(openPR) Vernissage im wiensalonberlin | 9. Dezember 2010 | 19.00 Uhr | Eintritt frei
Der Fokus der Gruppenausstellung "To do" liegt auf künstlerischen Großprojekten wie temporären Installationen, Performances, architektonischen Interventionen und Arbeiten im öffentlichen Raum.
Ausgestellt werden die projektbegleitenden Arbeiten, die während des Entwicklungsprozesses oder der konkreten Umsetzung entstehen. Der Ausstellungstitel ist Programm; im Mittelpunkt steht, was „zu tun“ ist auf dem oft langen Weg von der ersten Idee bis zur Realisierung.
Die international tätigen Künstler Judith Fegerl, Martin Kaltwasser/Folke Köberling, David Moises,Rainer Prohaska setzen sich in ihren Zeichnungen, Plänen, Collagen und Modellen mit alltäglichen Themen wie Wohnraum, Mobilität, Elektrizität, Ernährung und dem Entdeckergeist auseinander.
Kuratiert von Eva Grumeth | Grundvier
Kontakt:
| +49 (0) 157 76128338
Vernissage am 9. Dezmeber 2010 um 19.00 Uhr. Eintritt frei
Die Ausstellung läuft vom
09. Dezember 2010 bis 06. Januar 2011.
Öffnungszeiten nach telefonischer Absprache oder per Email.
Email:

Telefon: +49 (0)172 1595681
Hornstraße 9, 10963 Berlin-Kreuzberg
www.wiensalonberlin.eu
Über das Unternehmen
Mein Credo:
„Kunst, die nicht kommuniziert, wird nicht wahrgenommen und kann nichts bewirken. Wir brauchen einen Ort, wo sie sichtbar wird: wiensalonberlin."
Die Forderung nach neuen spannenden Ausstellungsorten wird weltweit immer vehementer vertreten. Fort mit White Cube und Black Box heißt es da in etwa. Multifunktionaler Museumsarchitektur wird die Absage erteilt. Her mit schwierigen Räumen, in denen sich Kunst brechen kann, mit denen sie mitunter auch kämpft. Erzählungswillige intime Orte, die einen beziehungsreichen Zugang zur Kunst ermöglichen, werden gesucht.
Der wiensalonberlin in Berlin Kreuzberg, einem Bezirk, der ganz im Zeichen des Wandels steht, reagiert auf die radikalen Veränderungen seiner Umgebung. Da sind es nicht mehr die wilden Kreuzberger Nächte der Hausbesetzer, Punks und Aussteiger, die den Stadtteil prägen, sondern immer mehr Künstler und Medienleute mit Mut zum Experiment. Und mitten drin der wiensalonberlin in der Hornstraße, einer Enklave, in der schon Nan Goldin ihr Atelier hatte und 1973 das 1.Berliner Frauenzentrum gegründet wurde.
In einem großbürgerlichen wilhelminischen Haus mit opulent restaurierter Fassade hat sich der wiensalonberlin im Souterrain einquartiert. Schlichtes Biedermeier bildet das Passepartout zu Ausstellungen zeitgenössischer Kunst, die unterschiedliche Themen abhandeln.
Die Anknüpfung an die Tradition des Salons greift die Idee des Dialogs zwischen unterschiedlichsten Menschen auf. Man trifft sich, man speist, man hört zu, man sitzt inmitten der Kunst, die Marianne Sajdik zeigt, weil sie ihr gefällt. Bilder, Fotos, Videos, Musik, Gesang, Lesungen oder Performances.
Marianne Sajdik
leitete die Galerie für zeitgenössische Kunst Kurrentgasse in Wien. Sie arbeitete an unterschiedlichen deutschen und österreichischen Theater-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen mit und war bei der UNO in Genf tätig. Sie lebte sieben Jahre mit ihrer Familie in Moskau, wo ihre journalistische Laufbahn begann. Sie arbeitete als Auslandskorrespondentin für die österreichische Tageszeitung „Der Standard", und als Redakteurin für Osteuropa. Zum Thema Russland gibt es von ihr zahlreiche Publikationen. Für ihr Buch „Russland ist anders. Profile einer neuen Gesellschaft" erschienen im Holzhausen-
verlag erhält sie 1999 den Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis für das politische Buch. Seit 2003 ist sie Mitglied im Kuratorium der basis-wien, einem Dokumentationszentrum für zeitgenössische Kunst in Österreich. 2004 gründete sie den Verein Freunde der basis-wien.
Während ihrer Zeit in Russland begann Marianne Sajdik ihre Sammlung zeitgenössischer Kust mit Schwerpunkt Russland aufzubauen.