(openPR) Analysten der IDC prognostizieren, dass die weltweiten Geschäfte mit BI-on-Demand-Lösungen bis 2015 jährlich über 20 Prozent wachsen werden. Damit würde das Software-as-a-Service (SaaS)-Segment des BI-Marktes drei Mal so schnell wachsen wie das Gesamtgeschäft mit Analysewerkzeugen.
Das Beratungsunternehmen actinium consulting hat mit Experten der Branche analysiert, welche Vorteile, Herausforderungen und auch Chancen der Trend Cloud Computing in der BI-Branche mit sich bringt und welche Rolle die Schlüsselfaktoren „Use on Demand“, „Pay per Use“ und „Skalierbarkeit“ spielen.
Ist die Cloud reif für BI ?
Während sich Cloud Computing Services in Anwendungsbereichen wie Customer Relationsship Management (CRM) bereits etabliert haben, hinkt der BI-Markt aktuell noch ein wenig nach, attestieren die Analysten von Forrester Research.
Zuversichtlich stimmen aber die intensiven Anstrengungen von Microsoft mit der Azure Plattform für Windows und SQL Server, den Cloud Markt kräftig aufzumischen. „Das IT Plattform Service in der Wolke umfasst Computing Services ( Windows Azure), Datenbank Services (SQL Azure) sowie ein Bus System (Azure AppFabric), welches die unterschiedlichen Software und Service Komponenten miteinander verbindet“, erklärt Guntram Rainer, Microsoft Österreich.
Herausforderung und Chance
„Die Herausforderung besteht vor allem darin, große Datenmengen bei relativ geringen Bandbreiten im Internet, in die Cloud zu transferieren. Abhilfe können dabei Hybrid Modelle schaffen, bei denen das BI-Front-End und eventuell ein analyserelevanter Datenausschnitt in der Cloud und der Großteil der Datenmengen lokal gehalten wird, wie bei Azure AppFabric“, erläutert Gregor Zeiler, Geschäftsführer der actinium consulting gmbH.
Als größte Chance wird vor allem die Vorkonfiguration von BI-Lösungen und die damit verbundene schnellere Implementierungszeit gesehen. Durch die bestens abgestimmten Software- und Hardwarekomponenten entfällt die Grundkonfiguration von BI-Lösungen.
Datenschutz und Sicherheit
Grundsätzlich wird die Datenhaltung von der österreichischen Rechtsordnung geografisch nicht eingeschränkt. Dennoch müssen den Regeln des Datenschutzgesetzes Folge geleistet werden.
Im Datenschutzgesetz der EU ist klar festgehalten, dass personenbezogene Daten im europäischen Raum bleiben müssen. „Fast alle großen Cloud Service Provider tragen diesem Umstand Rechnung und garantieren die Datenhaltung in europäischen Rechenzentren. Das gilt auch für Daten die für BI verwendet werden.“, beruhigt Damianos Soumelidis, Geschäftsführer von Hexa Business Services.
So wie bei anderen IT-Konzepten birgt auch das Cloud Computing ein gewisses Sicherheitsrisiko. Dem kann man durch die Aufteilung der Verantwortungen zwischen Kunden und Provider und der Klärung der juristischen Fragestellungen entgegenwirken.
Die gesamte Analyse der Experten kann im Webblog (http://www.markbench.info) von Mark Bench, dem Chef Analysten von actinium, nachgelesen werden.







