigen Konsumartikeln und Dienstleistungen – an weltweit über 400 Standorten. Die Resultate dieser Erhebungen werden von multinationalen Unternehmen verwendet, um Gehälter für ihre ins Ausland entsendeten Mitarbeiter adäquat anzupassen. Die hier verwendeten Daten beziehen sich auf die Veränderungen der Studien von September 2010 zu 2009.

Die Studie berücksichtigt folgende Warengruppen:
Nahrung: Lebensmittel, Milchprodukte, Fleisch und Fisch, Obst und Gemüse
Grundbedarf: Getränke und Tabak, diverse Waren, Dienstleistungen
Allgemeines: Kleidung, Elektrogeräte, laufende Kfz-Kosten, auswärtiges Essen

Bestimmte Lebenshaltungskosten, zum Beispiel für Unterbringung, Strom, Gas und Wasser sowie Autokauf und Schulgelder, sind in der Studie nicht enthalten. Diese Faktoren können zu großen Unterschieden im Vergleich der Lebenshaltungskosten führen – allerdings werden diese Posten in der Vergütung von Auslandsmitarbeitern meist separat geregelt.

Der in der Pressemitteilung vorgenommene Vergleich der Lebenshaltungskosten ist auf Basis des Lebensstils in mehreren Industrieländern entwickelt worden und repräsentiert einen internationalen Lebensstil. Andere Indizes, die ECA International anbietet, sind beispielsweise direkte Städtevergleiche oder Informationen zu Verbrauchsstrukturen.

Tabellen zu den Lebenshaltungskosten weltweit und in Europa finden Sie unter http://www.haffapartner.de/publicrelations-presseservice/kunden-haffa/pressemitteilungen-eca-international/03-12-2010-01.html.

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