(openPR) Lassen Sie sich mit dem Ensemble TaG auf diesen grandiosen «Wirbel der Zeiten» von Gérard Grisey ein.
Davor erklingen Solostücke derjenigen drei Komponisten, denen "Vortex Temporum" gewidmet ist – darunter die Uraufführung „Réitération“ von Gérard Zinsstag.
Wir wollen Kompositionen dieser drei Widmungsträger selbst ertönen lassen und stellen daher dem gross angelegten Kammermusikwerk drei kürzere Solostücke voran.
Gérard Zinsstag, dem der erste Satz gewidmet ist, hat für dieses Projekt in unserem Auftrag das Klavierstück "Réiterération" komponiert, das dieselbe Klavier-"ver-"Stimmung verwendet wie "Vortex Temporum" (vier Töne sind einen Viertelton tiefer gestimmt).
Es gelangt also ein Stück zur Uraufführung, das im Wissen um die Gegenüberstellung mit "Vortex Temporum" komponiert worden ist.
Den zweiten Satz widmete Gérard Grisey Salvatore Sciarrino. Der ruhige Charakter des Satzes nimmt Bezug auf Sciarrinos Poesie der Stille.
Als drittes Solostück gelangt Helmut Lachenmanns „Pressions“ (1969) für Cello solo zur Aufführung. Dieses graphisch notierte Stück experimentiert mit einer Fülle neuer Spieltechniken und erforscht die Möglichkeiten des Instrumentes somit neu. Es erstaunt daher nicht, dass dieses Werk in der zeitgenössischen Musik von grosser Bedeutung ist.
In unserem Projekt wollen wir mit diesen drei verschiedenartigen „Praeludien“ den Hörer auf Vortex Temporum einstimmen.
"Vortex Temporum" gibt der diesjährigen Konzertreihe "Im Wirbel der Zeiten" des Ensemble TaG ihren Namen. In fünf Konzertprojekten stellt sich das Ensemble TaG immer wieder neue Fragen zum Begriff „Zeit“ und hinterfragt das Empfinden der „Zeit“.
Hinweise zu den kommenden Konzerte finden Sie unter: www.ensembletag.ch











