(openPR) Per pedes durch die Berge
Trekking und Natur pur auf Madagaskar
Wandern von Ort zu Ort und Übernachten in einzelnen Dorfgemeinschaften bietet eine einzigartige Möglichkeit Land und Leute im Hochland Madagaskars kennen zu lernen.
In Ilalazana, etwa 5 km südlich der Stadt Fianarantsoa, werden eintägige Wanderungen vorbei an traditionellen Reisfeldern und durch malerische Dörfer angeboten; und das vor einer beeindruckenden Bergkulisse. Außerdem haben die Teilnehmer die Möglichkeit, noch zum Abschluss der Tour einen Berg zu besteigen, auf dessen Spitze eine versteckte Kapelle zu finden ist. Von dort aus eröffnet sich ein unbeschreiblicher Blick auf die Altstadt von Fianarantsoa.
Die Höhlen von Mitongoa, die circa 15 km von Fianarantsoa entfernt liegen, bilden einen weiteren abenteuerlichen Höhepunkt einer Trekkingtour. Von den insgesamt sieben unterirdischen Grotten sind drei zugänglich. Diese Tagestour eignet sich vor allem für körperlich fitte Teilnehmer, da sie auf dem Gipfel des Berges Mitongoa endet. Hier kann der sportliche Wanderer das gesamte Gebiet mit den berühmten Teeplantagen von Sahambavy, den Fluss Matsiatra und die malerischen Reisfelder bewundern.
Östlich der Stadt Ambalavao in der Region Ambohimahamasina können Reisende zwei- bis viertägige Trekkingtouren unternehmen. Dazu gehören Übernachtungen bei Einheimischen und Besuche verschiedener Handwerksbetriebe wie Webereien, Schmieden und Flechtmanufakturen.
Zahlreiche Dorfbewohner bieten den Wanderern einfache Unterkünfte in authentischer Atmosphäre.
Weitere Informationen unter:
www.madagascar-tourisme.com
Urige Lodges und romantische Gästehäuser
Neues von den Hotels Madagaskars
Die Lodge Eulophiella liegt unweit des Nationalparks Andasibe im zentralen Hochland Madagaskars und besteht aus 16 Bungalowas von denen zehn im traditionellen Stil der Ostküste Madagaskars gehalten sind. Das hoteleigene Restaurant mit madagassischer und europäischer Küche bietet 50 Gästen Platz.
Der angrenzende Nationalpark ist für seine große Population an Indris bekannt, den mit bis zu 90 cm Kopfrumpflänge größten madagassischen Lemuren. Von der Lodge aus werden zahlreiche Tages- und Nachttouren in den Regenwald angeboten, der außerdem zahlreichen anderen
Lemurenarten Heimat bietet sowie mit vielen Orchideenarten und beeindruckenden Wasserfällen aufwartet. Die Bungalows kosten ab 25 Euro pro Nacht und Person.
Das Gästehaus La Maison Gallieni im Herzen Antananarivos, der Haupstadt Madagaskars, wurde bereits 1879 auf dem Hügel Faravohitra errichtet. Beim Umbau des Hauses wurde auf die harmonische Verbindung moderner und traditioneller Baustoffe des Hochlandes geachtet: Neue Eisenelemente wurden hier gekonnt mit Hölzern, Natursteinen und Ziegeln kombiniert.
Die vier Zimmer verteilen sich auf zwei Etagen, sind klimatisiert sowie mit einem Flachbildschirm, Telefon und Tresor ausgestattet. Der Hauptanziehungspunkt des La Maison Gallieni sind die großen Gemeinschaftsräume wie die Bibliothek, der Salon, das Restaurant sowie der weitläufige Garten mit einem Schwimmbad. Außerdem stehen Massagen und eine Sauna zur Verfügung. Ein Zimmer kostet pro Nacht und Person ab 100 Euro.
An der Ostküste, etwa 90 km nördlich von Tamatave, liegt das Hotel La Pirogue. In einem großen tropischen Garten direkt an der wilden Bucht von Mahambo befinden sich 25 Zimmer in Form von Bungalows, Bungalow-Suiten, Suiten oder einfache Zimmer
Neben der üppigen Vegetation, dem hohen Komfort und der geschmackvollen Dekoration bietet La Pirogue eine hervorragende Küche aus lokalen Produkten und herrlich frischen Meeresfrüchten.
In einem der Restaurantbereiche können die Gäste sogar beim Essen mit ihren Füßen im Wasser planschen.
Darüber hinaus bietet das Hotel Lagerfeuerabende direkt am Strand, Tauchangebote, Wasserski, Wake-Board, Gleitschirmfliegen, Fahrten mit dem Meereskajak und Sportfischen.
Ein Zimmer kostet pro Nacht und Person ab 22 Euro.
Weitere Informationen unter:
www.eulophiella.com
www.maisongallieni.com
www.pirogue-hotel.com
Wussten Sie schon, …
… dass es auf Madagaskar keine Spechte gibt und deren ökologische Nische von dem Lemur mit dem klingenden Namen Aye Aye eingenommen wird? Dieser auch unter dem Namen Fingertier bekannte nachtaktive Halbaffe hat einen stark verlängerten Mittelfinger und ein äußerst feines Gehör. Bei seinen nächtliche Touren durch die Wälder Madagaskars klopft er mit seiem Finger die Äste und Stämme der Bäume ab und horcht dabei mit seinen großen Ohren nach Geräuschen von Maden oder Larven, die sich in den Hohlräumen im Holz tummeln. Wenn sie fündig werden stochern sie diese mit ihrem Mittelfinger heraus und können sich an ihrer Beute laben.









