(openPR) - Berlin kostspieligstes deutsches Pflaster
- Tokio weiterhin teuerste Stadt weltweit
- Peking und Shanghai teurer als Paris, Rom, Berlin und London
Chinesische Standorte werden immer teurer, so die neueste Studie des Personalberatungsunternehmens ECA International. Die Studie untersucht und vergleicht die Lebenshaltungskosten für Manager an 400 Standorten weltweit. Peking und Schanghai sind demnach teurer als Paris, Rom, Berlin und London. In den chinesischen Metropolen sind die Preise für Waren und Dienstleistungen im ECA International-Warenkorb im Jahresvergleich um zwölf Prozent gestiegen. Den weltweiten Spitzenplatz hält weiterhin Tokio; Oslo belegt als kostspieligste Stadt Europas Platz zwei. Teuerster Standort in Deutschland ist Berlin (Platz 47 weltweit).
„Die Teuerungsrate für Waren und Dienstleitungen in Peking und Schanghai hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht. Hinzu kommt ein im Vergleich zu anderen großen Währungen sehr starker Renminbi, von dem alle Standorte in China betroffen sind. Das macht das Leben dort für ausländische Geschäftsleute überaus kostspielig“, erklärt Mira Pathak, Business Development bei ECA International. „In den letzten Jahren sind die Kosten für Unternehmen für eine Entsendung von Mitarbeitern nach China gewaltig gestiegen.“
Die Lebenshaltungskosten in Deutschland
Im Jahresvergleich sind alle untersuchten Städte in Deutschland für ausländische Geschäftsleute günstiger geworden. Auf Berlin folgt München (68. Platz). Dahinter liegen Stuttgart (80.), Frankfurt (88.), Düsseldorf (90.), Bonn und Köln (beide 96.). Auch Hamburg (99.) ist eine der hundert teuersten Städte. „Für viele Expatriates sind alle deutschen Städte in unserem Ranking gefallen, das bedeutet aber leider nicht, dass die Preise für deutsche Verbraucher auch gefallen sind. Im Gegenteil: Waren und Dienstleistungen sind drei Prozent teurer geworden. Abgerutscht sind die deutschen Städte im Ranking in erster Linie wegen des verhältnismäßig schwachen Euro“, sagt Pathak.
Lebenshaltungskosten weltweit
Innerhalb Europas liegt Oslo vor Stavanger (weltweit auf Platz 5) auf Platz eins, es folgen Genf (7.), Zürich (9.), Bern (10.) und Basel (11.). Für fast alle europäischen Städte ging es im weltweiten Ranking im Jahresvergleich abwärts.
Teuerste Stadt Asiens und weltweit ist Tokio. Nagoya (3.), Yokohama (6.) und Kobe (8.) folgen vor Peking (20.) und Schanghai (26.).
In Nordamerika erwarten Expatriates die höchsten Lebenshaltungskosten in Ottawa (39.) und Manhattan (40.) in New York. In Südamerika hält Caracas die Spitzenposition (12.).
Alle untersuchten australischen Standorte gehören zu den 25 teuersten Städten weltweit. Sydney (16.) hat die höchsten Lebenshaltungskosten. Das neuseeländische Auckland kletterte von Rang 82 auf Platz 38.
Das angolanische Luanda (4.) bleibt weiterhin kostspieligstes Pflaster in Afrika, vor Brazzaville (27.) in der Republik Kongo.
Im Nahen Osten ist ein Arbeitsaufenthalt in Tel Aviv (33.) am teuersten. Dubai liegt im globalen Vergleich lediglich auf Platz 187.
Einen ausführlichen Text mit weiteren Standorten, Preisveränderungen sowie Tabellen der teuersten Städte finden Sie hier: http://www.haffapartner.de/ECA-Lebenshaltungskosten-2012



