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Die Einsamkeit der Ameise: Eine poetische Reportage aus Japan von Luise Aedtner

16.09.201110:07 UhrKunst & Kultur
Bild: Die Einsamkeit der Ameise: Eine poetische Reportage aus Japan von Luise Aedtner

(openPR) Die Münchner Fotografin Luise Aedtner präsentiert ab September Bilder ihrer poetischen Reportage aus Japan bei der online-Galerie platform. Aedtner ist im Jahr 2010 zwei Monate quer durch Japan gereist. Dort lernt sie die japanische Kultur in der Stadt und auf dem Land kennen. Und sie stellt fest: Japaner sind ein wenig wie Ameisen in einem riesigen Ameisenhaufen. Alles ist quirlig, alles wuselt herum. Wenn man aber den Blick auf die einzelne „Ameise“ lenkt, dann wirkt sie einsam, fast melancholisch.



Für ihre Diplomarbeit nimmt sich Luise Aedtner etwas Großes vor. Sie will eine Reise machen, „möglichst weit weg“ sagt sie. ‚Vertrautes in der Fremde finden‘ ist der Titel ihrer Abschlussarbeit und die absolute Fremde, das ist für sie Japan. So macht sie sich auf den Weg, begleitet von einem Freund der dort aufgewachsen ist. Für sie ist er der Mittler, mit dem sie in die japanische Gesellschaft hineinhorchen kann. So erlebt sie pulsierende Großstädte, faszinierende Landschaften und herzliche Gastfreundschaft.

Doch in einem Land, in dem 125 Millionen Menschen nur 15 Prozent der Landfläche bewohnen, muss Gemeinschaft immer funktionieren. Aedtner sieht wie korrekt sich Japaner in allen Situationen verhalten. Wie sie geradezu gefangen sind, in ihrer Sprache und ihrem Auftreten. Obwohl in Tokio riesige Massen an Menschen auf den Straßen unterwegs sind, berührt sich hier niemand. Selbst in den vollen U-Bahnen gibt es eine bestimmte Abgeschirmtheit zwischen den Menschen. Diese Beobachtung lenkt ihren Blick auf den Einzelnen. Und der wirkt, wenn man ihn aus dem Kollektiv herauslöst, einsam, traurig und melancholisch.

Luise Aedtner fängt dieses Gefühl in ihren Bildern ein. Zum größten Teil sind das schwarz-weiß Fotografien. Das lenkt den Blick auf das Wesentliche. Die kontrastreichen Bildern spiegeln die Eindrücke wider, die die Fotografin von Japan und der japanischen Gesellschaft bekommen hat. Sie zeigen Menschen herausgelöst aus ihrer Umgebung, einsame Plätze in atemberaubender Landschaft und großflächige Aufnahmen von Städten. Wie unterschiedlich die Aufnahmen auch sind, sie zeigen immer eine Facette der japanischen Art zu Leben. Und all die Aufnahmen fügen sich zusammen zu einem großen Bild des Gemütszustandes der japanischen Gesellschaft.

Als Japan ein knappes Jahr später von einem schweren Erdbeben, einem Tsunami und einer Reaktorkatastrophe erschüttert wird, arbeitet die Fotografin gerade in der Bildredaktion des SZ-Magazins in München. Ihre Kollegen sind entsetzt über die stoische Ruhe mit der die Japaner die Ereignisse hinnehmen. Luise Aedtner ist es nicht. Ihre Reise hat sie in die japanische Seele blicken lassen. Und durch ihre Fotografien eröffnet sich auch für den Betrachter ein Einblick, um die Fremde für ihn ein wenig vertrauter zu machen.

Die Bilder von Luise Aedtner sind ab sofort in der Online-Galerie platform verfügbar. Die Serien mit den Namen „Kanso – Einfachheit“, „Seijaku – Stille“ und „Shizen – Natürlicheit“ sind in verschiedenen Größen und Druckarten verfügbar. Sie sind auf 75 Stück pro Fotografie limitiert.



Luise Aedtner
Luise Aedtner, geboren 1984 in Berlin, zog nach dem Fall der Berliner Mauer mit ihren Eltern nach Regensburg. Nach ihrem Abitur im Jahr 2004 und einem einjährigen Praktikum am Freien Kunstinstitut in Neustadt an der Waldnaab, studierte sie Kommunikationsdesign am Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. In ihrem Studienschwerpunkt Fotografie legte sie 2010 ihre Diplomarbeit mit dem Thema „Vertrautes in der Fremde finden“ ab. Inhalt war eine zweimonatige „poetische Reportage“ durch Japan. Nach einem Praktikum in der Fotoredaktion des SZ-Magazins arbeitet sie heute als freiberufliche Fotografin und Assistentin von Hubertus Hamm in München.

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