(openPR) Lesung aus "Vier minus Drei"
Berlin im November 2010. Die 3. Lange Nacht des Buches in Moabit ist tatsächlich lang. Ihr Höhepunkt ist am 26.11. doch zwischen 22. und 25. November gibt es weitere zusätzliche Lesungen. In dieser Zeit finden über den ganzen Bezirk Moabit verteilt, aufregende, lustige und besinnliche Lesungen statt. Das kalte, nasse und dunkle Wetter tritt in den Hintergrund, wenn in Cafes, Wasch- und Friseursalons, Buchläden, Galerien, Bibliotheken und Schulen gelesen wird, was das Buch hält. Das umfangreiche Programm stürzt einen in regelrechte Schwierigkeiten, denn spannende Themen und hochkarätige Autoren führen dazu, dass die Entscheidung über das „Wohin?“, schwer fällt. Das ganze Programm ist zu finden unter: www.lange-nacht-des-buches.de
Um nur einige hochkarätige Autoren zu nennen: man kann während der 3. Langen Nacht des Buches Martin Buchholz, Renate Künast und Cem Özdemir nahe kommen und ihnen zuhören, wie sie aus einem ihrer Bücher vorlesen. Unzählige weitere Autoren sorgen für eine Themenvielfalt, die ihresgleichen sucht. Sie reicht von Märchen, über Pubertät, Zwangsheirat, Kriegsgeschichten, Kindheitserinnerungen, Krimis, gnadenloser Elternliebe und von allem was dazwischen liegt. Denn neben herzlichem Lachen, das während dieser Zeit in den Moabiter Straßen ertönen wird, werden einige der Lesungen tief berühren und auch die Erschütterungen des Lebens schonungslos zeigen.
So zum Beispiel die Lesung aus dem Buch "Vier minus drei: Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand" von Barbara Pachl-Eberhart. In ihrer Praxis für Trauerbegleitung in der Elberfelder Straße 9, liest Eva Terhorst am Freitag, 26. November um 17 Uhr aus diesem Buch - Bestseller des Sommers 2010 - vor: Wie schafft es eine Frau, die ihren Mann und ihre beiden kleinen Kinder durch einen Verkehrsunfall verliert, überhaupt weiterzuleben? Zwei Jahre nach dem tragischen Ereignis schildert nun die Autorin, die von heute auf morgen ohne ihre gesamte Familie da steht, in ihrem Buch ihren Weg in ein neues Leben. Die Offenheit, mit der sich die Österreicherin ihrem Schicksal stellt, und der Mut, mit dem sie Schritt für Schritt in eine unbekannte Zukunft geht, zeugen auf ergreifende Weise von menschlicher Größe und einem unerschütterlichen Glauben an den Sinn des Lebens.
Trauer ist ein Tabuthema, doch sie kann tiefe Spuren in unserem Leben hinterlassen, die alles verändern können. Eva Terhorst möchte mit ihrer Trauerbegleiter-Arbeit und der Lesung aus diesem ergreifenden Buch Mut machen, sich nach dem Tod eines geliebten Menschen, für eine der schwierigsten Zeiten im Leben, Begleitung und Unterstützung zu suchen und in Anspruch zu nehmen.
Die Berliner Trauerbegleiterin hat am Tod ihres Lebenspartners selbst erfahren, wie Trauer prägen und dem Leben eine neue Richtung geben kann. „Niemand soll glauben, er müsse diese schwierige Zeit alleine durchleben“, beschreibt Eva Terhorst den Schwerpunkt ihrer Arbeit. Das Umfeld eines Trauernden ist oft hilflos und überfordert. Daher ist es empfehlenswert, sich im Trauerfall in professionelle Hände zu begeben. Trauerbegleitung und Elemente aus der Familienaufstellung, der Gewaltfreien Kommunikation, die Entwicklung eines Trauerhandbuchs, Trauergruppen, Einzelgespräche, Trauertelefon, Trauerchat und Online-Trauer-Seminare, sind Bausteine auf dem Weg durch den individuellen Trauerprozess.
Kontakt: Eva Terhorst,












