(openPR) GHI - Kommentar: Konsequenzen für sauberen Sport
Die vergangenen öffentlich gewordenen Medikations- und Dopingvorfälle im Reitsport haben nicht erst seit Hongkong für Wirbel gesorgt. Erfreulich, wenn auch etwas irritierend war, dass der Anstoß für eine breite und intensive öffentliche Diskussion zum sauberen Pferdesport, die Äußerungen von einem Aktiven, Ludger Beerbaum, selber war. Von den Aktiven gewollt, oder nicht, in jeder Hinsicht aber selber verursacht.
Die FN hat in jüngerer Vergangenheit die Sanktionen für nicht gemeldete Medikationen oder gar Doping drastisch verschärft (Fall Ch. Ahlmann/Marl). U.U. führte auch dies zum Handlungsbedarf bei den aktiven Reitern. Die Reaktion der FN, die deutschen Reiter-Kader zu entlassen, um einen konsequenten Neuanfang nach Prüfung der Reiter zu ermöglichen ist sehr begrüßenswert. Ebenso die Einsetzung einer völlig unabhängigen Kommission, führt hoffentlich zu Entscheidungen, die dem gesunden Menschenverstand entsprechen. Distanz zu einem Thema zu haben, fördert bekanntlich oft die Objektivität.
Die Deutsche Reiterliche Vereinigung hat einen wichtigen Schritt zur Wiedererlangung der Glaubwürdigkeit des Reitsports und der erzielten Ergebnisse gemacht. Wir – die German Horse Industry und ihre Mitglieder – wünschen uns, dass dieses Beispiel bei den Föderationen anderer Länder Schule macht – im Sinne eines fairen Sports für alle Beteiligten.










