(openPR) Bernburg, 22. Oktober 2010. Die Schwenk Dämmtechnik GmbH & Co. KG aus dem oberbayerischen Landsberg am Lech hat heute offiziell ihr neues Glaswollewerk in Bernburg in Sachsen-Anhalt eröffnet. Rund 120 Millionen Euro hat das Unternehmen in sein neues Dämmstoffwerk investiert. Für die Region jedoch sehr viel wichtiger: Schwenk hat 178 neue Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen. Daher betonte auch Dipl.-Ing. Gerhard Hirth, Geschäftsführer der Schwenk Unternehmensgruppe in seiner Eröffnungsrede, dass es weit mehr als eine strategische Entscheidung war, in Ostdeutschland zu investieren.
„Mit unserem Dämmstoffwerk in Bernburg wollen wir ganz bewusst den Standort Ostdeutschland stärken“, erklärt Hirth. Er betonte, dass sich Schwenk im Osten Deutschlands sehr wohlfühle: „Mit Wohlfühlen meine ich das stets offene Ohr, das positive Entgegenkommen und gegenseitige Verständnis.“
„Was wirklich zählt, sind die Menschen dahinter“
Ein wichtiges Standbein sind auch die Mitarbeiter vor Ort, so Hirth: „Wir haben eine Mannschaft aufgebaut, die lernbegierig und engagiert zu Werke geht. Gerade die Förderung junger Menschen und deren Ausbildung ist eine der Grundphilosophien unseres Unternehmens. Die Politik fordert mehr Fachkräfte, wir bilden unsere eigenen aus“, betont er. Dass sich viele Unternehmen scheuen, in Ostdeutschland zu investieren, bleibt für Hirth ein Rätsel: „Der Standort ist für uns höchst attraktiv: Wir haben große Entwicklungspotenziale, eine hervorragende Infrastruktur und gut ausgebildete Fachkräfte.“
Von Ostdeutschland aus will Schwenk auch Osteuropa erobern
Zudem war die Entscheidung für den Standort Ostdeutschland auch ein strategischer Schachzug. Die Nähe zu Osteuropa bietet dem Familienunternehmen in fünfter Generation günstige Vertriebswege und weitere Expansionsmöglichkeiten im harten Wettbewerb. Hirth betonte die Belebungstendenzen auf dem osteuropäischen Markt, hier erwarte er „eine auskömmliche Nachfrage“. Auch Dipl.-Ing. Jörg-Michael Krichel, Geschäftsführer der Schwenk Dämmtechnik, erläuterte die Bedeutung des osteuropäischen Markts: „Wir sind bereits mit Werken in Polen, Ungarn und der Tschechischen Republik vertreten. In den nächsten Jahren möchten wir unsere Marktpräsenz weiter ausbauen. Durch unseren neuen Standort in Bernburg ergeben sich für uns neue Absatzmärkte.“ Schwenk strebe an, neben der seit Jahren führenden Position in den EPS Dämmstoffen in Deutschland und weiteren europäischen Ländern, auch das Marktsegment der Glaswolle zu erobern.
Auch Bund und Land unterstützen den Bau des Dämmstoffwerks
Rund 120 Millionen Euro Investitionen sind in das neue Schwenk Dämmstoffwerk in Bernburg geflossen. 22,5 Millionen Euro davon sind Mittel aus Fördertöpfen zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe.
Innovative Produktentwicklungen für eine bessere Energiebilanz
Mit dem neuen Dämmstoffwerk positioniert sich Schwenk auch klar zu den Themen Energie und Umweltschutz. Die innovativen Produktentwicklungen machen energieeffiziente Sanierungen kostengünstig und einfach. „Drei Viertel aller Gebäude in Deutschland stammen noch aus der Zeit vor der ersten Wärmeschutzverordnung – sie sind also stark sanierungsbedürftig. Mit unseren Produkten tragen wir einen großen Teil dazu bei, dass weniger CO2 in die Atmosphäre ausgestoßen wird“, erklärt Krichel. Ziel der Bundesregierung ist es, bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. „Das ist mit den bisherigen finanz- und ordnungspolitischen Instrumenten nicht zu erreichen“, prophezeit Krichel. „Es ist nur konsequent, den Energiebedarf von Gebäuden durch Dämmmaßnahmen auf ein wirtschaftlich vertretbares Minimum zu reduzieren.“
Auch die Politik betont die Rolle der Industrie beim Thema Umweltschutz
Im Juli 2008 legten der damalige Bundeswirtschaftsminister Michael Glos und Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff den Grundstein. In seiner Rede betonte Glos, wie wichtig eine solide Gebäudedämmung beim Thema Energie ist: „Konsequentes Energiesparen funktioniert nur, wenn wir den Gebäudesektor einbeziehen. Gebäude haben mit mehr als 40 Prozent einen erheblichen Anteil am gesamten Energieverbrauch.“ Auch Hirth stimmte dem damaligen Bundeswirtschaftsminister zu: „Nur mit hocheffizienten Produkten können die ehrgeizigen Energieeinspar- und Klimaziele erreicht werden.“











