(openPR) Malerei ist für Hildegard Mühlich Schicksal. Schon als Kind wollte sie die Farben des Regenbogens in einem kleinen Eimerchen einsammeln. Mittlerweile ist die Feldafingerin eine erfolgreiche Malerin. Die Inspiration für ihre Kunstwerke, die sie mit einer speziellen Aquarell-Mischtechnik auf die Leinwände zaubert, zieht sie aus der Liebe zu den Menschen und zur Natur. „Ich bin sehr viel draußen in der Natur unterwegs, bin durch viele Länder gereist“, sagt Hildegard Mühlich. Ihre Gemälde leuchten deshalb auch, strotzen vor Farbe. Sieht Hildegard Mühlich ein Motiv, das sie inspiriert, bei dem sie die Kraftlinien wahrnimmt, fertigt sie sofort eine Skizze an, notiert sich das Farbspiel. Dann geht’s ans Malen. „In drei oder vier Tagen muss ich das dann umsetzen, das Bild fertig machen.“ Maximal acht Tage hat es bisher gedauert, ein Gemälde anzufertigen, ihm Lebendigkeit einzuhauchen. Ein unfertiges Bild ist für die Künstlerin nicht lebendig, ihm fehlt die Seele.
Das Wahrnehmen der Seele spielt für Hildegard Mühlich eine große Rolle, sei es in ihrem eigenen Leben, das von vielen Erfahrungen geprägt ist, oder sei es bei ihrer Arbeit mit schwerst behinderten Kindern. Ihre außerordentliche Wahrnehmungsgabe und fast magische Intuition machen es der 67-jährigen Künstlerin möglich, durch das Spiel mit den Farben Zugang zu den behinderten Kindern zu finden und heilend auf sie einzuwirken.
Keine heilende aber durchaus beruhigende Wirkung haben die eigenen Bilder der Künstlerin, die von Kritikern als späte Expressionistin bezeichnet wird: „Der Geist der Farbe, die Ausstrahlung lässt die Menschen still werden“, erklärt Hildegard Mühlich die Wirkung ihrer Bilder. Der Betrachter wird ruhig, taucht in die Aura des Bildes ein. „Und so wird eine Plattform der Kommunikation untereinander geschaffen“, sagt die Feldafingerin. Das sei für die Menschen besonders jetzt, wenn es Winter wird wichtig: „Sie brauchen Ruhe und Stille.“
Und das möchte sie auch auf ihrer Ausstellung am kommenden Wochenende, 20. und 21. November, wieder erreichen. Aus ihrer Galerie in Possenhofen, Karl-Theodor-Straße 14 b, wird jeweils von 10 bis 19 Uhr ein Ort der Begegnung und der Kommunikation. Den ganzen Tag über haben Kunstfreunde Zeit, die Ausstellung zu besuchen und sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Für Kinder gibt es eine Malecke. Der Titel für die Ausstellung lautet: „Begegnung und Kunst“. Ausgesucht hat Hildegard Mühlich dafür eine Auswahl ihrer Bilder, die in den vergangenen eineinhalb Jahren entstanden sind.
Übrigens, die Künstlerin gibt auch Malkurse für Kinder und Erwachsene.
http://www.hildegard-muehlich.de/dozentin/malschule/
Kurzinfo zur Ausstellung
„Begegnung und Kunst“ zu Hause bei Hildegard Mühlich
Am Samstag und Sonntag, 20. und 21. November, jeweils von 10 bis 19 Uhr
Karl-Theodor-Straße 14 b, 82340 Possenhofen
(Direkt beim Schloss Possenhofen. Folgen Sie bitte der Beschilderung nach der Schlossschranke!)
http://www.hildegard-muehlich.de/news/detail/kunst/einladung-zur-ausstellung-am-20-21-november/











