(openPR) Pressetermin:
29. Oktober 2010, 16 Uhr
Workshopzeiten:
29.10. 16 - 20 Uhr
30.10. 9:30 - 18 Uhr
31.10. 9:30 - 16 Uhr
Ort: Nachbarschaftsgärten e.V.
Josephstraße 27
04177 Leipzig-Lindenau
Kursgebühr: 56,- Euro (plus 24,- Euro Material)
Anlässlich des Designfestivals Designers’ Open präsentiert der Berliner Architekt Le Van Bo gemeinsam mit den Nachbarschaftsgärten e.V. (Verbund Offener Werkstätten) das soziale Designprojekt „Hartz IVMöbel“.
In einem Tischlerkurs können Interessierte die Bauentwürfe des Architekten kennenlernen und den 24 Euro Chair bauen.
"Konstruieren statt konsumieren" lautet die Philosophie, die hinter dem Open Source Projekt steckt. "Der 24 Euro Chair kostet 24 Euro an Material und kann in 24 Stunden gebaut werden", so Le Van Bo, der selbst einmal für viele Jahre auf Sozialhilfe angewiesen war "der besondere Charme dieses Selbstbaumöbels liegt darin, dass er aus einem Brett vom Baumarkt gemacht wird." Der Entwurf ist inspiriert von Bauhaus Klassikern von Mies Van der Rohe, Marcel Breuer und Erich Dieckmann. "Der Workshop stellt die Idee der Eigenarbeit in den Vordergrund. Selber Hand anlegen und neues Wertgefühl dem Selbstgemachten gegenüber fließen hier zusammen" ergänzt Tom Hansing, der als Förderer des Verbundes Offener Werkstätten diesen Workshop organisiert hat "es gibt viele Offene Werkstätten, die jedermann und jederfrau für ein faires Entgeltnutzen kann, um Möbel selber zu bauen oder zu restaurieren oder sich ein Shirt selbst zu bedrucken, zu nähen, etwas aus Metall zuschweißen, zu töpfern oder sein Fahrrad zu reparieren. Offene Werkstätten bieten Freiraum zum Selbermachen."
Der Kurs wird von Tischlerin Sigrid Hanisch angeleitet, die die "Offene" Holzwerkstatt der Nachbarschaftsgärten e.V. betreibt. Der Wochenendkurs kostet 80 Euro. Den Bauplan gibt es kostenlos.
"An diesem Workshop macht keiner Gewinn" sagt Le Van Bo "mit den Einnahmen finanzieren wir die Kosten des Projektes." Tom Hansing ergänzt: "Glücklicherweise unterstützen uns vereinzelt Firmen wie Bessey mit Schraubzwingen oder der Toom-Baumarkt Leipzig mit Material. Sonst wäre der Workshop so nicht möglich."











