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MINIMALISMUS II - Gefäße, die Leere umschließen und gleichzeitig Dinge behalten und bewahren

10.11.201008:51 UhrKunst & Kultur
Bild: MINIMALISMUS II - Gefäße, die Leere umschließen und gleichzeitig Dinge behalten und bewahren
Ewa Dörenkamp, Metall
Ewa Dörenkamp, Metall

(openPR) Unter dem Titel Minimalismus II zeigt die Galerie Werft11, vom 13. November bis 31.Dezember 2010, Gefäße der Gestalter Maike Dahl, Ewa Doerenkamp, Pia Pasalk, Friedemann Bühler, Heri Gahbler und Piet Stockmans. Präsentiert werden: farbige Holzschalen, abstrakte Drahtkörbe, fragile Porzellanvasen, gefaltete Silberdosen, bewusst imperfekte Porzellanbecher und kostbare Urushi Lackgefäße.





Maike Dahl gelingt mit einer einzigartigen Leichtigkeit der Balanceakt zwischen traditioneller Metallgestaltung und zeitgenössischem Design.
Die Schalen, Kannen und Dosen lösen Assoziationen aus, an raffiniertes Packaging Design, Origami-Faltungen oder an praktische Take-Away-Verpackungen.

Spielerisch gelingt ihr die zeitgemäße Rückführung von Tafelsilber in den alltäglichen Gebrauch, denn „Silber ärgert sich schwarz, wenn es nicht benutzt wird“.

Ihre matt strukturierten Silbergefäße sind allesamt subtile Referenzen an die Kulturgeschichte, tief verortet in Jahrhunderte alter Handwerkskunst: Tafelkultur reloaded!

Maike Dahl lebt und arbeitet in Hannover



Ewa Doerenkamp nennt Ihre Serie von Drahtschalen „Transluscent Transition“ Gefertigt aus Silber- oder Eisendraht muten sie an wie 3D-Animationen.

Ein faszinierender Moment ist für den Betrachter der durchscheinende Übergang von der Linie zu dem Raum, den sie beschreibt.

Die Drahtschalen von Ewa Doerenkamp sind ein Spiel zwischen Linie und Raum, Innen und Außen, Schwingung und Ruhe, Licht und Schatten.

Ewa Doerenkamp lebt und arbeitet in Frankfurt



Pia Pasalk transformiert in Ihren Objekten das Alltägliche zum entscheidenden Stilelement und stellt vermeintliche Makel in den Fokus der Gestaltung. Becher, Vasen und Schalen außen unglasiert, mit Dellen und Macken, mit Fragmenten von blauem Blumendekor.

Die von der japanischen Wabi-Sabi-Philosophie inspirierte Porzellankollektion ist eine Hommage an die Schönheit unvollkommener, unvollständiger Dinge. Optik und Haptik werden in der Gestaltung gleichwertig eingesetzt und lassen das sinnliche Erleben auf mehreren Ebenen zu.

Das Material Porzellan vereint wie kein zweites das Alltägliche mit dem Besonderen.

Pia Pasalk lebt und arbeitet in Köln.



Friedemann Bühler fertigt seine dünnwandigen Schalen und Vasen aus Holz aus den Wäldern seiner näheren Umgebung. Sorgfältig ausgesucht wird es schon vor Ort in frischem Zustand zu Rohlingen geformt.

In seinem Atelier entstehen dann mit Hilfe von zum Teil historischen Werkzeugen dünnwandige Schalen und Vasen, die nach dem Trocknen eine asymmetrische, weiche Form erhalten, manchmal mit kleinen Rissen und Durchbrüchen.

Ihr endgültiges, außergewöhnliches Erscheinungsbild erhalten sie mit Hilfe unterschiedlicher Techniken wie: Texturieren, Bleichen, Beizen, Lackieren und Ölen. Durch Bürsten und Sandstrahlen tritt die Maserung des Holzes als Lineatur zutage.

Nach einem langen Fertigungsprozess entstehen Unikate und Kleinserien von schlichter Eleganz und Zeitlosigkeit. Sie wirken leicht und kraftvoll zugleich.

Friedemann Bühler lebt und arbeitet in Langenburg



Heri Gahbler ist der erste Nicht-Japaner, der am Institut für Urushi-Lackkunst in Wajima seine Ausbildung absolviert hat.

Mit über Jahrhunderten gleichen Werkzeugen, großer Sorgfalt und Konzentration werden die Lackschichten mit einem Pinsel aus japanischem Frauenhaar aufgetragen. 30 Arbeitsschritte werden für die Herstellung eines Objektes gebraucht, um diese einzigartige, glänzende Oberfläche zu erreichen.

In den Objekten leben Ruhe, Konzentration und Ausdauer, sie zwingen den Betrachter innezuhalten und sich für einen Moment der Sinnlichkeit des Objektes hinzugeben.

Heri Gahbler experimentiert mit dem Lack, mit der Technik und entwickelt eine individuelle Formensprache. Mit einer veränderten Oberflächengestaltung, rauh und stark strukturiert, versucht er die Distanz zum Betrachter zu verringern.

In den neuen Arbeiten verknüpft Heri Gahbler sein europäisches Kulturverständnis mit den Kenntnissen der uralten Urushi Technik.

Heri Gahbler lebt und arbeitet in Köln.



Piet Stockmans geht es bei seinen Porzellangefäßen um Zerbrechlichkeit und Fragilität. Die Form der außen unglasierten Gefäße ist immer Schlicht, die Farbe fast ausschließlich weiß und blau.

Seine gestalterische Entscheidung orientiert sich stets an den Grundeigenschaften des Materials und bringt diese zum Tragen. Er verbindet rationale Methoden der industriellen und handwerklichen Fertigung mit individuellen, künstlerischen Konzepten.

Die physische Erfahrung, die einfache Intervention gegenüber der Materie, sie zeigt die Schönheit des Stückes, zeigt, dass Ästhetik existiert. (Zitat Piet Stockmans)

Piet Stockmans lebt und arbeitet in Genk, Belgien


Ausstellungseröffnung
Samstag, 13. November 2010 von 16:00 bis 19:00 Uhr

Ort
Galerie Werft 11
Anna-Schneider-Steig 11
50678 Köln

Öffnungszeiten
Di-Fr 13:00-18:00 Uhr
und nach Vereinbarung

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