(openPR) Eine Jury, bestehend aus Kulturschaffenden, Journalisten und Literaturwissenschaftlern gab am vergangenen Mittwoch bekannt, welche Bücher es auf die diesjährige Lange Liste der Schweizer Literaturperle geschafft hat. Die Lieste besteht aus 30 deutschsprachigen Werken, "die es sich zu lesen lohnt", so die Jury.
Harald Nicolas Stazol, freier Autor und Journalist aus Hamburg, veröffentlichte zu Beginn 2010 im Plöttner Verlag den Roman "Porcella" und landete damit jetzt auf eben jener Langen Liste der Schweizer Literaturperle 2010.
"Porcella" erzählt drei Geschichten in einer - und alle drei handeln recht eigentlich von der Liebe: Da ist Antoine Tessen, der mysteriöse und zeitlose Deutsche, der zugleich der größte lebende Porzellan-Künstler ist. Als er Marguerite trifft, eine New Yorker Galeristin, schickt sich der geheimnisvolle Künstler an, noch einmal mit zarten Federstrichen zarteste Bande zu knüpfen und beginnt bei den Sitzungen für Marguerites Figur seine Lebensgeschichte zu erzählen, die untrennbar mit der Historie des Porzellans verbunden ist.
Drei Liebesgeschichten birgt dieses Leben, drei Geheimnisse, doch das größte Mysterium bleibt die Figur Antoine Tessen selbst.
So urteilte die Presse:
"Virtuos gleicht der erfahrene Journalist Stazol in seinem Debüt die Sprache der Materie an und greift ein in der Literatur bisher wenig beachtetes Thema gekonnt auf." (ekz)
"Dem Hamburger Kultur-Journalist Harald Nicolas Stazol gelingt in Porcella das gleichsam alchemistische Kunststück, aus dem 'Weißen Gold' eine spannende Story zu gewinnen." (General Anzeiger)
Aus der Langen Liste werden am 8. November um 19 Uhr schließlich die fünf besonderen Literaturperlen präsentiert - und vielleicht gelingt ihm das Kunststück als Hamburger Autor, der über Meißner Porzellan schreibt, von der Schweiz aus ganz groß rauszukommen.








