(openPR) Die aktuellen Stellenangebote der großen Zeitungen und Online-Portale sind voll davon. Ganz Deutschland sucht „Experten für Online-Marketing“, "Suchmaschinenoptimierer“, „Referenten Online-Marketing“, „SEM-Experten“ - oder kurzum: Einfach jemanden, der sich in komplizierter werdenden Zeiten etwas mit dem Internet auskennt und mit der Entwicklung Schritt hält.
„Dabei“, so Udo Schmallenberg von der Warsteiner Delta Business Service GmbH, "haben die meisten Mittelstandfirmen nur eine sehr unklare Vorstellung davon, was sie überhaupt brauchen, was das bringt und vor allem, was Online-Marketing kostet!“ Meist werden Stellenanzeigen aufgegeben und in Ermangelung notwendiger Beurteilungskriterien Bewerber eingestellt, die sich letztendlich mit dem, was von ihnen verlangt wird, überhaupt nicht auskennen und das Potential des Produktes oder des Dienstes im e-Business gar nicht ausschöpfen können.
Problematisch ist: Wirklich gute Online-Marketing-Experten werden nicht über das Arbeitsamt vermittelt. Meist leitet die beliebte Headhunter-Beute selbst schon eine kleine und meist gut laufende Agentur oder ist in festen Händen - so fest, dass der Chef weiß, was er an seinem Mitarbeiter hat.
"Der vermittelbare Rest ist in aller Regel nicht in der Lage - von Ausnahmen abgesehen - kurzfristig höchst komplexe Prozesse zu initiieren und zum wirtschaftlichen Erfolg im e-Business zu führen!“ Gute Online-Marketing-Experten finanzieren sich quasi selbst und das macht sie so beliebt! Stretegie-Fähigkeit ist dabei kein angeborenes Verhalten, sondern Ergebnis langjährigen und vorsichtigen Annäherns an die Prozesse und Dynamiken rund um Google, Facebook, Youtube & Co.
Schmallenberg, gelernter Journalist, seit über 10 Jahren im Geschäft und u.a. WEB-Master von Arbeitsgemeinschaften im Deutschen Anwaltverein, rät unbedingt, vor der Suche nach einem Experten für Online-Marketing das eigene Anforderungsprofil zu schärfen und die „Wir-müssen-unbedingt-was-machen-egal-was-Nebelzone“ zu verlassen. Eile und undifferenzierte Bedürfnisse sind ein schlechter Ratgeber.
„Projektieren Sie Aufgaben und gleichen Sie die Anforderungen direkt mit den Qualifikationen eines Bewerbers ab!“ Wenn es z.B. darum geht, schwer erklärbare Produkte oder Dienstleistungen zu vermarkten, dann muss „der Neue“ ein sehr guter und erfahrener Texter sein. Geht es darum, auf aktuelle Ereignisse zeitnah zu reagieren, dann sollte Ihr Marketing-Experte vor allem schnell und entscheidungssicher sein. Geht es um die „Große Masse“, dann sollten seine Stärken auch auf technischer SEO-Ebene liegen. Gibt es übermächtige Mitbewerber, dann muss Search-Engine-Marketing mit Google Adwords ein Spezialgebiet sein.
In jedem Fall müssen Sie von einem Experten für Online-Marketing ein überragendes strategisches Verständnis verlangen und die Fähigkeit, die gesponnenen Netze auch auf dem Markt auswerfen zu können. Schmallenberg rät: „Fragen Sie nach Praxisbeispielen!“ Das müssen keine grandiosen Referenzen sein - es kommt eher auf die Funktionalität, Durchführbarkeit und Budgetverlässlichkeit von Strategien an. Heißt: Ist Ihr zukünftiger Mitarbeiter im Online-Marketing eher Typ Realist, Träumer, Angeber oder Verhinderer?
„Nur weil Sie sich mit der Materie selbst nicht auskennen sollten Sie sich mit der angeblichen Kompetenz des Bewerbers nicht unhinterfragt abfinden!“ - Schmallenberg empfiehlt, die Qualitäten des demnächst firmeneigenen Marketing-Experten auf die Firmenbedürfnisse hin abzuklopfen und im Vorstellungsgespräch konkrete Szenarien zu besprechen. Der Bewerber muss z.B. in der Lage sein, sich inhaltlich mit dem Produkt zu identifizieren, denn ohne Herzblut kann man keine Online-Kampagnen führen.
Für den Leiter der dbs-Abteilung „Online-Marketing“ ist aber auch das Outsourcen von Online-Marketing ein Thema, um nicht dummerweise ohne Bedarf in neue Mitarbeiter oder vielleicht sogar neue Abteilungen zu investieren: „Schließen Sie einen Jahresvertrag ab mit jemandem der sich auskennt!“










