(openPR) Burnout avanciert in Deutschland zu einem Gesellschaftssyndrom. Doch wen trifft es? Wie erkenne ich, ob ich betroffen bin und was kann ich dagegen tun?
Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten, bis der Arzt kommt. Und noch weiter.
Psychische Erkrankung steht laut „Deutsche Rentenversicherung“ mit 37,7% an erster Stelle als Ursache für Frühverrentung.
Burnout betrifft ganz besonders kreative, feinfühlige und sehr engagierte Menschen. Menschen, die einen sehr hohen Anspruch an sich selbst und ihre Leistungen haben.
In höchstem Maße motiviert, sind sie bereit sich mit aller Kraft und eisernem Willen für z.T. hohe idealistische Ziele einzusetzen.
Oft jedoch müssen diese Menschen erfahren, dass ihre Vorstellungen und Erwartungen
nicht von ihrer Umgebung oder ihrem Arbeitgeber geteilt werden.
Die Anerkennung und Bestätigung, die ihnen ihrer Meinung nach für ihren überdimensionalen Einsatz zustünden, werden ihnen nicht oder nur in bescheidenem Maße zuteil.
Enttäuschung und Frustration sind die Folge, die sich auch bald in körperlicher Symptomatik niederschlägt.
Doch woran erkenne ich, ob ich von Burnout betroffen bin? Wann ist es Zeit, sich Hilfe zu suchen?
Der Verlauf bei schwerwiegenden Stresserkrankungen ist nicht typisch oder linear.
Dennoch lassen sich eindeutige Symptome festmachen, die in verschiedener Ausprägung, aber auf jeden Fall immer wiederkehrend, auftreten.
Dazu gehören: chronische körperliche, soziale und emotionale Erschöpfungszustände, dauerhafte innere Anspannung, ständige Müdigkeit, Bluthochdruck, Herzrasen, Tinnitus und Hörsturz, Schlafstörungen, permanente Kopf- und Rückenschmerzen sowie Magen-Darmprobleme, Depressionen, übermäßige Gereiztheit usw.
Um nachhaltige gesundheitliche Schäden zu vermeiden, sollte beim Auftreten dieser Symptome unbedingt schnellstmöglich professionelle Hilfe aufgesucht werden.
Lösungsorientierte Beratung kann auf dem Weg in ein ausgeglichenes Leben Erstaunliches leisten.
In der lösungsorientierten Beratung wird der Fokus ausschließlich auf die vom Klienten positiv erlebten Ereignisse gelegt. Dies mit dem Ziel, sie zu verstärken und schrittweise ein Gefühl dafür zu schaffen, wie gut sich die Lösung des Problems anfühlt. Auf langwierige Analysen dessen, wie es zu dieser Situation gekommen ist, wird ausdrücklich verzichtet, um schnell und erfolgreich zu den gewünschten positiven Ergebnissen zu kommen.
Lösungsorientierte Beratung ist somit ein Ansatz, der sich positiv in die Zukunft richtet und Wege
aufzeigt, wie jeder zu einem ausgewogenen, gesunden Leben finden kann.
Sandra Sopp-Ehlting











