(openPR) Der IT-Serviceanbieter synetics aus Düsseldorf unterstützt den Fachbereich Informatik der Fachhochschule Dortmund beim Aufsetzen einer Lösung für IT-Servicemanagement (ITSM). Studierende der Masterveranstaltung „Sicherheits- und Servicemanagement“ sollen den praktischen Nutzen aktueller ITSM-Werkzeuge erproben. Hierfür kommt das freie Tool für IT-Dokumentation i-doit zum Einsatz.
„Eine vernünftige Dokumentation der IT ist Grundvoraussetzung für das Management von IT.“ Auf diese einfache Formel bringt Professor Achim Schmidtmann die Bedarfslage in vielen Unternehmen. Der Professor am Fachbereich Informatik will mit der i-doit Anwendung im Wintersemester 2010/11 dazu beitragen, dass seine Studierenden sich dem Thema ITSM von der Pike aus annähern, um später mit einer guten Sicht in die Unternehmen zu gehen.
„Konkret gehen wir mit dem i-doit Projekt dahin, zunächst die IT unserer Poolräume in der CMDB des Tools einzupflegen und dann auch Incidents, Changes oder Beziehungen abzubilden. Anschließend werden wir Bezüge zwischen Objekten steuern oder Serviceprozesse anlegen lernen“, sagt Schmidtmann und fährt fort: „Ziel ist, dahin zu kommen, dass die Studierenden IT-Beziehungen verstehen. Denn die IT ist nicht nur Hard- und Software, sondern der Mensch mit seinen Aufgaben, die er erfüllen soll. Und wenn ein Fachhochschüler seine IT-Dokumentation so aufsetzt, dass er steuern kann, weil er steuern will, umso besser! Dann hat er das Prinzip verstanden.“
Hierdurch erhalten die Studierenden tiefe Einblicke in die Grundfragen der IT-Organisation. Wer zunächst einmal eine vernünftige Basis für die Betrachtung seiner IT schafft, kann sich besser den Fragen widmen, wie IT generell aufgesetzt und idealerweise betrieben werden sollte. Insgesamt will Schmidtmann den Blick der zukünftigen IT-Mitarbeiter für nachhaltiges ITSM schärfen. Zwar ist dem Professor mit Fokus auf die Praxis klar, dass in vielen Unternehmen noch die unverbaute Sicht auf bedarfsgerechten Einsatz von Hard- und insbesondere Software weitgehend fehlt. Oft seien in den Unternehmen Prozesse zwar definiert, würden aber nicht gelebt. Hinzu komme, dass Hochschulabgänger mancherorts nicht als besonders praxiserprobt gelten und ihre an den Hochschulen gelernten Methoden zumindest im ersten Ansatz als theorielastig abgetan werden. Aber genau hier will Schmidtmann gegensteuern. „ITSM mit i-doit setzt genau an der richtigen Stelle an, bei der Konfiguration der IT. Von da aus arbeitet man sich dann sukzessive zu den nächsthöheren Stufen durch. Etwa der Modellierung von Services und Beziehungen oder der Visualisierung von Abhängigkeiten und Beziehungen der IT-Services.“
Hinzu komme, dass sich in letzter Zeit Allianzen von Anbietern freier ITSM-Tools bildeten und von Open Source-Systemhäusern unterstützt würden. Das führe dazu, dass neue und enger an den tatsächlichen Bedarfslagen in Unternehmen orientierte Wege gegangen werden können. Insgesamt kämen die Unternehmen damit zu sehr praxisorientierten Herangehensweisen im Bereich IT-Betrieb und IT-Management. Den i-doit-Ansatz, die CMDB des Tools als Basis für die Nutzung von Daten aus anderen freien ITSM-Werkzeugen zu verwenden und damit neue Lösungsszenarien zu ermöglichen, hält Schmidtmann für richtungweisend: „Nur so werden diese verschiedenen Werkzeuge auch wirklich effektiv und effizient nutzbar. Denn diese Spezialprodukte sind in ihren Funktionsausprägungen häufig umfangreicher und vor allem auch flexibler als die ITSM-Gesamtlösungen großer IT-Unternehmen wie IBM, Hewlett Packard oder Computer Associated.
Die FH Dortmund hat mit ca. 30 Professorinnen und Professoren, dazu ca. 20 wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern den größten Informatik-Fachbereich innerhalb der Fachhochschulen in NRW. Entsprechend ihrem Motto „we focus on students“ werden aktuell ca. 1500 Studierende in 5 Bachelor- und 4 Masterstudiengängen thematisch aktuell und umfassend, theoretisch fundiert sowie anwendungsnah ausgebildet.
Die synetics GmbH ist Spezialist für Planung, Implementierung und Wartung adaptiver Infrastrukturlösungen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf und Niederlassungen in Berlin und München betreut seit seiner Gründung im Jahr 1996 namhafte Kunden aus allen Branchen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Die ITIL®-konforme Open Source Lösung für IT-Dokumentation i-doit ist seit Ende 2004 am Markt. Das Produkt hat sich mittlerweile in vielen Unternehmen etabliert. Seit 2009 positioniert synetics i-doit als Basisprodukt für „Smart ITSM“. Hierfür bestehen Schnittstellen zu Lösungen aus den Bereichen Netzwerküberwachung (Nagios®), dem HelpDesk-System Request Tracker (RT), verschiedenen Inventarisierungswerkzeugen (hInventory, OCS) oder zu den Protokollierungs-funktionen von syslog.







