(openPR) Die Idee, eine Plattform zu gründen, um insbesondere ausländischen Interessenten die richtigen Kontakte zur Verfügung stellen zu können, war nicht neu. Dies jedoch ohne jede Provisionen oder andere Kosten für die Interessenten und Kunden tun zu können schon. Ebenso, wie einen permanenten Ansprechpartner anzubieten. „Anfänglich wurden wir ungläubig angeschaut, wenn wir sagten, eine Provision für die GHI ist nicht fällig und auch nicht nötig.“ Berichtet Ina Gläßer, Geschäftsführerin der GHI. „Inzwischen haben die meisten unserer Partner das System kennen und schätzen gelernt. Die Mitglieder der ersten Stunde wissen wie viel Geduld und langen Atem es braucht, bis sich ein solches Konzept durchsetzt. Insbesondere in einer Branche, in der es üblich ist, für jede Kleinigkeit auf Provisionen angesprochen zu werden.“
Der Grundgedanke gemeinsam sind wir stark, schafft nicht nur Synergien für die Lieferanten sondern insbesondere für den Verbraucher. „Im Ausland erleben wir es oft, dass potentielle Kunden ein bestimmtes Produkt anfragen, aber eigentlich drei, vier verschiedene Dinge oder Lösungen benötigen. Meist wissen sie nicht, wen sie fragen sollen oder suchen sich mühevoll im Internet zusammen, was sie brauchen. Allerdings wissen sie dann noch nichts über die Qualität der Produkte oder die Zuverlässigkeit des Lieferanten. Es ist auch schwer Transporte zu koordinieren oder Rabatte auszuhandeln“ so Gläßer. „Hier bietet die GHI Lösungsvorschläge aus einer Hand: ur Stalleinrichtung noch eine Pferdewaage und einen Aqua-Walker, zum Futtermittel noch das Silo oder zum Endurance-Sattel noch die Kühlweste für den Reiter und die Zeitmeßanlage für den Wettkampf.“ Das weit verzweigte Netzwerk ist es, was auf Dauer zum Erfolg führt, ebenso wie die Fähigkeit der Netzwerker, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.
„Die Kreativität, gedanklich schnell Bögen zu Synergieeffekten zu schlagen ist das eine. Kontinuität das andere. Am Jahresende werden wir auf 14 Messen, Reitsportveranstaltungen oder Turnieren und auf unzähligen Konferenzen, hauptsächlich in Europa uns Asien, gewesen sein“ sagt Frau Gläßer. „Wir müssen einfach immer da sein. In Zeiten wie diesen und mit der heutigen Wettbewerbsvielfalt, kann keiner mehr warten bis vielleicht das Telefon klingelt.“ Die GHI und ihre Mitglieder sind sich dieser Notwendigkeit sehr bewusst und arbeiten aktiv an der ständigen Verbesserung ihrer Services.
Dass das Experiment geglückt ist, ein aktives Netzwerk zu etablieren, das den „Hardware“-Bereich rund ums Thema Pferde und Reiter bündelt, zeigt sich in diesen Tagen sehr deutlich. Die German Horse Industry ist drei geworden und die Akzeptanz inzwischen groß.











