(openPR) Strand und Regenwald direkt neben dem Bungalow
Neue Luxuslodge auf Madagaskar
Die neueröffnete Manafiafy Beach & Rainforest Lodge liegt direkt an der malerischen Südostküste Madagaskars und bietet mit ihrem Konzept der “Barefoot Luxury” ein besonders Erlebnis für Urlauber, die eine noch kaum erschlossenen Region der Insel im Indischen Ozean entdecken möchten.
Das namensgebende Fischerdorf Manafiafy war einer der ersten Orte, an dem die portugiesischen Seefahrer im Jahr 1613 vor Anker gingen. Bereits damals zog die ruhige und von zahlreichen Inseln umrandete Küste Abenteurer an.
Die Manafiafy Beach and Rainforest Lodge bietet sechs Bungalows direkt am Rande des Regenwaldes und liegt nur ein paar Schritte von der traumhaften Bucht entfernt. Dabei bettet sich das Anwesen fast unbemerkt in die natürliche Umgebung ein: Die Bungalows sind aus naturbelassenen Materialien wie Holz, Stein und den Blättern der Ravinala-Palme, dem madagassischen Nationalbaum, errichtet. Und auch für die nachhaltige Energieversorgung ist gesorgt: Die gesamte Lodge wird mit Sonnenenergie betrieben. Jeder Bungalow bietet zudem eine großzügige Terrasse mit Sun Bed, Outdoor-Dusche und einer Hängematte, von der die Gäste einen grandiosen Blick über die Bucht genießen können. Für das leibliche Wohl ist in dem lodgeeigenen Ravinala-Restaurant mit weitläufiger Terrasse und Innenbereich gesorgt.
An Aktivitäten bietet die Manafiafy Beach and Rainforest Lodge unter anderem kostenlose Exkursionen zu den Lemuren in den umgebenden Küstenregenwäldern, Birdwatching-Touren in die Mangroven- und Feuchtgebiete sowie Ausflüge zur Walbeobachtung. Zwischen Mitte Juni und Mitte Dezember findet die jährliche Wanderung der Buckelwale statt: Die Gäste können von einer eigens errichteten knapp fünf Meter hohen Aussichtsplattform die bis in Küstennähe kommenden Wale beobachten oder je nach Seegang auch per Boot näher an die Meeresriesen heranfahren.
Weitere Informationen unter:
www.madagascar-tourisme.com
Geh’ dahin, wo die Vanille wächst
Die madagassische Vanilleküste und ein Hotspot der Artenvielfalt
Madagaskar ist das Land der Vanille. Fast 80 Prozent der weltweiten Ernte stammen von der viertgrößten Insel der Welt. Das Hauptgebiet des Vanilleanbaus befindet sich an der Nordostküste Madagaskars zwischen den Städten Antalaha und Sambava. Diese reizvolle Region gehört noch zu den relativ wenig bereisten Gebieten Madagaskars, obwohl sie sich vor den bekannteren Gebieten nicht zu verstecken braucht.
Die Städte Antalaha und Sambava liegen im Herzen dieses Gebietes und sind erfüllt vom Duft der Vanille und weiteren dort angebauten Pflanzen wie Kaffee, Gewürznelken und Pfeffer. Nach den Anfangsbuchstaben der Städte Sambava, Antalaha, Vohémar und Andapa wird diese Region auch SAVA genannt. Antalaha war dabei einst die reichste Stadt Madagaskars, was sich bis heute in prunkvollen Bauten erhalten hat. Eine Attraktion ist außerdem die mit fast 5.000 Hektar größte Kokosplantage des Indischen Ozeans in der Nähe Sambavas. Die Verbindung zwischen beiden Städten bietet eine wunderbare, abwechslungsreiche Landschaft mit unberührten Wäldern, große Reisfeldern und reizvolle Graslandschaften.
Im Hinterland der Vanilleküste befindet sich der Marojezy-Nationalpark. Bereits 1952 wurde das Gebiet unter Schutz gestellt. 1998 wurde ihm der Status eines Nationalparks zuerkannt und seit 2007 darf sich das Reservat UNESCO-Weltnaturerbe nennen. Es umfasst heute 602 km2, die zwischen 90 und über 2.100 Höhenmetern verteilt sind. Der Marojezy-Nationalpark ist das regenreichste Urwaldgebiet Madagaskars und eines der artenreichsten Biotope der ganzen Welt. Hier finden sich elf Lemurenarten, unter anderem der seltene Seidensifaka, über 100 Vogelarten, fast 150 Spezies an Reptilien und Amphibien sowie hunderte Farnarten und fast drei Dutzend Palmarten.
Im Park werden Touren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden angeboten: Von der zweitägigen Wandertour bis zum Berggipfel der gleichnamigen Marojejy mit Übernachtung in einfachen Hütten bis zu kleineren Teilstrecken, die in zwei bis drei Stunden bewältigt werden können. Dabei geht es unter anderem zu den Humbert-Wasserfällen, die zu Ehren des ersten Botanikers, der das Gebiet im Jahr 1948 erkundet hat, benannt sind.
Die Vanillepflanze ist eine Orchideenart und stammt ursprünglich aus Mexiko und Zentralamerika, wo sie von verschiedenen Bienen- und Kolibriarten bestäubt werden. Diese kommen jedoch auf Madagaskar nicht vor, so dass hier der Mensch die Fortpflanzung der Vanille sicherstellen muss, indem Arbeiter jede einzelne Blüte per Hand bestäuben. Dieser aufwändige Anbau macht die Vanille so begehrt und vor allem teuer.
Bildquelle (Seidensifaka): Erik R. Patel
Weitere Informationen unter:
www.marojejy.com
http://travel.marojejy.com/
Im Boot durch die Berge
Bootstouren im Pays Betsileo
Das südliche Hochland Madagaskars um die Stadt Fianarantsoa ist die Heimat des Volkes der Betsileo. Das Gebiet ist von zahlreichen Flüssen durchzogen, auf denen sich in traditionellen Piroggen-Booten dieser schöne Landstrich erkunden lässt.
Bei einer Tagestour geht es vom Ort Mahasoabe, 25 km östlich von Fianarantsoa, auf dem Fluss Mahatsiatra bis nach Lihimena zu den einzigen Teeplantagen Madagaskars bei Sahambavy. Auf dem Weg dorthin erleben die Reisenden die wunderschöne Landschaft und lernen das Leben der einheimischen Bevölkerung kennen. Die Tour einschließlich Hin- und Rücktransport nach Fianarantsoa, Reiseführer, Bootsmiete, Mittagessen und Picknick ist für 90.000 Ariary (etwa 32 Euro) pro Person buchbar.
Die Bootstour ist auch auf einem kleineren Nebenfluss möglich. Hierbei können die Gäste zahlreiche kleine Kunsthandwerksateliers besuchen und haben einen schönen Ausblick auf die Altstadt von Fianarantsoa. Zurück in die Stadt geht es dann mit dem Bus oder per Rad
Weitere Informationen unter:
www.madagascar-tourisme.com
Wussten Sie schon, …
… dass die Nationalpflanze Madagaskars, die Ravinala-Palme, auch Baum der Reisenden genannt wird? In ihren Blättern speichert die Palme mehrere Liter klares Wasser, die bereits so manchen Abenteurer nach einer langen Seefahrt vor dem Verdursten gerettet haben.










