(openPR) Am Dienstag, den 23.11.2010, 20:00 Uhr, bietet die Intern. Schule des Goldenen Rosenkreuzes in Bonn-Tannenbusch, Hohe Straße 75 A, einen offenen Gesprächsabend an, zu dem Interessierte gerne eingeladen sind.
In den Mysteriendramen der Antike über Mozarts Zauberflöte bis hin zu den Esoterik-Filmen der Moderne drückt sich immer wieder das Bedürfnis der Menschen aus, den Entwicklungsweg der Seele und ihre schließliche Vereinigung mit dem Geist bildhaft zu begreifen. Die Seelenkräfte werden dabei stellvertretend durch Personen versinnbildlicht, ebenso wie die sie behindernden Kräfte und Mächte. Der Weg der Seele wird dabei sehr dramatisch als Kämpfen, Scheitern und Ringen dargestellt, wobei das gute Ende aber immer sichergestellt ist.
Die menschliche Seele ist in Bindungen vielfältiger Art gefangen. Die östliche Philosophie nennt diese Scheinwelt aus den Objekten der Begierde "Maya", das bedeutet "Täuschung".
Nach vielen Irrwegen erwacht aber schließlich die glühende Sehnsucht, die Fesseln der Täuschung und die beklemmende Unwissenheit zu durchbrechen. Diese Sehnsucht ist der Antrieb, der die Menschenseele durch die Dramen unendlicher Erfahrungen und Enttäuschungen, durch das Auf und Ab von Freude und Leid, Leben und Tod drängt.
Auf diesem Reifungs- und Erfahrungsweg erwacht in einem bestimmten Moment die Erkenntnis einer Welt des universellen Geistes, die im eigenen Herzen zu erfahren ist. Wird dieser inneren Erfahrung vertraut, so kann sie den Menschen dauerhaft von Maya befreien. Seine Seele hat dann die Entwicklung zu einer Geistseele vollzogen.
Internationale Schule des Goldenen Rosenkreuzes
Hohe Straße 75 A
53119 Bonn
Tel. 0228 698658

Über das Unternehmen
Das Lectorium Rosicrucianum (LRC) ist eine gnostische Geistesschule. Ziel ist die Verwirklichung des urchristlichen Einweihungsweges der Transfiguration. Zum LRC gehören Frauen und Männer, die eine Sehnsucht nach geistiger Lebenserneuerung in sich tragen.
Rosenkreuzer im Lectorium Rosicrucianum gehen einen praktischen spirituellen Weg, der ihrem Leben den lange gesuchten Sinn gibt. Der Ausgangspunkt für diesen Weg ist der göttliche Urkern im Menschen – das, was die Rosenkreuzer die „Rose des Herzens“ nennen.
Wer dieses innerliche Kraftzentrum einmal in sich selbst erfahren hat und zum leitenden Prinzip in seinem Leben macht, steht am Beginn eines eingreifendes Prozesses, der Transfiguration. Das ist die große Verwandlung des Menschen nach Seele, Geist und Körper. Die alte, sterbliche Persönlichkeit macht dabei nach und nach Platz für eine neue Beseelung, die aus ganz anderen Kräften genährt wird. Es sind nicht mehr die auf die Materie gerichteten, ichzentralen Kräfte, sondern Kräfte aus dem Gebiet des ursprünglichen Lebens, das den Tod nicht kennt.
Während dieses Prozesses der Transfiguration geht der „alte Mensch“ auf in einem neuen, geistigen Bewusstsein. Es ist der urchristliche Einweihungsweg, den Johannes im Neuen Testament so beschreibt: „Ich muss untergehen, der Andere muss wachsen.“ Der unsterbliche „Andere“ ist nicht in der Welt der Gegensätze zu Hause, sondern entstammt einer höheren Naturordnung, die vollkommen außerhalb der Begrenzungen von Diesseits und Jenseits liegt. Es ist die Geistseelenwelt, die ursprüngliche Schöpfung. Wer daran Anteil erhält, erfährt die Erkenntnis Gottes – die Gnosis – in sich selbst.
Rosenkreuzer sind Menschen, die die Stimme des „Anderen“ in ihrem innersten Wesen vernommen haben und das Licht der Gnosis aus innerer Erfahrung kennen. Sie stellen sich in den Dienst dieses „Anderen“ und geben dem Licht mehr und mehr Raum in ihrem Leben. Dadurch wird die Geburt eines neuen Bewusstseins ermöglicht, das durch das Licht von Seele und Geist geleitet wird. Das verwandelt den Menschen vollkommen. Dieser Prozess wird in der Bibel „Wiedergeburt aus Wasser und Geist“ genannt.
Das Ziel des Lectorium Rosicrucianum liegt ausschließlich auf spirituellem Gebiet und wird von den Schülern der Internationalen Schule des Goldenen Rosenkreuzes in ihrem eigenen Leben Schritt für Schritt verwirklicht. Das LRC verfolgt keinerlei gesellschaftliche, wirtschaftliche oder politische Ziele.