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Nanohale AG und Rostechnologies unterzeichnen Memorandum zur Gründung eines Joint Venture

09.11.201017:05 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Nanohale AG und Rostechnologies unterzeichnen Memorandum zur Gründung eines Joint Venture
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(openPR) Dortmund, 25. Oktober 2010
Im Rahmen einer internationalen Innovationskooperation haben die Nanohale AG und die russische staatliche Holding Rostechnologii ein Memorandum zur künftigen Zusammenarbeit unterzeichnet.
Die Absichtserklärung sieht die Gründung eines gemeinsamen Joint Venture vor, an dem die Nanohale AG 50 Prozent der Anteile hält. Mit der Joint Venture-Gründung verpflichtet sich Rostechnologii, die Realisierung von insgesamt fünf Entwicklungsprojekten mit einem initialen Finanzierungsvolumen von 40 Millionen USD zu unterstützen. Das Memorandum wurde von den Vorständen der Nanohale AG, Dr. med. Friedrich-Wilhelm Steinweg und Dr. Nicolas Combé, sowie Andrey A. Murdasov, Bevollmächtigter von Herrn Peter Kanigin, Stellvertretender Geschäftsführer der RT-Biotechprom AG, Tochterunternehmen der staatlichen Holding Rostechnologiii, unterzeichnet. Zu weiteren Teilnehmern zählten die Initiatoren des Projekts Prof. Dr. Andrey V. Zverev, Leiter des Handels- und Wirtschaftsbüros der Botschaft der Russischen Föderation und Gesandter der Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland, und Dr. Bertrand Malmendier, Berliner Anwalt und Vorsitzender des Zentrums für sozial-konservative Politik der Partei Einiges Russland in der EU, sowie Vertreter des Verwaltungsbezirks Archangelsk.


Das Joint Venture soll noch im November mit der Zahlung einer ersten Tranche in Höhe von 500.000 USD rechtskräftig gegründet werden. Innerhalb der Kooperation fungiert die Nanohale AG als Know-how-Träger. Ziel ist es, mit der hochinnovativen, patentgeschützten Technologie des Unternehmens marktgängige Medikamente über wirkstoffbeladene, bioabbaubare Nanocarrier und Nanoprodukte nasal anwendbar und damit schneller wirksam und besser verträglich zu machen. Künftig wird auch geprüft, inhalative Anwendungen zur Marktreife zu bringen.
„Wir freuen uns, dass wir bereits in der frühen Phase der Trägersystementwicklung eine Kooperation mit der Nanohale AG als Innovationsführer in diesem Bereich vereinbaren konnten. Gemeinsam werden wir die Marktzulassung schnellstmöglich vorantreiben“, so Andrey Murdasov von RT-Biotechprom AG. Von der Marktakzeptanz ist Dr. Friedrich-Wilhelm Steinweg schon heute überzeugt: „Biopharmazeutika sind die mit Abstand am stärksten wachsende Medikamentenklasse mit einem Weltmarktvolumen, das nach aktuellen Prognosen bis 2012 von 70 Milliarden USD auf 100 Milliarden USD wachsen wird. Diese Medikamentenklasse wird von unseren Nanocarriern noch einmal deutliche Impulse erfahren, da durch einen besseren Wirkstoffspiegel, bessere Compliance und geringe Nebenwirkungen ein deutlicher Produktmehrwert entsteht.“

Prof. Dr. Andrey V. Zverev bewertet die Zusammenarbeit beider Unternehmen als zukunftsweisend: „Die Entwicklungsprojekte gelten als Leuchtturmprojekte für die engere Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern und werden von der russischen Regierung prioritär behandelt.“ Auch Dr. Bertrand Malmendier hebt die Bedeutung des Wissenstransfers und wirtschaftliche Vorteile hervor: „Russland und Deutschland haben inzwischen ein belastbares Fundament für Wachstum und Entwicklung geschaffen, nicht zuletzt dank solchen Entwicklungsprojekten im Bereich Forschung und Medizin. Vom Bestreben Russlands, die Zukunftsmärkte mit zu gestalten, profitiert die deutsche Wirtschaft enorm: Enge Zusammenarbeit beider Länder verbessert nicht nur das gegenseitige Vertrauen, sie eröffnet vielmehr neue Märkte in Asien sowie den großen russischen Markt für deutsche Unternehmer.“
Gemeinsam mit Rostechnologii werden zunächst die Entwicklungsprojekte Insulin und Calcitonin, die zur Behandlung von Diabetes bzw. Morbus Sudeck sowie Osteoporose dienen, zur Marktreife gebracht. In einem nächsten Schritt werden hierfür die präklinischen, klinischen und Bioäquivalenzstudien für die Zulassung der Trägersysteme durchgeführt. Durch das Joint Venture wird die Nanohale AG bereits während der Zulassungszeit nennenswerte Umsätze generieren.

Die in Dortmund ansässige und 2007 gegründete Nanohale AG entwickelt nanopartikuläre Carrier-Systeme zur Formulierung von Wirkstoffen. Der Fokus liegt auf - für die parenterale Applikation - zugelassenen Wirkstoffen, für die es keine alternativen, oder in Punkto Bioverfügbarkeit nur stark verbesserungswürdige, Darreichungsformen gibt. Das Hauptaugenmerk der bisherigen Forschung und Entwicklung von Nanohale liegt auf Proteinen und Peptiden.
Die staatliche Gesellschaft Rostechnologii wurde durch den Entscheid des Präsidenten der Russischen Föderation im November 2007 zur Unterstützung von Entwicklung, Herstellung und Export von High-Tech-Industrie Produkten etabliert. Die Gesellschaft umfasst über 550 Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Dazu gehört unter anderen RT- Biotechprom, welche als Tochterunternehmen der Rostechnologii im Jahr 2009 gegründet wurde. RT-Biotechprom ist in der Pharmaindustrie tätig, diese Branche bildet das größte Innovationspotenzial und ist daher die wichtigste Sphäre der Unternehmenstätigkeit

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