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Wie ich Grüne Mode finde.

26.11.201012:03 UhrMode, Trends, Lifestyle
Bild: Wie ich Grüne Mode finde.
Eco Fashion
Eco Fashion

(openPR) Die neue Mode-Fibel: Eco Fashion –Top-Labels entdecken die Grüne Mode

Alles über Biobaumwolle, Natur- und Chemiefasern, Druckfarben, Fairtrade, Zertifizierungen, Organisationen, Verbände und vieles mehr. Das ultimative Handbuch für jeden Haushalt.



In vielen Bereichen des Alltags haben wir schon umgestellt. Unsere Küchenregale sind gefüllt mit Bio-Müslistangen und Dinkelbrot, in unserem Kühlschrank liegt Bio-Gemüse aus kontrolliert ökologischem Anbau und Bio-Fleisch aus artgerechter Haltung bereit, im Badezimmer stehen Naturkosmetika ohne Tierversuche und chemische Zusatzstoffe, doch der Blick in unseren Kleiderschrank fällt ziemlich ernüchternd aus. Welches Kleidungsstück können wir hier als ökologisch, nachhaltig, ehtisch-korrekt klassifizieren oder sollte sich etwa ein zertifiziertes Textil darunter gemogelt haben? – Eher nicht.

Das Thema Ökologie/Nachhaltigkeit wird in Alltagsbereichen, in denen eine Umstellung ohne großen Aufwand erfolgen kann und ökonomische Vorteile bietet, umgesetzt. Daneben wird der Bereich Ökologie mit Gesundheit, v. a. Ernährungsweisen und Wellness in Verbindung gebracht und erfolgreich vermarktet. – Kleidung indes umgibt immer noch etwas nebulöses.

Die Autoren des neuen großen Handbuchs „Eco Fashion“ untersuchen, warum es im Bereich Kleidung so schwierig ist, ökologische, nachhaltige Gedanken umzusetzen. Dabei gehen sie zurück in die 1970/80er Jahre, als die sozial-politische Bewegung komplette Alltagsbereiche mit ihren Umweltgedanken durchdrang, in deren Zuge neue Kleider- und Körperkonzepte entstanden, die bis in die Gegenwart prägend für das Image ökologischer Kleidung, den sogenannten »Öko-Schlabberlook«, sind. Ökokleidung war alles, nur nicht modisch. Seit Ende der 1990er Jahre, mit einem weiteren kräftigen Schub im Jahr 2006, entwickelt sich eine neue Eco-Fashion-Szene, die sich vom »Müsli-Look« vergangener Tage verabschiedet und bis in den High-Fashion-Bereich positioniert. Junge Designer und neue grüne Labels erobern den Markt und überzeugen mit modischem Styling, kreativen, experimentellen Ideen von Refashion, Redesign bis hin zu innovativen Materialien.

Das Autorenduo, Kirsten Diekamp und Werner Koch, setzt sich mit den unterschiedlichen Parametern und Kriterien Grüner Mode auseinander. Die große Vielfalt umfasst zum einen die Materialseite, Rohstoffgewinnung, -verarbeitung und Anbaumethoden. Als Beispiel wird konventionelle Baumwolle, der am häufigsten verarbeitete, aber entlang der textilen Kette enorme ökologische Probleme verursachende Rohstoff herangezogen und mit nachhaltigen Anbaumethoden von Biobaumwolle verglichen. Die Materialdiskussion wird erweitert durch die Frage, ob nur Naturstoffe ökologische Maßstäbe setzen dürfen oder die in letzter Zeit zunehmend auf dem Markt angebotenen, neu entwickelten »Chemiefasern« durchaus akzeptable Alternativen darstellen. Zum anderen sind es Ausrüstungs- und Veredlungsprozesse in der Textilindustrie, die zwar zu einer stattlichen Auswahl an knalligen Farben, formstabilen Textilien und bügelfreien Hemden führen, aber gleichzeitig die Chemie auf die Haut bringen. Neue umweltfreundliche und giftfreie Verfahren, die dafür sorgen, dass Grüne Mode auf diese Vorzüge nicht mehr verzichten muss, werden vorgestellt. Fairtrade wird für VerbraucherInnen zunehmend kaufentscheidend. Den Fairtrade-Gedanken entlang der textilen Kette von der Rohstoffgewinnung, über die Fertigung bis hin zur Konfektionierung erfolgreich umzusetzen, stellt sich jedoch als sehr viel komplexer und undurchsichtiger dar, als angenommen.

Für interessierte KonsumentInnen, die sich für Grüne Mode entscheiden bzw. entscheiden wollen, ist es recht schwierig, sich bei der beachtlichen Anzahl an unterschiedlichen Labels, Zertifikaten, Organisationen und Verbänden zurechtzufinden, da diese häufig eher zur Verwirrung denn zur Aufklärung beitragen. Die Autoren bringen Transparenz in die Thematik, indem sie die wichtigsten Zertifikate und Institutionen vorstellen sowie eigene Ökokriterien entwickeln und mit Symbolen versehen, die kritischen VerbraucherInnen die Möglichkeit geben, auf einem Blick zu erkennen, wie »grün« die Labels wirklich sind. Eine Liste der 444 besten Eco-Fashion-Labels weltweit, kurz vorgestellt und bewertet, informiert über das breite Spektrum grüner Designer. Wertvolle Hinweise und Wissenswertes rund um das Thema nachhaltige Mode liefert ein übersichtliches »Kleines Grünes Lexikon«.

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