(openPR) Dresden, 30. November 2010 – Die ITI GmbH, eines der führenden Software- und Engineering-Unternehmen im Bereich Systemsimulation, gibt heute die Einführung von SimulationX 3.4, der Standardsoftware für die physikalische Modellierung mechatronischer Systeme, bekannt. Das neue Release ist eine praxisnahe Weiterentwicklung mit zahlreichen funktionalen Neuerungen, das erstmals auch als 64bit Version erhältlich ist. Neben umfangreichen Bibliothekserweiterungen enthält SimulationX 3.4 das neue Paket „Torsional Vibration Analysis“ für die Simulation im Frequenzbereich. Neue Schnittstellen im Bereich der 3D-Mechanik und Regelungstechnik, verbesserter CAD-Import sowie die vollständige Unterstützung von Modelica 3.1 machen SimulationX einmal mehr zu einem unverzichtbaren Werkzeug im Bereich Systemsimulation.
Wichtigste Neuerung in SimulationX 3.4 ist die Verfügbarkeit als 64bit Version. Durch einen vergrößerten nutzbaren Speicherbereich kann der Anwender das volle Potential von Betriebssystem und Hardware ausnutzen. Mit mehr als 4 GB-Speicher lassen sich in SimulationX 3.4 größere Modelle rechnen. Insgesamt werden sowohl Simulationsperformance als auch Modellgenauigkeit erheblich verbessert.
Um den speziellen Anforderungen in der Berechnung und Zertifizierung von Antriebssystemen noch besser gerecht zu werden, wartet die aktuelle Version mit einem neuen Paket „Torsional Vibration Analysis“ auf. SimulationX verfügt somit über eine weitere umfangreiche Modellbibliothek für Sensibilitätsstudien und effiziente Modellierung in der stationären Simulation von Antriebssystemen. Die enthaltenen linearen und nichtlinearen Modelle sind perfekt auf stationäre Berechnungsmöglichkeiten in SimulationX zugeschnitten. Dank der offenen Bibliotheksstruktur kann der Nutzer Modifikationen und Erweiterungen einfach selbst vornehmen.
Mit der Version 3.4 unterstützt SimulationX neben Pro/ENGINEER nun auch SolidWorks. Durch verbesserten Import von CAD-Baugruppen lassen sich erstmals geometrische Abhängigkeiten definieren, nach denen die Modellelemente anschließend verbunden werden. Die Position der Modellelemente in der Strukturansicht leitet sich aus der entsprechenden Position in der CAD-Baugruppe ab. Modelle werden somit überschaubarer und führen zu einer signifikanten Verringerung des manuellen Aufwandes sowie der Fehleranfälligkeit beim Import von CAD-Modellen.
Weitere Highlights in SimulationX 3.4 sind die neue SimulationX FEM-Import 1.0 Schnittstelle und die vollständige Integration der beiden ExpertControl-Tools ecCST und ecICP. Mit der FEM-Schnittstelle lassen sich dreidimensionale mechanische Strukturen aus verschiedensten FE-Programmen in ein SimulationX-Mehrkörpersystem einfach übernehmen. Dabei lassen sich beliebige elastische Strukturen als ordnungsreduziertes Teilmodell für die weitere Modellierung in SimulationX integrieren. Somit sind nun auch große Bewegungen im beschleunigten Bezugsystem erlaubt und das Modellverständnis wird durch realistische Visualisierung des verformten FE-Netzes verbessert. Mit diesem Tool kann der Anwender dynamische Modelle vollständig simulieren. Im Bereich der Regelungstechnik stehen dem Ingenieur ab sofort für die Berechnung optimaler Regler bereits in frühzeitigen Entwicklungsphasen die beiden Werkzeuge ecCST und ecICP zur Verfügung. Das erleichtert die Reglereinstellung um ein Vielfaches.
Die neuste SimulationX Version wartet außerdem mit zahlreichen, neuen Modellelementen in den Bibliotheken Antriebstechnik, 1D-Mechanik, MKS-Mechanik, Hydraulik, Thermofluidtechnik und Signalglieder zur Verbesserung der Performance für Echtzeitmodelle und einen komfortableren Modellaufbau in Fahrzeugbau-, Offshore-, Subsea- und Schiffbauanwendungen auf.
Dank der vollständigen Unterstützung von Modelica 3.1 bietet SimulationX 3.4 allen traditionellen Modelica-Nutzern einen bequemen Einstieg und gewährleistet einen deutlich verbesserten Modellumgang und erhöht die Modellierungseffizienz. Neue und weiterentwickelte Schnittstellen gibt es darüber hinaus für Anwender von Softwaretools wie MATLAB/Simulink, CarSim, modeFRONTIER, Ansys, Comsol, LabVIEW, NI VeriStand und FMI (Functional Mock-up Interface).
„Mit dem Ziel, Vorgänge in physikalisch-technischen Anlagen noch transparenter zu machen und damit Entscheidungen zu vereinfachen, ist es uns gelungen, unseren Kunden mit SimulationX 3.4 ein Tool zur Verfügung zu stellen, dass mit neuen Funktionen und zahlreichen Verbesserungen den Modellierungsprozess vereinfacht und beschleunigt“, erklärt Thomas Neidhold, Leiter Softwareentwicklung bei ITI.












