(openPR) Nachdem die Kieler Malerin Moon McNeill (54) sich zehn Jahre lang hauptamtlich für Umwelterkrankte eingesetzt hat - zu denen sie selber gehört - möchte sie zukünftig etwas für den buddhistischen Nonnenorden in Deutschland tun.
Nach der formellen Auflösung des Netzwerks umweltkranker Künstler, Creative Canaries, besteht das weltweit einmalige Künstler-Netzwerk jetzt nur noch informell fort. Viele Kontakte haben sich über die Jahre erhalten, aber die sozialen Netzwerke wie Twitter oder Facebook bieten für die Mitglieder der Creative Canaries attraktivere Möglichkeiten der Kommunikation. So zog die Netzwerkchefin Moon McNeill Mitte 2010 die Konsequenzen und möchte sich nun endlich einem Thema widmen, dem sie bereits seit 1980 viel Aufmerksamkeit gewidmet hat.
Die Begegnung mit Tibet beeinflusste Moon McNeill stark in Lebensführung und Handeln. Sie wurde 1980 Buddhistin und studierte einige Jahre Völkerkunde, Tibetologie und Volkskunde an der Universität Hamburg. Dort kam sie in Kontakt mit dem Tibetischen Zentrum in Rahlstedt - und mit der dort lebenden deutschen Nonne Carola Rohloff, die als Jampa Tsedroen mittlerweile einen Nonnenorden in Deutschland etabliert hat. Als Moon McNeill kürzlich durch einen Zufall an einen Artikel in der Zeitschrift "Buddhismus Aktuell" aus dem Jahre 2005 geriet und von diesem Projekt erfuhr, stand für sie sofort fest, womit sie ihre nächsten Lebensjahre verbringen möchte.
"Die Etablierung eines buddhistischen Nonnenordens in Deutschland unterstütze ich mit vollem Herzen." sagte sie und plant, zukünftig 25% sämtlicher Einnahmen aus Bild- und Buchverkäufen zu Gunsten des Rahlstedter Nonnenordens zu spenden. "Nonnen sollten nicht unter unwürdigen Zuständen leben müssen! Sie leisten wertvolle Arbeit in unserer Gesellschaft, aber sie enthalten nach buddhistischer Tradition keinen Lohn. Sie leben von Spenden. Was bei schwerer Erkrankung und im Rentenalter geschieht, wenn man einfach mehr Bedarf an Medikamenten und ähnlichem hat, darf nicht ungeklärt bleiben." sagte McNeill. Da der in Rahlstedt gegründete Nonnenorden bislang einmalig in Europa ist und auch Moon McNeill aus eigener Anschauung weiß, was es heißt, einmal mit Altersarmut konfrontiert zu werden, möchte sie hier helfen.
"Für mich ist die Begegnung mit den Tibetern und dem tibetischen Zentrum zu einem Wendepunkt meines Lebens geworden." sagte McNeill. "Ich habe durch den tibetischen Buddhismus viel Inspiration und Lebenshilfe erhalten. Ich bin dankbar, dass ich nun auf meine bescheidene Weise etwas zurückgeben kann." Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass zahlreiche Menschen Moons Unterfangen unterstützen werden, indem sie ihre Bilder und ihr kürzlich erschienenes Buch kaufen.
Weitere Informationen zum Hamburger Nonnenorden bietet die Webseite http://buddhistisches-frauenkloster.de/hhrahlstedt.html












