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special vision: deeper than surface

12.10.201016:07 UhrKunst & Kultur
Bild: special vision: deeper than surface
(c) Maik und Dirk Löbbert, VG Bild-Kunst Bonn 2010
(c) Maik und Dirk Löbbert, VG Bild-Kunst Bonn 2010

(openPR) Simone van gen Hassend | Dieter Kiessling | Maik und Dirk Löbbert | Judith Samen | Martina Sauter | Gregor Schneider


Anlässlich des 4. Europäischen Monats der Fotografie Berlin präsentiert der Deutsche Künstlerbund in seinem Projektraum Fotografien, die Bildwirklichkeiten über Wirklichkeiten stellen. Alle gezeigten Werke sind in ihrer bildnerischen Präsenz besonders stark und einprägsam, so dass sie nicht nur auf ihre Motive verweisen, sondern neue bildimmanente Realitäten schaffen. Dies geschieht vor allem durch die stringente Formensprache, die über die Darstellungsebene hinaus neue Realitäten erschafft, die sich im Kopf der Betrachter fest- und fortsetzen. Hierbei wird die für das Medium Fotografie charakteristische Eigenschaft der Darstellung von Oberflächen zugunsten von Visionen durchbrochen, die über die Präsenz des Gezeigten hinausweisen. Diese Visionen beziehen sich je nach Künstlerposition auf verschiedene Kontexte. Für die meisten der an der Ausstellung beteiligten Künstlerinnen und Künstler stellt das Medium Fotografie nicht den hauptsächlichen Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit dar, sondern wird konzeptionell dort eingesetzt, wo es auf das Einzelwerk bezogen Sinn macht. Die Ausstellung wurde von Judith Samen konzipiert.

Simone van gen Hassend zeigt fotografische Inszenierungen mit eindringlichen Darstellungen in einer von Projektionen überlagerten, obskuren Versuchsanordnung. Die bildnerische Kraft Dieter Kiesslings Fotografien lässt durch extremes close-up die Plastizität der Körperlichkeit bedrohlich hervortreten. Durch subtile Eingriffe und minimale Veränderungen in Realräumen verbinden Maik und Dirk Löbbert Kunst und Realität in der Wahrnehmung. Judith Samen zeigt eine Selbstdarstellung mit performativem Charakter, die zwischen Tragik und Komik oszilliert. Martina Sauter verbindet abfotografierte Filmausschnitte mit Aufnahmen realer oder eigens konstruierter Räume, die nicht nur visuell, sondern real aus zwei Ebenen bestehen. Die für die Fotografie typische Fragestellung nach der Realität des Dargestellten bearbeitet Gregor Schneider zunächst als Bildhauer. Die Fotoarbeiten dokumentieren die Raumwelten mit ihrer psychologisch aufgeladenen, kargen Stimmung.


29.10. - 17.12.2010
Öffnungszeiten:
Dienstag – Freitag 14:00 h – 18:00 h
und nach Vereinbarung


Eine Ausstellung im Rahmen des Europäischen Monats der Fotografie Berlin.
Infoline +49 30 24 74 98 88 | www.mdf-berlin.de

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