(openPR) Studie zur Partnersuche ausgewählter Berufe
Berlin, 25.10.2010. Die Persönlichkeit bestimmt die Berufswahl, das ist bekannt. Welche Rückschlüsse der Beruf auf die Partnerwahl zulässt, untersuchte die eDarling Studie „Beruf und Partnersuche 2010“. Banker legen beispielsweise Wert auf Partnerinnen mit hohen ethischen Werten, Unternehmer wollen mit ihren Partnerinnen über Gefühle reden und Krankenschwestern suchen Romantik.
Die Studie „Beruf und Partnersuche 2010“ basiert auf der anonymen Auswertung von 24.382 Persönlichkeitstests von eDarling Mitgliedern. Die Daten sind im Vergleich zu klassischen Online-Untersuchungen als verlässlicher zu bewerten, da bei Persönlichkeitstests die Befragten motivierter sind, im eigenen Interesse ehrlich zu antworten. Zudem liegen die Fallzahlen wesentlich höher als bei vergleichbaren Studien. Das Ziel der Studie war nicht die Repräsentativität, sondern eine hohe Aussagekraft für ausgewählte Aspekte.
Untersucht wurden 20 Berufe, bei zehn Berufen erfolgte ein Geschlechtervergleich. Beleuchtete Aspekte waren Erwartungen an eine Beziehung und den Partner, aber auch Selbsteinschätzungen.
Auswahl der Ergebnisse
• Journalisten legen viel Wert auf Bildung und Attraktivität der Partnerin.
• Banker wollen Partnerinnen mit hohen ethischen Werten.
• Unternehmer suchen Partnerinnen, mit denen sie über ihre Gefühle
sprechen können.
• Beamten ist die Energie und Abenteuerlust nicht so wichtig, wie
anderen Berufsgruppen.
• Lehrer stellen keine großen Ansprüche bei der Partnersuche, mit
Ausnahme des Bildungsstands des Partners.
• Piloten dagegen sind sehr anspruchsvoll. Ihr Image prägt auch die
Partnerwahl: Ihre Partnerinnen sollten voller Energie und
Abenteuerlust sein, aber auch einen hohen Bildungsgrad haben.
• Models legen großen Wert auf einen attraktiven und abenteuerlustigen
Partner an ihrer Seite.
• Krankenschwestern haben eine vergleichsweise stärkere Sehnsucht
nach Romantik als andere Frauen, sind aber ansonsten
verhältnismäßig bescheiden.
• Landwirten ist es wichtig, dass ihre Partnerin romantisch veranlagt ist
und ihnen ihre Fehler verzeihen kann.
• Die Untersuchung der Geschlechterunterschiede zeigte: Frauen ist in
einer Beziehung ihr Freiraum wichtiger als Männern, sie legen
tendenziell mehr Wert auf sexuelle Harmonie und würden eher einen
Partner mit Kind akzeptieren.
Es wurden gleichermaßen ungewöhnliche Ergebnisse gewonnen und bestehende Vorstellungen bestätigt. Diplom-Psychologin Felicitas Heyne bewertet in der Studie die Ergebnisse und gibt Erklärungen.
Eine wichtige Erkenntnis: Das Image des Berufsbildes beeinflusst offenbar stark die Erwartungshaltung an den Partner und die Selbsteinschätzung seines „Marktwertes“.
Zum Aspekt sexuelle Harmonie erklärt beispielsweise Diplom-Psychologin Felicitas Heyne: „Dass Frauen durchschnittlich mehr Wert auf sexuelle Harmonie legen, liegt meines Erachtens daran, dass es für Männer a priori in der Regel einfacher ist als für Frauen, eine befriedigende Sexualität zu erleben. Die weibliche Sexualität ist komplexer und daher auch störanfälliger als die männliche - insofern tun Frauen sehr gut daran, sich ihren Partner hier sorgfältiger zu wählen als die Männer.“
Bei einer Frage sollten eDarling Mitglieder die eigene Attraktivität einschätzen. Hierbei war auffällig, dass die Berufsgruppen, die sich selbst als gutaussehend einstuften (Flugbegleiterinnen 85%; Models 83%) auch höhere Ansprüche an den Partner hatten. Hierzu stellt Heyne fest. „Je mehr man selbst zu bieten hat - in Sachen Attraktivität, Status usw. -, umso „teurer“ kann man sich selbst auch verkaufen.“
Die Studie samt Berichtsband sowie grafischer Aufbereitung sind erhältlich unter den URL
https://www.edarling.de/sites/www.edarling.de/files/edarling_studienbericht_berufe_partnersuche_2010.pdf
und
https://www.edarling.de/sites/www.edarling.de/files/edarling_schaubilder_studie_berufe_partnersuche_2010.pdf
Über Felicitas Heyne
Die Co-Autorin Felicitas Heyne ist eine der bekanntesten Psychologinnen Deutschlands und erfolgreiche Buchautorin. Ihr aktuelles Buch „In 90 Tagen zu Traummann“ befasst sich mit der Partnersuche im Internet. In zahlreichen Artikeln, Radio- und TV-Auftritten hat sie zu psychologischen Themen Stellung bezogen. Sie ist International Affiliate der American Psychological Association (APA) und Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Psychologen (BDP).












