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STUDIE ZEIGT, DASS DATENBANKEN UNZUVERLÄSSIG SIND

27.10.201010:13 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Europäische Unternehmen wissen, was mit Datenbanken und Daten zu tun ist, haben aber Probleme mit der Umsetzung


Frankfurt, 27. Oktober 2010 – Eine neue Studie der Informatica Corporation, der weltweiten Nummer eins als führender unabhängiger Anbieter von Software für die unternehmensweite Datenintegration, zeigt, dass die Nutzung von Datenbanken seit den ersten Anfängen große Fortschritte gemacht hat. So haben 99 Prozent der großen europäischen Unternehmen in Großbritannien, Frankreich und Deutschland heute ein klar definiertes Geschäftsprozess-Design für ihre Datenbanken und das Datenmanagement. Dies ist jedoch nur die offizielle Version. Es ist ganz offensichtlich, dass es immer noch eine deutliche Differenz gibt zwischen den Richtlinien und der Praxis. 88 Prozent der Vertriebs- und Marketing-Manager sowie 86 Prozent der befragten IT-Manager antworteten unisono, dass die Unternehmensdatenbanken gravierende Mängel aufweisen.



Weitere Ergebnisse zeigen eine breite Übereinstimmung zwischen den IT-Managern und den Vertriebs- und Marketing-Managern bezüglich der Ziele und Prioritäten bei Datenbanken: nämlich 100 Prozent akkurate Informationen zu liefern. Um diese aktuellen Informationen den Anwendern zur Verfügung stellen zu können, müssen die Datenbanken selbstverständlich immer uptodate sein. Hier gibt es jedoch eine offensichtliche Kluft zwischen dem, was die Regeln vorschreiben und dem, was die Datenbanken tatsächlich liefern. So sind 80 Prozent der Vertriebs- und Marketingmanager nicht völlig überzeugt davon, dass die Informationen, die sie aus der Unternehmensdatenbank erhalten ganz uptodate und akkurat sind. Bei den IT-Managern ist es die alarmierende Zahl von 83 Prozent, die ebenfalls dieser Ansicht sind.

Es gibt zudem eine deutliche Korrelation zwischen dem Dienstalter der Befragten und ihrer Beurteilung der Unternehmenserfolge bei der Einhaltung der Datenbank- und Datenmanagement-Zielvorgeben. Allgemein gilt: je dienstälter die Angestellten sind, umso weniger Bezug haben sie zu den Fakten, die die Einhaltung der Zielvorgaben bestimmen. Insbesondere Marketingmanager auf Leitungs- (20 Prozent) oder Senior Manager- (16 Prozent) Ebene glauben, dass ihr Unternehmen die Datenbankvorgaben perfekt umsetzt. Bei den Managern auf mittlerer Ebene sind dies dagegen nur 4 Prozent. Die gleiche Gewichtung findet man bei den IT-Managern: Mehr IT-Manager auf Leitungs- (45 Prozent) und Seniormanagement-Ebene (15 Prozent) glauben, dass ihr Unternehmen die Datenbankvorgaben perfekt umsetzt, bei den Managern auf mittlerer Ebene sehen dies nur 6 Prozent so.

“Datenmanagement ist eine der größten Herausforderungen, denen sich Unternehmen stellen müssen, um den strategischen Vorteil ihrer Informationsressourcen nutzbar machen zu können“ sagt Mark Seager, Vice President Technologie EMEA bei Informatica. Es ist sehr ermutigend zu sehen, dass dies in Europa nun gut verstanden wird. Aber wenn die Unternehmen nicht anfangen die Theorie in die Praxis umzusetzen, wird ihnen diese Erkenntnis wenig praktischen Nutzen liefern. Unternehmen müssen vernünftige und einheitliche Regeln mit den richtigen Technologien kombineren und sicherstellen, dass beide jederzeit genutzt werden.“

Aus den Ergebnissen wird ebenfalls sichtbar, dass es zwischen den drei Ländern, in denen die Umfrage stattfand, Unterschiede gibt. So beurteilen die französischen Vertriebs- und Marketingmanager die Einhaltung der Datenbankmanagement-Zielvorgaben mit 21 Prozent am positivsten (Deutschland: 4 Prozent; Großbritannien: 10 Prozent).

Dr. Cherry Taylor, Geschäftsführerin bei Dynamic Markets fügt hinzu: „Dies könnte ein Anhaltspunkt dafür sein, dass die Datenbankmanager der französischen Unternehmen effizienter arbeiten, obgleich die Statistiken zeigen, dass sie bei weitem am längsten brauchen, um Informationsabfragen zu beantworten. Vielleicht es es deshalb auch angebracht, die Service-Levels in diesen Unternehmen genauer zu betrachten.“

Über die Studie “Das Dilemma des Dateneigentums”
Die Studie wurde von Informatica in Auftrag gegeben und vom unabhängigen Marktforschungsinstitut Dynamic Markets durchgeführt. Es wurden insgesamt 300 Vertriebs- und Marketingmanager sowie 301 IT-Manager in Großbritannien, Frankreich und Deutschland befragt. In allen Fällen bestätigten die Befragten, dass sie Manager der mittleren oder oberen Führungsebene sind und dass ihre Organisation mindestens 250 Angestellte hat.

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