(openPR) seniofon erhält Kassenzulassung für erstes Hausnotrufgerät ohne Telefonanschluss -
Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) hat das GSM- Hausnotrufsystem „seniofon 2.0“ als Pflegehilfsmittel zugelassen. Damit ist das seniofon 2.0 das erste Hausnotrufgerät ohne Telefonanschluss, dessen Kosten von den Pflegekassen übernommen werden.
Das seniofon 2.0 GSM eröffnet neue Wege, Kunden mit Hausnotruf zu versorgen. Immer mehr Hausnotrufkunden verfügen entweder nur noch über einen Mobilfunkanschluss oder Internet-Telefonie. Dadurch wird der Einsatz von klassischen Hausnotrufgeräten unmöglich oder zumindest erschwert. Durch das seniofon-Notrufgerät mit Handy-Technologie können alle Kundengruppen mit einem sicheren Notrufsystem versorgt werden. Das GSM-Hausnotrufsystem erhöht die Flexibilität, die Sicherheit und die Wirtschaftlichkeit von Hausnotrufangeboten.
„Durch die kinderleichte und weniger zeitaufwändige/zeitsparende Installation gewinnen unsere Kunden Zeit, die Sie für Ihre Klienten oder für den Ausbau Ihres Angebotes nutzen können“, so der Gründer der seniofon GmbH Adrian Porger. Das Austauschen der Telefondose oder das Verlängern des Telefonkabels quer durch die Wohnung ist jetzt nicht mehr nötig.
„Durch die autonome Telefoneinrichtung in den Wohnungen der Kunden gewinnt das System an Sicherheit. Dieses Sicherheitsplus entsteht durch die autarke Notstromversorgung, die nicht von der Funktion von Telefonanlagen oder Internetleitungen abhängig ist“, berichtet Christian Dammers, Geschäftsführer von seniofon.
Das neuartige Mobilfunk-Notrufsystem eröffnet den Kunden der seniofon GmbH die Möglichkeit, neue Kundengruppen mit einem Hausnotrufsystem zu versorgen. Durch die einfache Handhabung können Personalressourcen eingespart und damit auch wirtschaftliche Ziele erreicht werden. Die GSM-Hausnotruftechnologie ist eine notwendige und für die Branche zukunftsweisende Technologie, die den Bereich Hausnotruf auf eine neue Ebene hebt.
Hintergrundinformationen:
Hausnotrufsysteme dienen der Absicherung von Menschen in der eigenen Wohnung. Zurzeit werden rund 3% der Senioren (Generation 65+ Jahre) in Deutschland in der eigenen Wohnung über ein Hausnotrufsystem abgesichert. In anderen europäischen Ländern liegt die Quote wesentlich höher (z.B. Großbritannien rund 37 % Abdeckung).
Die Hausnotruftechnologie hat sich in den letzten Jahren sehr stark weiterentwickelt, da die Telekommunikationstechnologie großen Veränderungen unterworfen ist. So telefonieren heute bereits viele Menschen entweder über das Mobilfunknetz oder über Internet (Voice-Over-IP). Dies führt im Bereich Hausnotrufsysteme jedoch zu unterschiedlichen Problemstellungen. Das Personal der Wohlfahrtsorganisationen muss nun detaillierte Kenntnisse über die unterschiedlichen Telekommunikationstechnologien (Telefonanlagen- und Router-Konfiguration) aufweisen. Analoge Hausnotrufsysteme funktionieren über Voice-Over-IP-Telefonleitungen nicht zuverlässig. Die Notstromversorgung ist über derzeitige Systeme nicht sichergestellt, da die Telefonanlage oder der Router ohne Strom nicht funktionieren und damit auch kein Notruf möglich ist. Für rein über Mobilfunk telefonierende Kunden stand bisher keine Lösung zur Verfügung.
Fakten zum seniofon 2.0 GSM:
Bezeichnung: seniofon 2.0 GSM
Hilfsmittelnummer: 52.40.01.1063 (Pflegehilfsmittelverzeichnis)
Netze: Quadband GSM Modul 900/1800 und 850/1900 MHz
(alle europäischen Netze werden unterstützt)
Akkubackupzeit: mind. 6 Stunden (je nach Mobilfunknetzstärke)
Preis: ca. 250,00 € (je nach Abnahmemenge)
Protokolle: Tunstall, ContactID, Scancom (ContactID über GPRS in der PRO-Variante)
Weitere Funktionen:
Funkstreckenüberwachung der Peripherie, Fehlerüberwachung mit technischer Meldung an die Alarmzentrale, Vitalkontrolle durch Intervallalarmschaltung, Fernprogrammierung via SMS
Sensorik: bis zu 10 Sensoren / Funkkomponenten möglich
verfügbare Sensoren: Funkrauchmelder, Funkbewegungsmelder, Funkwassersensor
weitere Peripherie: Funk-Paniktaste, Funkhandsender, Funkabwesendheitsschalter,
Heimautomation: bis zu 5 Stromadapter können via authentifizierter SMS ein- bzw. ausgeschaltet werden. (PRO-IP Variante mit GPRS)












