(openPR) Nach dem Staubsaugerprinzip säubern Straßenkehrichtfahrzeuge große Flächen. Grobe Verunreinigungen werden dabei im Staubbunker abgeschieden während der Feinstaub größtenteils wieder ausgeblasen wird. Das führt zu einer Aufkonzentration von Feinstaub und damit zu einer unerwünschten Umweltbelastung.
Von den Fahrzeugherstellern wurden deshalb in der Vergangenheit, als zusätzliche Option, pneumatisch abreinigbare Feinfilterstufen angeboten. Die hohen Investitionskosten und die technischen Einschränkungen der aufwendig nach geschalteten Feinfilter haben meist eine Anschaffung verhindert. Die Masse der im Einsatz befindlichen Straßenkehrichtfahrzeuge werden noch heute ohne Feinfilter betrieben.
Eine technisch und wirtschaftlich überzeugende Lösung ist das neue EURO-Einhausungs-Filter. Die Feinfilterstufe besteht aus einem rechteckigen Filtergehäuse das in dem aufklappbaren Aufbau des Fahrzeugs eingebracht wird. Beim Schließen des Aufbaus senkt sich das EURO-Einhausungs-Filter über den Ausblasstutzen der Turbine und filtert die Abluft vierseitig ausblasend. Die Filterabteilungen sind werkzeugfrei, bei hochgeklapptem Aufbau zugänglich und können mit wenig Wartungsaufwand wahlweise mit Grob- oder Feinfiltern bestückt werden.
Für einen Feldversuch wurden bei dem Betreiber RGM drei Fahrzeuge mit dem EURO-Einhausungs-Filter nachgerüstet. Herr Günter von RGM hat maßgeblich an der Konzeption mitgewirkt. Nach nunmehr 14 Monaten Erfahrung im ununterbrochenen 12 Stunden Tageseinsatz, auf dem Gelände der Norddeutschen Affinerie, hat sich das kostengünstige EURO-Einhausungs-Filtersystem bewährt. Neufahrzeuge werden bereits mit dem EURO-Einhausungs-Filter bestellt.
Feinstaub ist ein Gesundheitsrisiko. Die Nachfrage nach Technik zur Luftreinhaltung steigt. Das NEU entwickelte Einhausungsfilter mit integrierter Feinfilterstufe ist speziell für Straßenreinigungsfahrzeuge konzipiert die mit angemessenen Aufwand einen höchstmöglichen Wirkungsgrad in der Vermeidung von Feinstaub erzielen müssen. Namhafte Dienstanbieter haben ihr Interesse bereits angemeldet. Auch im Bereich der Kommunen besteht ein Interesse an einer kostengünstigen Lösung gegen Feinstaubaufwirbelungen.













