(openPR) Die Landschaftsmalerei hat es schwer sich gegenüber post-modernen und sozialrelevanten Inhalten zu behaupten. Dabei bietet gerade die Landschaftsmalerei in der Moderne eine facettenreiche Vielfalt: Neben der tatsächlichen Abbildung werden vielfach idealisierte Landschaften dargestellt, in denen Identifizierbarkeit und Detailgenauigkeit der Orte keine Rolle spielen.
„Mehr als um die Wiedergabe geht es um den Reiz, der sich aus der Komposition selbst ergibt“, sagt der Gerresheimer Künstler Gert Blankenstein über seine Werke, die ab dem 04. Dezember einen Monat lang unter dem Titel „Fremde Landschaft“ in der Galerie Art Room ausgestellt werden. Blankenstein hält zwar mit seinen Landschaften am Thema fest, jedoch löst sich seine Malerei zunehmend von der Abbildung: Für ihn stellen Abstraktion und Naturnähe keinen Gegensatz dar. Eindrücke von Reisen und Naturbeobachtungen nimmt er auf und setzt sie später im Atelier im malerischen Prozess um: „Die Bilder sind ein Teil meiner gefühlten Welt fernab von Klischees.“
In Blankensteins Werken verleiten intensiv empfundene Lichtsituationen dazu, das Sichtbare auf das Wesentliche zu reduzieren. Der individuelle Malstil, der das Naturbild verfremdet, baut Dynamik und Rhythmus auf. Bilder ganz ohne Personen oder anderes Beiwerk. Wege, Hügel und Wolken verschwimmen oder treten kontrastreich hervor.
Zu Vernissage am 04. Dezember ab 18 Uhr im Art Room wünscht sich der Künstler, dass „die Arbeiten dem Betrachter viel Raum für eigene Interpretationen lassen.“
Vernissage: 04. Dezember 2010, 18-21 Uhr
Ausstellungsdauer: 07.12.2010 - 07.01.2011












